Erfolgreiche Königinnen Nachzucht bei Louis

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Jun 212018
 

Bereits im letzten Jahr hat sich Louis an der Nachzucht von Königinnen versucht, in diesem Jahr ging es weiter und sogar sehr erfolgreich. Durch eine eigene Nachzucht, kann man sicherstellen, zu jedem Zeitpunkt im Jahr einen Königinnenersatz zu haben, z.B. wenn Völker weisellos sind oder aber die Leistung der Königin nicht mehr gut genug ist.

Außerdem können so die Königinnen regelmäßig alle zwie Jahre ausgetauscht werden, um somit immer eine gute junge fruchtbare Königin – hoffentlich gut begattet – im Volk zu haben.

Beim Umlöffeln hat auch die diesjährige Jungimkerin fleißig geholfen

 

Bei der Königinnenzucht gilt es einen genauen Zeitplan einzuhalten, damit es gelingt:

Louis kontrolliert ob die Bienen die Zellen ausbauen und pflegen, es sieht gut aus

 

Hier eine Zelle aus der eine Königin geschlüpft ist,

und die markierte Königin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier ein Bild vom Bienenstand, die jungen Königinnen alle in ihren Begattungskisten

 

Es ist schön für den Verein, dass sich auch einige junge Imker für die Nachzucht von Königinnen interessieren. Gehört dieses Thema auch zu einem Verein, vor allem ist es super, wenn eventuell auch anderen Imker*innen aus dem Verein gegen Ende des Jahres mal mit einer jungen Königin ausgeholfen werden kann.

Vielleicht wird Louis ja im nächsten Jahr seine Königinnen Zucht erweitern und genau diesen Service im Imkerverein für seine Kollegen anbieten, das wäre eine tolle Sache.

Fotos: Louis Stelter, Text: Helga Wilkendorf

Der Zuchtplan kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: BIOEQueen von Walter Haefeker

Wasser für die Bienen

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Jun 212018
 

Bienentränke von Louis gebaut

Neben Nahrung aus Nektar und Pollen brauchen Bienen, so wie alle anderen Lebewesen auch, Wasser. Einen Großteil ihres Wasserbedarfes deckt der gesammelte Nektar. Doch Bienen benötigen Wasser nicht nur, um ihren eigenen Durst zu stillen oder ihre Brut zu ernähren. Sie verwenden es auch zum Kühlen des Bienenstockes an heißen Tagen. Wird es dort nämlich zu heiß, regulieren die Bienen das Klima, indem sie vor allem im Brutbereich Wasser auf den Waben verteilen und durch Flügelfächern für Luftdurchzug sorgen. Durch die Verdunstung des Wassers wird die Temperatur im Bienenstock gesenkt und verschafft den Bienen die nötige Abkühlung.

Bienen sammeln Wasser an Ufern von Teichen, am Rand von Pfützen oder in Form von Morgentau auf Pflanzen. Wenn keine natürliche Wasserquelle in der Nähe ist, kann man den Bienen auch ganz einfach eine Wasserstelle, eine Bienentränke, selber bauen.

Wichtig: Bienen können nicht schwimmen, deshalb muss man beim Bau darauf achten das es einen flach abfallenden Zugang zum Wasser gibt, an dem sie leicht landen können.

Foto: Louis Stelter  Text: Helga Wilkendorf

Bienen in Höchstleistung

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Jun 052018
 

Ein vitales Volk, eine junge Königin, ein üppiges Trachtangebot und ein Frühjahr, das wie ein Sommer ist, führen zu Höchstleistungen bei Bienen und Imker!

Brutwabe im Naturwabenbau (ohne Mittelwand) mit Honig, Pollen, Arbeiterinnenbrut und Drohnenbrut

Brutwabe

Honigwabe

Fotos und Text: Jürgen Ackermann

Rückgabe der ausgeschleuderten Honigwaben

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Mai 312018
 

Der zweite Bienenstand von Stefan und Kai, im Obst und Gemüsebauverein von Einhausen. Dort wurde nach erfolgreichem Abschleudern, den Bienen direkt die ausgeschleuderten Waben zurückgegeben, damit sie weiter die Honigräume befüllen können. Derzeit blüht die Linde stark.

 

Es wurde auch noch gleich der Drohnenrahmen mit ausgeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausschneiden noch ein kontrollierender Blick ins Volk. Sind sie noch in Schwarmstimmung. Bei eingen Völkern scheint es so zu sein.

Dies gilt es zu verhindern, will man noch eine gute zweite Sommertracht einbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das Absperrgitter kann jetzt auch gut zwischen die Bruträume und den Honigraum gelegt werden. Somit verhindert man das die Königin im Honigraum brütet.

Ein letzter prüfender Blick von Kai in sein Volk.

Text und Fotos: Heike Stumpf

Halbzeit im Bienen-Jahr

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Mai 312018
 

Die meisten haben den ersten Honig abgeschleudert, bei einigen waren die Honigräume besser gefüllt als im letzten Jahr, Die Akazie hat dieses Jahr ordentlich geblüht und wer starke Völker im Frühling hatte konnte nicht über eine schlechte Ernte klagen.

Am Wochenende hat die Imker Gruppe um Tatjana und Stefan Spahl wieder fleißig geschleudert.

Hier lief der Frühjahrshonig hellgelb ins Glas und alle waren mit Ihrer Honigernte sehr zufrieden.

 

 

Was passiert in der Schleuder, geht der Honig gut raus. Ja ein Glück in diesem Jahr ist viel Akazie im Honig.

 

 

 

 

Es wurde mit vereinten Kräften entdeckelt, um die Ernte von sechs Imker*innen einzubringen.

 

 

 

Die schweren Honigwaben wurden angeliefert mit Handkarren,Schubkarren, in gut verschließbaren Boxen, um einen Ansturm von „freifliegenden“ Bienen zu vermeiden. Das gab es nämlich auch schon einmal.

 

 

 

 

 

 

Die fleißigen Helferlein waren schon
leicht erledigt, zumal es auch ein sehr schöner warmer Tag war!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt noch wiegen und beschriften

 

 

 

Schön viele, volle Honigeimer und natürlich muss auch das Reinigen der ganzen Gerätschaften erledigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein letzter Blick auf den schönen Imkerstand von Tatjana und Stefan.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Halbzargen als zweiter Honigraum / Dickwaben

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Mai 292018
 

Friedel nutzt als zweiten Honigraum immer eine Halbzarge, die mit Dickwaben bestückt wird. In diesem Fall soll aus den Halbzargen Wabenhonig gewonnen werden. Die Nachfrage nach Wabenhonig steigt immer mehr.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Wabenhonig

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Mai 292018
 

Im Prinzip kann man zwei Methoden anwenden. Beim Bestücken des Honigraums hängt man nur an jeder zweite Stelle einen Rahmen mit Mittelwand, in die anderen Rähmchen wird keine Mittelwand eingelötet, so bauen die Bienen selber die Rähmchen gerade aus und man kann Wabenhonig durch ausschneiden ernten, oder man gibt ihnen ein Rähmchen, indem man durch ein Holzgitter fertige Kompartimente vorgibt.

Der obere Teil ist schon wunderbar verdeckelt und kann geerntet werden.

Mit dem Messer kann nun einfach ausgeschnitten werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wabenhonig kann sehr gut in flache Schalen abgefüllt und verkauft werden.

 

 

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf

 

Imkerpate Friedel lud seine Jungimker*innen ein, um die Völker auf Weiselrichtigkeit zu kontrollieren

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Mai 292018
 

Am Wochenende trafen sich die Jungimker*innen bei Friedel am Bienenstand, um einige seiner Völker auf Weiselrichtigkeit zu prüfen. Auch bei Friedel ist bereits ein Teil der Frühlingstracht in den Eimern. Die Völker waren in diesem Jahr mehr in Schwarmstimmung als im letzten Jahr, und Friedel hatte einige Fluglinge gemacht, um den Schwarm vorwegzunehmen.

Das Restvolk, das jetzt an einem anderen Platz steht, wird durchgeschaut, ob Weiselzellen vorhanden sind, ob es eine Königin hat und ob man im besten Fall Stifte sehen kann.

 

Weiselzellen sind ausreichend vorhanden, das Volk ist aber sehr ruhig und es scheint eine Königin im Volk zu sein. Friedel entscheidet sich die Weiselzellen zu brechen.

Die gebrochenen Zellen, teilweise waren die Zellen auch schon von oben oder an der Seite angefressen, was auch ein Anzeichen für eine Königin im Volk ist.

…und weiter geht die Durchsicht von den Ablegern, auch hier wird auf Weisel-richtigkeit geprüft und den Jungimker*innen erklärt, auf was sie achten müssen.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Schwarmkontrolle mit dem Kipprahmen

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Mai 292018
 

Die Schwarmkontrolle mit dem Kipprahmen, ist eine Methode, bei der man nicht alle Rähmchen einzeln ziehen muss, um zu schauen ob das Volk Schwarmzellen gezogen hat. Ein Restrisiko besteht bei dieser Methode, da man Zellen die auf der Wabe gebaut sind von unten nicht sehen kann. Einen ersten Überblick kann einem diese Methode aber auf alle Fälle verschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein bisschen Rauch, einen Abstandshalter zwischen den beiden Beuten und schon kann man zwischen die Beuten schauen und im Idealfall die Weiselzellen sehen.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Die „Neu-Imker*innen“ des Jahres 2018 wurden auf die Imkerpaten verteilt

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Mrz 292018
 


 

 

 

 

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand am Palmsonntag das erste Treffen zwischen interessierten Neuimker*innen und erfahrenen Imker*innen des Imkervereins Frankenstein statt. Aufgrund des Artikels auf der Webseite und im Darmstädter Echo hatten sich 10 Interessierte bei Hartmut im Imkergarten eingefunden.

Das Wetter war sehr frühlingshaft, so dass die Bienen auch fliegen konnten, was dringend nötig ist, nach der langen kalten Periode in diesem Jahr. Es sieht alles nach einem etwas verspäteten Start ins Imkerjahr 2018 aus.

Neun Jungimker wurden auf drei erfahrene Imkerpaten verteilt, die ihnen bis zum Herbst die wichtigsten Arbeitsschritte der Imkerei praktisch erfahrbar machen werden und erste Gelegenheiten bieten, ganz eigene Erfahrungen mit den Bienen und der Imkerei zu sammeln.

Den ausgewählten Imkerpaten Hartmut, Friedel und Louis schon jetzt ein großes Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch andere Kolleginnen und Kollegen waren bereit, neue Imker*innen zu betreuen, aber deren Bienenstände waren leider für die Neuen zu weit weg von Darmstadt, was dennoch ein bisschen schade ist.

Für einen guten Start in die Bienensaison muss jetzt das Wetter dringend mitspielen, hoffentlich friert es nicht nochmal in die Frühblüher und Kätzchen, die derzeit als Pollennahrung extrem wichtig sind für die Bienen und ihre frische Brut.

Den Neuimker*innen wurde das System des „Imkern auf Probe“ im Imkerverein Frankenstein von der Vereinsvorsitzenden Heike vorgestellt

Und bereits waren wieder alle am „Fachsimpeln“ und Geschichten erzählen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Bilder und Text: Heike Stumpf