Honig schleudern, ein gemeinsames Event

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Jun 032016
 

Am Sonntag dem 29. Mai trafen sich Alt- und Jungimker bei Stephan und Tatjana Spahl in Einhausen, zum   Abschleudern des Frühjahrshonig, für einige bereits das zweite Schleudern in diesem Jahr.

Schleudern01

 

Der Ort des Geschehens ! Hier wird geschleudert, die Imker haben ihre Kisten mit den vollen Honigzargen in einer Warteschlange positioniert.

 

 

 

Schleudern02

 

 

Reges Treiben vor der Tür, Fachsimpeln über die Honigwaben, den Eintrag, die diversen Rähmchengrößen.

 

 

 

Schleudern03 Schleudern04Draußen wird noch heftig geerntet und Honigwaben zum Schleudern entnommen.

 

 

 

Schleudern05

 

 

Befüllen der Schleuder

 

Schleudern06

 

 

Entdeckeln im Team

 
 
 
 
 
 
 

Schleudern07

 
 
 

Infos über die Schleuder

 
 
 

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Und der frisch geschleuderte Honig fließt durch das Spitzsieb

 
 

Am Ende des Tages waren einige Imker glücklich über die eingebrachte Ernte und konnten die gut gefüllten Honigeimer nach Hause tragen.

 
 
 

Bericht: Helga Wilkendorf; Fotos: Heike Stumpf und Helga Wilkendorf

Neu-Imkerkurs auf den Etzwiesen

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Mai 172016
 
Neuimker-Kurs auf den Etzwiesen

Neuimker-Kurs auf den Etzwiesen

Kein perfektes Imkerwetter: kühl, wenig Sonne und ab und an ein Schauer.

Aber wir nutzen das Treffen, um nach den Ablegern der Neuimker zu sehen, Drohnenwaben zu schneiden und einen Blick in die Honigräume zu werfen.

 

 

Junge Königin

Brutwabe mit ausgefressenen Weiselzellen

Brutwabe mit ausgefressenen Weiselzellen

Kontrolle in Julius und Markus Ableger-Volk: Ausgefressene Weiselzellen weisen auf eine Königin hin und Julius findet die Königin auf der Wabe.

Das Volk wird noch etwas aufgefüttert.

Eine junge Biene wird beim Schlupf beobachtet.

 

Junge Königin

Junge Königin

Schlüpfende Arbeiterin: der Kopf schaut aus der Zelle

Schlüpfende Arbeiterin: der Kopf schaut aus der Zelle

 

 

 

 

 

 

Drohnenwabe schneiden

Drohnen schneiden – in der aufgebrochenen Wabe gut zu erkennen: am Boden der Zelle sitzt eine Varroa

Drohnen schneiden – in der aufgebrochenen Wabe gut zu erkennen: am Boden der Zelle sitzt eine Varroa

In der verdeckelten Drohnenbrut sitzen bevorzugt Varroa-Milben. Jeweils zwei Fangwaben stecken in jeder Beute: sobald die Drohnenwaben verdeckelt sind, werden die Waben ausgeschnitten und kommen in den Wachschmelzer, die leeren Rahmen kommen zurück ins Volk und werden wieder ausgebaut.

Wird eine Drohnenwabe aufgebrochen, sind die Milben-Muttertiere deutlich am Boden der Zellen zu erkennen.

 

Die Neu-Imker bearbeiten selbst ihre Ableger – Imkern ist ein Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes.

Zu guter Letzt: Honig kosten. Lecker – die Ernte ist viel versprechend!

Teilnehmer: Mahmoud, Tino, Markus, Julius, Jonas, Jacky, Alexander und Micky.

Vortagsveranstaltung mit Dr. Pia Aumeier – Pro & Contra Neophyten, Bienenzuchtverein Roßdorf

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Feb 032016
 
Der Bienenzuchtverein Roßdorf und Umgebung e.V. lädt alle Imker, Naturschützer oder sonstig Interessierte ein.


Pro & Contra Neophyten

eine Vortagsveranstaltung mit Dr. Pia Aumeier


Termin: Freitag, 15. April 2016  19:00 im Sonnensaal, Darmstädterstr. 9, 64380 Roßdorf

im Vortrag werden die Chancen, aber auch die Risiken eingeschleppter Neophyten, besonders Bienenweidepflanzen, erläutert und diskutiert.
Imker sorgen sich um ihre Bienen, besonders in trachtarmen Zeiten. Pflanzen aus aller Welt blühen besonders im Herbst, wenn es in Deutschland vermeintlich mager um Nektar und Pollen aussieht.

Dr. Pia Aumeier ist Biologin und arbeitet an der Ruhr-Universität Bochum. Schwerpunkte sind: Lehre und Forschung mit Bienen, Hummeln, Wespen und Varroa.

Der Eintritt ist frei; eine Spende zur Honorarabdeckung wäre schön.

Imkerverein-Frankenstein nimmt auch dieses Jahr wieder am hessenweiten Faulbrut-Monitoring teil

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Sep 112015
 

Seit mehreren Jahren wird in Hessen für Imkervereine ein flächendeckendes Monitoring der Amerikanischen Faulbrut (AFB) angeboten, das über den Landesverband Hessischer Imker mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird.

Faulbrut01Pro Verein wird eine bestimmte Anzahl Futter-kranzproben mikrobiologisch auf AFB-Sporen untersucht. Die Futterproben sollen – über mehrere Jahre verteilt – das jeweilige Einzugs-gebiet des Vereins flächendeckend abbilden. Für den Imkerverein Frankenstein gibt es dieses Jahr drei Probenkontingente.

 

Faulbrut02Die Imkerberaterin des Vereins, Heike Stumpf, engagierte sich auch dieses Jahr wieder bei der Sammlung der Proben und deren Entsendung an das Bieneninstitut Kirchhain.

Die Entnahme der Proben wird von den jeweiligen ImkerInnen selbst an ausgewählten Völkern vorgenommen.

Die stichprobenartige Beprobung von Bienenvölkern ist freiwillig und dient als vorbeugende Maßnahme, um Gefahrenpotentiale rechtzeitig zu erkennen und unentdeckte Faulbrutherde aufzufinden, lange bevor es zum Ausbruch der Seuche kommt.

 

Faulbrut03 Faulbrut04

Für die mikrobiologische Feststellung der Sporenbelastung werden entnommene Futterkranzproben an das Labor des Bieneninstituts Kirchhain geschickt.

Faulbrut05

 

 

Die Futterkranzproben sollten möglichst im oder nahe am Brutnest, kurz vor oder kurz nach dem Abschleudern entnommen werden.

 

 

Was passiert nach der Faulbrutsporenuntersuchung?

AFB ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche verursacht durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae. Falls sich im Sammelgebiet der Bienen Völker mit erhöhtem Sporengehalt befinden, sind erfahrungsgemäß ebenfalls Sporen in Futterkranzproben zu finden. Wichtig ist daher frühzeitig stark befallene Stände ausfindig zu machen und dann entsprechend zu handeln, bevor die Seuche ausbricht.

Stufe 0: keine Sporen

Stufe 1: Sporengehalt gering – Prophylaktische Maßnahmen

  • beprobte Völker hatten Kontakt zu sporenhaltigem Material(Honig, Futter, Waben)
  • Quelle ist ausfindig zu machen
  • im Radius von 1-2 km sind alle Bienenstände zu beproben
  • Imker informiert freiwillig Amtsveterinär

Stufe 2: Sporengehalt hoch – Sanierungsmaßnahmen

  • es besteht der Verdacht, dass AFB Krankheit ausgebrochen ist
  • Veterinäramt wird direkt vom Institut verständigt
  • weitere Vorgehensweise legt die Bienenseuchen-VO und das Veterinäramt fest
  • Sanierung betroffener Bienenstände zur Verhinderung der Ausbreitung und Verschleppung der AFB

Projekt „Asiatische Hornisse“ in Hessen – Bitte um Mitarbeit

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Mai 032015
 

In einem offenen Brief bittet Stefan Tischendorf hessische Imker um die Mitarbeit beim Projekt „Asiatische Hornisse“ Vespa velutina in Hessen.

Steckbrief Asiatische Hornisse

„Gesucht“: Die nach Europa eingeschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina nig- rithorax ist in naher Zukunft auch in Hessen zu erwarten. 


 

„Hallo Naturfreunde,


ich arbeite seit 20 Jahren ökologisch mit Wildbienen, habe für das Land Hessen u.a. die Rote Liste der Wildbienen erstellt und schreibe derzeit ehrenamtlich an einem Buch über Faltenwespen, zu denen auch die Hornissen gehören.

Hierzu benötige ich Ihre Hilfe: außer unserer einheimischen Hornisse wird dieses Jahr erstmals eine zweite Art Hornissenart Hessen von Süden her besiedeln, und zwar von der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg (Heidelberg) aus. Dort war sie 2014 schon weiter verbreitet. Sie haben möglicherweise schon davon gehört. Es handelt sich um die nach Europa verschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina.
 
Unabhängig von Sensationsjournalismus in den Medien („Killerhornisse“ etc.) halte ich es für geboten sich auf sachlicher Basis mit dieser Insektenart zu befassen. Eine Ausbreitung von 50 km im Jahr (und weiter) ist sicherlich zu erwarten, so dass diese Art in Südhessen im Jahr 2015 ganz sicher auftauchen wird. Durch das enge Netz von Naturinteressierten und der Imker besteht eine einmalige Gelegenheit die Ausbreitung eines Insekts in Hessen zu dokumentieren. Dazu benötige ich Ihre Hilfe als Bio-Imker.
 
Was können sie tun? Die Asiatische Hornisse wird oftmals an Bienenstöcken gesichtet , wo sie auf Beutefang aus ist. Sie findet sich aber auch an Blüten auf der Jagd nach Insekten. Insbesondere dort wo sie Bienenstöcke findet und wenig anders an Beute vorhanden ist (Siedlungsgebiete) jagt sie vor allem Honigbienen. Bei manchen Imkern entstehen daher Ängste. Das macht unsere einheimische Hornissenart nebenbei bemerkt auch, beide sind für den Menschen nicht gefährlicher als Honigbienen, also mit Ausnahme der Allergiker besteht keine Gefahr für den Menschen.  Leider wird in den Medien und andernorts wegen fehlender Sachkenntnis auch unsachliches über diese Hornissenart berichtet. Sollten sie diese Hornissenart sichten, machen sie bitte ein Foto oder fangen ein Tier und melden Sie mir den Fundort! Die bis zu 60-70 cm großen Nester finden sich (ungeschützt) hoch in Bäumen, aber auch unter Dächern von Hütten etc.
 
Ich würde mich freuen , wenn Sie meine Bitte samt Anhang per Email auch an südhessische Naturfreunde weiterleiten können, damit diese mir Hinweise und Erfahrungen zu Vorkommen der Hornissenart (Belege!) zukommen lassen. Ebenso wäre es ganz prima, wenn Sie Ihnen bekannte Imker (Südhessen, Bergstraße, Odenwald, Ried, Frankfurt, Wiesbaden etc. ) mit meiner Bitte erreichen könnten. 
Nachweise in Form von Belegen (Fotos! oder besser noch tote Tiere) sind besonders wichtig!
Vespa velutina ist nach Bundesartenschutz-Gesetz nicht geschützt!
Besten Dank für die Unterstützung

Stefan Tischendorf
Heidelberger Landstrasse 203
64297 Darmstadt
Stefan.Tischendorf(at)t-online.de“

 

Vespa velutina (Asiatische Hornisse)
Vespa velutina nigrithorax MHNT dos“ von Didier Descouens - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

Vespa velutina nigrithorax MHNT dos“ von Didier Descouens – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons

Fondatrice de Vespa vélutina" by Francis ITHURBURU - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Fondatrice de Vespa vélutina“ by Francis ITHURBURU – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

Vespa crabro (Einheimische Hornisse)

Unsere einheimische Hornisse Vespa crabro, Foto: Josef Dvorak

Unsere einheimische Hornisse Vespa crabro, Foto: Josef Dvorak

Unsere einheimische Hornisse Vespa crabro, Foto: Josef Dvorak

Unsere einheimische Hornisse Vespa crabro, Foto: Josef Dvorak

Audi-Umweltstiftung veröffentlicht Bienenbuch

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Feb 152015
 

Ingolstadt, 13. Januar 2015 – Wie werden Waben gebaut? Was hat es mit dem Bienentanz auf sich? Und wie funktioniert der Superorganismus Bienenvolk? Diese und weitere Fragen rund um die Honigbiene (apis mellifera) beantworten die Audi Stiftung für Umwelt GmbH und der Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz in ihrem jetzt veröffentlichten Buch „Die Erforschung der Bienenwelt“. Es beleuchtet neue Erkenntnisse über die Welt dieser Insektenart – vom Ausschwärmen bis hin zu den Umwelteinflüssen, denen sie ausgesetzt ist…

Weitere Informationen sind hier zu finden.

„Die Erforschung der Bienenwelt“ von Jürgen Tautz kann unter folgendem Link kostenlos bestellt werden:

http://www.audi-umweltstiftung.de

Bauernmarkt in Pfungstadt

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Okt 022014
 

Der Stand des Imkervereins Frankenstein auf dem diesjährigen Bauernmarkt in Pfungstadt, der Standort war sehr gut und der Stand gut eingerichtet mit Schautafeln, Schaubeute und zwei eifrigen Imkern die ihre Produkte vermarktet haben.

Bauernmarkt_01

 


 

Verkaufsgespräche von Imkerkollege Victor Sawatzky mit Kunden auf dem Pfungstädter Bauernmarkt


Christiane Buta erklärt anhand der von ihr gebauten Schaubeute die Geschehnisse in einem Bienenvolk. Die Schaubeute ist ein einzigartige Möglichkeit einen Einblick in ein Bienenvolk zu bekommen, Victor hat eigens zwei Rähmchen mit Bienen und eine Königin zur Verfügung gestellt.


Kinder hatten die Möglichkeit an einem Quiz über Bienen teilzunehmen, das Angebot wurde von vielen angenommen.


Die beiden Imkerkollegen Victor Sawatzky und Thomas Bell, die ihre Honigprodukte verkauft haben, und die den Imkerverein Frankenstein auf dem Bauernmarkt vertreten haben. Danke dafür.

Imkerverein-Frankenstein e.V. auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt

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Sep 242014
 

Imkerstand Pfungstadt„Prominenz“ bei Imkern auf Bauernmarkt…

damit ist selbstverständlich die Königin eines Bienenvolkes gemeint. Und genau dieses wird vom Imkerverein-Frankenstein e.V. mittels einer Schaubeute auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt präsentiert. Für die Besucher des Imkerstandes wird es viel zu erleben geben. Neben einem echten Bienenvolk werden zahlreiche Informationen über das Leben der Bienen, der Imkerei, den Pflegeprodukten , sowie Honig zum probieren angeboten  und vorgestellt. Kinder kommen hier auch auf ihre Kosten, für sie wird am Stand ein Wissensquiz über Bienen veranstaltet.

Der Bauernmarkt in Pfungstadt findet am 28. September von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Brauereigelände in Pfungstadt statt (Eberstädter Straße 89).

Siehe auch:

http://www.melibokus-rundblick.de/10979

http://www.mein-suedhessen.de/pfungstadt/essen-und-trinken/mit-koenigin-und-hofstaat-d23459.html