Honigfest in Alsbach Hähnlein

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Aug 262018
 

Seit nunmehr 5 Jahren gehört das Honigfest am Lernort Natur in Alsbach Hähnlein, zu einem der festen Programmpunkte im Frankensteiner Imkerverein.

Jedes Jahr ergreifen Imkerfreunde dort die Gelegenheit, über Bienen und Imkerei aufzuklären. Wie auch in den vorangegangen Jahren, waren wieder Familien und viele Kinder da, die voller Spaß und Interesse an der Imkerei waren.

Zu sehen gab es wie immer allerlei und auch zum Anfassen. In diesem Jahr bot die Kollegin Beatrix Fries basteln mit Bienenwachs an.

Friedel Daum und Heike Huxhorn haben einen schönen Stand aufgebaut

 

Natürlich gab es Infotafeln, Broschüren und Honigverkauf, von verschiedenen Imkerkolleginnen und -kollegen, wobei die Honigverkostung nicht fehlen darf. Imkerkollege Aimen Yahyaoui hat mit über 50 begeisterten Kindern Honig geschleudert.

 

Verkaufs und Beratungsgespräch

 

Hier kümmert sich Beatrix um die kleinen und großen „Bienenfreunde“

 

Die Kinder waren wie immer schwer interessiert und die Fotobeute ist ein ideales Objekt, um sich mal in Ruhe Waben genauer anzuschauen.

Und alles ist zum Anfassen.

Dank Imkerkollege Hans Oldag konnten die Bienen auch live im Bienenschaukasten erlebt werden!

 

 

 

 

 

 

Und hier wurden aus Bienenwachs Tiere und andere Dinge geformt

 

Der Verkaufsstand sieht gut aus, mit Infotafeln und viele diversen Honigsorten

 

 

Ein Quiz wurde auch organsiert und Wissen über die Bienen und Imkerei abgefragt, ein guter Einstieg in das spannende Thema, Bienen und Bienenhaltung

 

Zum Abschluss nochmal das Team, das an diesem Stand den Imkerverein Frankenstein repräsentiert hat. Ein großes Dankeschön!

 

Das Honigfest ist in Zusammenarbeit mit dem Lernort Natur jedes Jahr ein schönes Event, das hoffentlich auch wieder im Jahr 2019 stattfinden wird.

 

Fotos: Tino Westphal und Aimen Yahyaoui

Bericht: Helga Wilkendorf

Sommerfest 2018 des Imkervereins Frankenstein in Einhausen

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Aug 092018
 

Das Sommerfest fand in diesem Jahr auf Einladung unserer Mitglieder Tatjana und Stefan, sowie Kai und seiner Frau in Einhausen statt. Vielen Dank für die tolle Organisation!

 

 

 

Es gab Sitzplätze im Schatten unter Bäumen, aber auch in der Hütte.

 

 

 

Die Anwesenden hatten trotz der Hitze ihren Spaß und es war eine aufgelockerte und schöne Atmosphäre. Es fand wie gewohnt ein reger Austausch statt, es wurde über das vergangene Bienenjahr gefachsimpelt.

Bei einigen Imkern war die Ernte zumindest im Sommer gut, bei anderen aber durch die Trockenheit schlecht. So hat der Raps dieses Jahr nicht gehonigt und auch der Fenchel hat an manchen Stellen aufgrund der Trockenheit keinen Honig eingebracht. Dafür konnte wiederum in Odenwaldnähe fast schwarzer „öliger“ Waldhonig geerntet werden. Von einem ehemaligen Imkerkollegen erreichte uns die Nachricht aus dem Schwarzwald, dass dort dieses Jahr sehr viel Melizitosehonig in den Waben zu finden ist, der leider fast nicht aus den Waben zu schleudern ist und erst im nächsten Jahr von den Bienen neu aufgearbeitet werden muss.

Außerdem beschäftigten uns die verschiedensten Behandlungsmethoden gegen die Varroa. Hoffen wir, dass die Varroabehandlung mit Ameisensäure trotz Hitze gelingt und die Bienen gut in und aus dem Winter kommen werden. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen versuchen eine biologische Behandlung ohne Einsatz von Ameisensäure. Wir sind gespannt, auf die unterschiedlichen Erfahrungen.

 

Und hier noch einige Bilder des Sommerfestes:

 

Abkühlung für Groß und Klein:

 

 

 

 

 

 

Die Rasensprenger-Dusche lief auch und sorgte für Abkühlung!

Ob es am Wetter und der brütenden Hitze lag oder an der ungewohnt “langen“ Anreise, das Fest war leider nicht so gut besucht wie erwartet! Hoffentlich ist das Interesse im nächsten Jahr größer, ist das Sommerfest doch auch immer eine Gelegenheit sich besser kennen zu lernen und imkerlich auszutauschen.

Bilder und Bericht: Heike Stumpf

Eine einfache alte blaue Tonne wird zum Wachsschmelzer

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Aug 092018
 

Wie können alte Waben entsorgt werden und wie können diese am einfachsten und saubersten eingeschmolzen werden? Da gibt es viele Methoden, wie z.B. einen Sonnenwachsschmelzer, der aber leider nur im Hochsommer gut funktioniert aber nicht geeignet ist, große Mengen alter Waben einzuschmelzen.

Welches Material wird gebaucht: eine alte blaue Tonne, in die man ca. 20 cm vom Boden einen Gitterboden einbaut, darauf einen alten durchlässigen Kartoffelsack. In diesen werden die alten Waben gesteckt und über einem Tapetenablöser Dampf erzeugt und in die Tonne geleitet. Vorsicht „ heiß“ !

 

 

 

So sieht das Konstrukt dann aus.

 

Blaue Tonne, Dampferzeuger, untergestellt der Behälter zum Auffangen des heißen Wachses.

 

 

 

 

 

 

Und hier das Endprodukt, fertig für die Verarbeitung zu eigenen Mittelwänden, oder aber zum Eintauschen, um Mittelwände zu kaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Louis Stelter   Text: Helga Wilkendorf

Besuch unter Imkerfreunden

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Aug 092018
 

Louis und Heike haben sich am Imkerstand von Louis über seinen Fortschritt in der Königinnenzucht und über andere Themen, wie Völkerstärke etc. ausgetauscht.

 

 

 

Zwei Imker für die es nichts Spannenderes gibt als sich Bienen anzuschauen, und ihre Erfahrungen auszutauschen.

 

 

Wie sehen sie aus, nimmt der Honig im Honigraum schon wieder ab, wie es derzeit scheint.

Wie ist die Volksstärke und sieht man Stifte und wenn man Glück hat die neue Königin.

 

 

 

Und auch noch ein Blick in die Ableger Kästen mit neuer Königin, auch hier der Blick auf die Stifte und die Volksentwicklung.

 

 

 

 

Bilder und Text: Helga Wilkendorf

Kalkbrut

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Jul 042018
 

Wie kommt es zu Kalkbrut in unseren Völkern und was kann man dagegen tun?

Wichtig ist zu wissen, was Kalkbrut auslöst, dann weiß man auch, wie man sie bekämpfen kann. Der Erreger ist ein Pilz, Ascosphaera, aus der Familie der Schimmelpilze. Wie alle Schimmelpilze mögen es auch die Kalkbrutsporen, wenn es feucht und nur mäßig warm ist.

 

Verbreitung

Die Ansteckung und Verbreitung erfolgt durch Pilzsporen. Die Infektion mit Pilzsporen kann im Bienenvolk erfolgen über: Bienen, Beute, Waben, Futter und Honig, oder außerhalb des Bienenvolkes, über aus dem Volk geräumte Kalkbrutmumien oder Wind (kurze Distanzen).

Kalkbrut ist eine Faktorenerkrankung, auslösende Faktoren sind vor allem das Absinken der Temperaturen im Brutnestbereich unter 35 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, Inzucht und ein geringes Putzverhalten (Hygieneverhalten) der Bienen. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit können witterungsbedingt im Frühsommer und Sommer auftreten, können aber auch bedingt sein durch einen ungünstigen Standort (Senken, vor allem in Gewässernähe, Feuchtgebiete u.a.).

 

Krankheitsverlauf und Entwicklung

  • Die Infektion erfolgt bei der Fütterung durch Ammenbienen mit sporenhaltigem Futter.
  • Die Sporen keimen im Bienenlarvendarm aus, das Pilzmycel durchbricht kurz nach der Verdeckelung der Brutzellen die Darmwand und durchwuchert die gesamte Larve. (Aussehen wie Wattebausch)
  • Die Larve stirbt nach der Verdeckelung der Brutzelle im Streckmadenstadium ab.
  • Durch Eintrocknen entstehen harte weißgelbliche oder graue Mumien die locker in der Zelle liegen.
  • Keimen männliche und weibliche Sporen aus und bilden Mycelien die aufeinandertreffen, dann kommt es zur Ausbildung von Sporenbehältern mit neuen Sporen. Die Mumien verfärben sich dann durch die Sporenbildung grün-gräulich.
  • Kalkbrut tritt häufig bei Drohnenbrut auf.
  • Es gibt genetisch anfälligere Herkünfte.

 

Erkennung

Die Mumien sind häufig am Flugloch unter der Beute oder auf dem Gitterboden zu finden.

Unter der Beute auf dem Boden sind deutlich die Kalk Mumien zu erkennen

Unten im Gitterboden ebenfalls schwarze Mumien

Auf der Wabe sind geöffnete Zellen mit Mumien erkennbar

 

Bekämpfung

  • Es gibt keine sinnvollen Medikamente
  • Häufig Selbstheilung der Völker, wobei die Ausprägung des Putztriebes des Volkes wichtig ist. Daher sind Maßnahmen, die den Putztrieb steigern sinnvoll: Tracht anwandern, Füttern, Einengen der Völker.
  • Stark befallene Waben entfernen, Waben einschmelzen oder verbrennen, damit sich keine Sporen im Bienenwachs festsetzten können.
  • Bei sehr starkem Befall Kunstschwarmbildung

 

Tritt Kalkbrut häufiger auf, dann:

  • Umweiseln: genetische Komponente!, Brutpause erlaubt Reinigung
  • Keine anfälligen Herkünfte verwenden!
  • Standortwahl: trockenen, warmen Standort bevorzugen

Fotos und Text:  Helga Wilkendorf

Varroa Behandlung – es ist mal wieder soweit!

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Jul 042018
 

Wie in jedem Jahr, bitte auch dieses Jahr die Varroabehandlung nicht vergessen!

Jetzt, wo fast alle am abschleudern ihres Sommerhonigs sind oder bald abschleudern werden, ist der Zeitpunkt gekommen, die Völker gegen Varroa zu behandeln.

Am besten legt man für einige Tage (1-3) den Varroaschieber unter das Bienenvolk, um den Fall der Milben zu beobachten.

Hier suchen und zählen Friedel zusammen mit einigen ImkerkollegInnen die Milben auf dem Schieber.

Ein Beispiel für ein Bienenvolk im Frühjahr, mit wenig Milbenfall auf der Gemülleinlage

 

 

Am besten werden die Bienenvölker nach der Honigernte etwas angefüttert, um sicher zu gehen, dass es über der Brut einen schützenden Futterkranz gibt und die Säure die Bienenbrut nicht direkt angreifen kann..

Behandelt werden kann mit den verschiedensten Methoden, dem Liebig Dispenser, dem Nassenheider Professional, oder auch mit anderen Methoden wie Fläschchen und Schwammtuch.

Nassenheider

Liebig Dispenser

 

 

 

 

 

 

Mindestbehandlungsdauer 10-14 Tage mit 60% Ameisensäure ad us.vet.

Grundsätze der Behandlung mit Ameisensäure:

  • Unfallschutz beachten
  • Temperatur mind.15°C, max. 30°C; kein Regenwetter
  • Ideal: 20°C – 25°C
  • Dosierung auf Beutengröße anpassen
  • Ausreichend große Fluglochöffnung
  • Gemüll kontrollieren

Wichtig ist, dass die Völker überhaupt behandelt werden (auch eine biologische Variante, wie zum Beispiel die komplette Brutentnahme ist möglich) und dass die ausgewählte, angewandte Methode sicher beherrscht wird und die Imker gute Erfahrungen damit gemacht haben. Etwas auf das Wetter achten, am besten soll es nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt sein, damit die Ameisensäure gut verdampfen kann und das über den gewünschten Zeitraum. Bei großen Völkern sollte am besten zweimal behandelt werden.

Zwei Wochen nach der Behandlung mit Säure zeigt die Gemüllkontrolle den Befalls-grad der Völker an, je nachdem wie viele Milben am Tag fallen.

 

 

Sieht der Schieber so aus, gibt es ein echtes Varroaproblem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gilt es, so lange zu behandeln, bis nur noch ca. 5 Milben pro Tag natürlicher Weise fallen.

Ist die Behandlung erfolgreich durchgeführt, können die Völker aufgefüttert und für den Winter vorbereitet werden. Starke Völker können auf zwei Zargen überwintern, kleinere Völker drückt man am besten auf eine Zarge herunter.

Im Dezember, ca. 3 Wochen nach dem ersten Nachtfrost, sollten die Völker aus der Brut gegangen sein, dann kann die Winterbehandlung erfolgen.

Auch hier stehen mehrere Methoden zur Verfügung.

Beträufeln mit Oxalsäure, wenn das Volk in der Traube sitzt.

Bei höheren Temperaturen kann die Bienen auf den gezogenen Waben mit Milchsäure besprüht werden, andere Imker nutzen Thymol, weil sie die Bienen im Winter nicht stören möchten

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder und Text: Helga Wilkendorf

Blühwiese in Ober-Beerbach Stand im Juni 2018

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Jul 032018
 

Die Blühwiese in Ober-Beerbach blüht nun bereits im dritten Jahr, die Aktion – angeschoben von Friedel Daum, einem langjährigen Mitglied im Imkerverein Frankenstein – hat wie geplant funktioniert: es besteht jedes Jahr ein reichhaltiges Blühangebot für unsere Bienen und andere wilde Insekten, gerade dann, wenn sonst in der Natur nicht mehr allzu viel an Insektennahrung zu finden ist!

Ein blühender Traum in Violet und Gelb!

Bienen finden dort lecker Nektar-Nahrung

Aber auch für andere Insekten sind die Blüten interessant.

Summa summarum kann man sagen, eine Blühwiese, ein großer Erfolg!

Fotos 2-4 und Text: Helga Wilkendorf

Foto 1: Friedel Daum

Frauenunion Darmstadt-Dieburg zu Besuch bei Imker Friedrich Daum in Ober-Beerbach

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Jul 032018
 

Am Samstag, den 2. Juni hatten sich die Damen der Frauenunion Darmstadt-Dieburg in Friedels Imkerei in Ober-Beerbach angesagt, um vor Ort einen Einblick in das Leben der Bienenvölker zu bekommen und sich über Bienen und Insekten generell zu informieren. Nach kurzer theoretischer Einweisung durch Friedel Daum über die Biologie der Biene und bestimmte imkerliche Arbeiten, ging es ran an die Völker, die bei wunderbarem Wetter in bester Flugstimmung waren. Die mutigen Frauen ließen es sich nicht nehmen „ohne Schleier“, einen Blick in die Völker zu werfen.

Aber es sollte auch Honig geerntet werden: Nach der Entnahme einiger schön verdeckelter Waben ging es an die Honigschleuder. Beim Entdeckeln durfte schon einmal genascht werden. Alle waren begeistert, auch von der guten Qualität des eigenhändig geernteten Honigs und der geringen Restfeuchte, die frau mit dem Refraktometer selbst prüfen durfte.

Im Anschluss hatte Friedel eine Honigverkostung vorbereitet, bei der geraten wurde, welche Tracht sich wohl im jeweiligen Honigglas verbergen könnte.

Aber die Damen der Frauenunion Darmstadt-Dieburg waren nicht nur an Süßem interessiert, sondern stellten auch ganz gezielt Fragen, wie man Bienen, Hummeln und Insekten allgemein das Leben erleichtern könnte. Die von unserer Seite gemachten Vorschläge, wie zum Beispiel Verbot der Neonicotinoide, späteres Mähen von Blühwiesen, Anlage von Blühstreifen, Auflockern der Monokulturen, bienenfreundliche Foliengewächshäuser, zurückhaltendes Kürzen der Baum- und Sträucher am Straßenrand im Frühjahr, etc. wurden zustimmend aufgenommen und sollen in die politischen Gremien eingebracht werden.

Bericht und Foto: Heike Huxhorn

Erfolgreiche Königinnen Nachzucht bei Louis

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Jun 212018
 

Bereits im letzten Jahr hat sich Louis an der Nachzucht von Königinnen versucht, in diesem Jahr ging es weiter und sogar sehr erfolgreich. Durch eine eigene Nachzucht, kann man sicherstellen, zu jedem Zeitpunkt im Jahr einen Königinnenersatz zu haben, z.B. wenn Völker weisellos sind oder aber die Leistung der Königin nicht mehr gut genug ist.

Außerdem können so die Königinnen regelmäßig alle zwie Jahre ausgetauscht werden, um somit immer eine gute junge fruchtbare Königin – hoffentlich gut begattet – im Volk zu haben.

Beim Umlöffeln hat auch die diesjährige Jungimkerin fleißig geholfen

 

Bei der Königinnenzucht gilt es einen genauen Zeitplan einzuhalten, damit es gelingt:

Louis kontrolliert ob die Bienen die Zellen ausbauen und pflegen, es sieht gut aus

 

Hier eine Zelle aus der eine Königin geschlüpft ist,

und die markierte Königin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier ein Bild vom Bienenstand, die jungen Königinnen alle in ihren Begattungskisten

 

Es ist schön für den Verein, dass sich auch einige junge Imker für die Nachzucht von Königinnen interessieren. Gehört dieses Thema auch zu einem Verein, vor allem ist es super, wenn eventuell auch anderen Imker*innen aus dem Verein gegen Ende des Jahres mal mit einer jungen Königin ausgeholfen werden kann.

Vielleicht wird Louis ja im nächsten Jahr seine Königinnen Zucht erweitern und genau diesen Service im Imkerverein für seine Kollegen anbieten, das wäre eine tolle Sache.

Fotos: Louis Stelter, Text: Helga Wilkendorf

Der Zuchtplan kann auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: BIOEQueen von Walter Haefeker

Wasser für die Bienen

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Jun 212018
 

Bienentränke von Louis gebaut

Neben Nahrung aus Nektar und Pollen brauchen Bienen, so wie alle anderen Lebewesen auch, Wasser. Einen Großteil ihres Wasserbedarfes deckt der gesammelte Nektar. Doch Bienen benötigen Wasser nicht nur, um ihren eigenen Durst zu stillen oder ihre Brut zu ernähren. Sie verwenden es auch zum Kühlen des Bienenstockes an heißen Tagen. Wird es dort nämlich zu heiß, regulieren die Bienen das Klima, indem sie vor allem im Brutbereich Wasser auf den Waben verteilen und durch Flügelfächern für Luftdurchzug sorgen. Durch die Verdunstung des Wassers wird die Temperatur im Bienenstock gesenkt und verschafft den Bienen die nötige Abkühlung.

Bienen sammeln Wasser an Ufern von Teichen, am Rand von Pfützen oder in Form von Morgentau auf Pflanzen. Wenn keine natürliche Wasserquelle in der Nähe ist, kann man den Bienen auch ganz einfach eine Wasserstelle, eine Bienentränke, selber bauen.

Wichtig: Bienen können nicht schwimmen, deshalb muss man beim Bau darauf achten das es einen flach abfallenden Zugang zum Wasser gibt, an dem sie leicht landen können.

Foto: Louis Stelter  Text: Helga Wilkendorf