„Bienengesundheitszeugnis“ – wozu ist es nötig?

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Apr. 292015
 

Jeder Bienenhalter ist Tierhalter und unterliegt tierseuchenrechtlichen Vorschriften.

  • Wer Bienen halten will, hat dies spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde unter Angaben der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes anzuzeigen (Anzeigepflicht nach § 1a Bienenseuchen-Verordnung). Dazu genügt oft ein Anschreiben oder Anruf an das jeweilige Kreisveterinäramt.
  • Wer Bienen kaufen und verkaufen und/oder die Bienenvölker außerhalb eines Landkreises verbringen möchte, benötigt eine amtstierärztliche Bescheinigung. Diese wird durch das Veterinäramt auf Antrag ausgestellt, nachdem der Bienenseuchensachverständige (BSV) die Völker untersucht hat. Dies erfolgt mühelos nach Terminvereinbarung mit dem BSV am Bienenstand.
  • Wer Bienenvölker aus einem anderen Landkreis erhalten hat, sollte unverzüglich nach dem Eintreffen eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung des für den Herkunftsort zuständigen Amtstierarztes der entsprechenden Behörde vorlegen. Aus der Bescheinigung muss hervorgehen, dass die Bienen als frei von Amerikanischer Faulbrut befunden worden sind und die Herkunft der Bienen nicht in einem Faulbrut-Sperrbezirk liegt.

Die Bescheinigung darf nicht vor dem 1. September des vorangegangenen Kalenderjahres ausgestellt sein und nicht älter als neun Monate sein (§5BS-VO).

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Stichprobenartig werden Waben von verschiedenen Völkern ausgewählt und in Augenschein genommen.

 

 

 

 

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Herr Ochs, BSV aus Heppenheim, bei einer Untersuchung

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Totholzbiene

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Apr. 282015
 
TotholzbieneImkerfreundin Ursula beobachtet seit Jahren in ihrem Garten Holzbienen.

 

Die beeindruckend großen Wildbienen sind gefährdet und wir sollten ihnen im Garten Nistmöglichkeiten in Form von Totholz an sonnigen Stellen bieten. Alte und abgestorbene Bäume bieten vielen Wildbienen Gelegenheit, Nistplätze und Nistmaterial zu finden.

Schwarmalarm – „Notbremse“ Bildung von Zwischenableger

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Apr. 282015
 

Schwarm AlarmDie Imkerberaterin des Imkervereins Frankenstein, Heike Stumpf, hat an einem Praxistag für Imkerberater zum Thema „Schwarmkontrolle“ teilgenommen, der im April 2015 vom Imkerverein Roßdorf vorbereitet und unter der Leitung des Fachberaters Imkerei des LLH Bieneninstitut Kirchhain Herrn Binder-Köllhofer und der Imkermeisterin Frau Karin Petzold-Treibert durchgeführt wurde.

Hierzu ein interessanter Artikel.

Imkertreff auf den Etzwiesen

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Apr. 262015
 
Fotos: Jacky Pörner – Arbeit am Bienenstock

Fotos: Jacky Pörner – Arbeit am Bienenstock

Die Neuimker treffen sich wie immer am Sonntagmorgen auf den Etzwiesen.

Diesmal viel Zeit an Mahmouds Kiste: da muss noch einiges umgebaut werden und Wildbau muss raus.

Die Drohnenwaben sind schön ausgebaut.

Und es gibt viel frischen – noch unverdeckelten – Honig!

Jungimker Treffen bei Heike & Helga / Friedel

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Apr. 212015
 

Die ersten Jungimker Treffen haben stattgefunden, die anstehenden Arbeiten waren die Frühjahrs Kontrolle der Bienenvölker um zu schauen wie sie den Winter überstanden haben, haben sie noch genug Futter oder haben sie zu viel Futter, brüten sie, entwickelt sich das Volk ausreichend.

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Fotos und Text: Helga Wilkendorf

 

Jetzt Mitte April sind bei allen Völkern die Honigräume aufgesetzt und die Bienen haben die ersten Waben bereits ausgebaut und sammeln Nektar.

 

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Kleine theoretische Einführung und viele Fragen…… der jungen Neuimker

Markus und Heike bei der Betrachtung des Drohnenrahmens

Markus und Heike bei der Betrachtung des Drohnenrahmens

Suche nach Milben auf der Drohnenbrut

Suche nach Milben auf der Drohnenbrut

 

Jungimker bei Friedel am Stand:

Auch in Oberbeerbach fanden die ersten Treffen mit den drei Neu-Imkern aus dem Jahrgang 2015 statt.

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Begutachtung der Völker und Einlöten von Mittelwänden wurden beim ersten Treffen gezeigt und in der Praxis ausprobiert.

 

Ableger und Flugling

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Apr. 132015
 
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Fotos: Tino Westphal – Imkertreff am Bienenstand an den Etzwiesen

Auf den Etzwiesen trafen sich die Neuimker zum zweiten Mal. Auf dem Plan standen: Völkerdurchsicht und einen ersten Ableger zu bauen.

An den Etzwiesen blüht der Schwarzdorn, jetzt muss das Winterfutter endgültig raus. Der Mäuseschutz wurde schon in der letzten Woche entfernt. Das erwies sich als verfrüht: in zwei Beuten war frischer Mäusefrass an Randwaben festzustellen! Das ist sicher auf die zeitweise schlechte Witterung der letzten Woche zurück zu führen, der den Mäusen nochmal eine Chance gab.

Jedes Volk hat jetzt einen oder zwei Drohnenrahmen.

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Ein Ableger wird zusammengebaut – da er an Stelle des alten Nestes gerückt wird, erhält er einen grossen Anteil an Flugbienen.

Mahmouds Volk platzt aus allen Nähten. Obwohl noch keine Kirschblüte ansteht in unserem kühlen Waldtal: wenn alle Wabengassen der 2. Zarge besetzt sind,  muss der Honigraum aufgesetzt werden.

Mahmoud entscheidet sich für einen Flugling: da das Ablgermagazin an der Stelle des alten Nestes gebaut wird, erhält er einen grossen Anteil an Flugbienen.

Der Ableger wird mit zwei Brutwaben und Futterwaben ausgerüstet und zusätzlich Futter versorgt.

Nächste Woche muss hier auf Weiselzellen geprüft werden…

Wärmebehandlung der Varroa

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Apr. 122015
 
Varroa-ontroller 1 10x14 smallSeit Anfang des Jahres 2015 wurde mit Mitteln des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Gerät zur Wärmebehandlung der Varroa angeschafft, dass für 10€ pro Tag ausgeliehen werden kann.
Erfahrungsberichte mit dem Gerät sind ausdrücklich erwünscht.
Kontaktperson für die Verleihung ist Imkerfreund Wolfgang Schäfer, Vereinsvorsitzender des IV Modautal und Fischbachtal. Tel: 06166-8815

 

 Weitere Informationen sind im Aushang des Kreisimkervereins zu finden – hier klicken

 

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Bienengruppe – Treff auf den Etzwiesen

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Apr. 062015
 
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Fotos: Tino Westphal – erster Tag Bienenkurs auf den Etzwiesen.

Micky, Jacky und Jonas treffen sich bei Imkerpaten Tino auf den Etzwiesen bei Seeheim: der erste Tag des Bienenkurses beginnt sonnig, aber doch noch ganz schön kühl. Auf den Etzwiesen hat es am Morgen noch Bodenfrost gegeben. Und so beschränken wir uns auf einen kurzen Check, wie die Futtervorräte aussehen.

 

 

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Micky und Jonas sind konzentriert bei der Arbeit.

Noch gibt es in dem kühlen Waldtal der Etzwiesen gerade erst einige wenige Frühblüher, besonders Weidenkätzchen, während unten in Seeheim der Schwarzdorn schon in voller Blüte steht. Das Futter wir daher noch im Volk gelassen. Das werden wir nächster Woche entfernen und uns – wenn das Wetter mitspielt – erstmals das Brutnest beurteilen.

Mahmouds Volk muss dringend erweitert werden, das hat die Wabengassen der zweiten Zarge schon fast ausgefüllt.

Imkerverein Frankenstein kämpft erfolgreich gegen Bienensterben

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Apr. 042015
 

Ein Drittel aller Bienen soll im letzten Winter bundesweit gestorben sein. So lauten die ersten Schätzungen. Doch nicht überall sind die Verluste so stark. Der Imkerverein Frankenstein zum Beispiel konnte das Bienensterben auf zehn Prozent begrenzen – dank guter Vorbeugung…

Hier den ganzen Artikel lesen (echo-online.de)

http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/seeheim-jugenheim/Imkerverein-Frankenstein-kaempft-erfolgreich-gegen-Bienensterben;art1301,6067799

 

 

Einsaat der Bienenweide

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März 232015
 
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Fotos: Mahmoud Bandeh Khoda – Einsaat der Bienenweide am Malchener Blütenhang.

 

Abschluss des Projektes Bienenweide am Malchener Blütenhang.

Das halbe Dorf war auf der Bienenweide, so scheint es.

Die Aussaat mit einer bewährten Mischung von einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern als Bienenweidepflanzen wurde heute manuell ausgebracht von den Kindergruppen der Wühlmäuse und der KITA-Windrad.