Plan Jungimkerkurs

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Nov 082015
 

Start in die eigene Bienenhaltung mit dem Imkerverein Frankenstein

Der Imkerverein Frankenstein bietet Neuimkern jedes Jahr die Möglichkeit einen Einblick in die Bienenhaltung zu bekommen. Erfahrene Imkerpaten geben eine Einführung in die Theorie, vor allem aber einen praktischen und einfachen Zugang zur Bienenhaltung.

Monatsplan Tätigkeiten mit den Jungimkern
Ende März Startveranstaltung Jungimkerkurs bei einem Imkerpaten. Jungimker finden ihren Imkerpaten.
Ende März/April/Mai Erster Jungimkertreff DA-Eberstadt, Gaststätte Waldsportplatz in Darmstadt-Eberstadt, Brandenburger Strasse 65

  • Ab Ende März (Wetterabhängig!) erste Treff am Bienenstand mit dem Imkerpaten
  • Vorstellung Basiswerkzeug; Das Imkerjahr
  • Durchsicht der Völker am jeweiligen Stand des Bienenpaten
  • Prüfung auf Schwarmstimmung
  • Königin ziehen: Bildung eines Jungvolkes
  • Ende April Planung Materialbestellung in der Gruppe (evtl. Sammelbestellung): Beuten, Rähmchen, Smoker, Werkzeug
Mai
  • Ende Mai: Honig schleudern
  • Trachtbeobachtung; Honigraum aufsetzen
  • Varroabehandlung: Schneiden der Drohnenwaben
  • Fütterung des Jungvolkes
  • Standschau: Besuch auf dem Imkerstand anderer Imkerpaten
Juni Honig-Schleuder-Event mit den Wühlmäusen.

  • Nach dem Abschleudern: Einfüttern und Varroabehandlung
  • Finden eines geeigneten Standplatzes beim Jungimker
  • Standschau: Besuch auf dem Imkerstand anderer Imkerpaten
Juli/August Sommerfest und Abschluss des Kurses mit Übergabe des Volkes und des Diploms „Frankensteinimker“

  • Umzug des gekauften Volkes auf den eigenen Standplatz
September
  • Füttern und Varroakontrolle
  • Sammelbestellung Winterfutter
  • Marketing Option: individuelle Etikettengestaltung
   

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Die „Neu-Imker*innen“ des Jahres 2018 wurden auf die Imkerpaten verteilt

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Mrz 292018
 


 

 

 

 

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand am Palmsonntag das erste Treffen zwischen interessierten Neuimker*innen und erfahrenen Imker*innen des Imkervereins Frankenstein statt. Aufgrund des Artikels auf der Webseite und im Darmstädter Echo hatten sich 10 Interessierte bei Hartmut im Imkergarten eingefunden.

Das Wetter war sehr frühlingshaft, so dass die Bienen auch fliegen konnten, was dringend nötig ist, nach der langen kalten Periode in diesem Jahr. Es sieht alles nach einem etwas verspäteten Start ins Imkerjahr 2018 aus.

Neun Jungimker wurden auf drei erfahrene Imkerpaten verteilt, die ihnen bis zum Herbst die wichtigsten Arbeitsschritte der Imkerei praktisch erfahrbar machen werden und erste Gelegenheiten bieten, ganz eigene Erfahrungen mit den Bienen und der Imkerei zu sammeln.

Den ausgewählten Imkerpaten Hartmut, Friedel und Louis schon jetzt ein großes Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch andere Kolleginnen und Kollegen waren bereit, neue Imker*innen zu betreuen, aber deren Bienenstände waren leider für die Neuen zu weit weg von Darmstadt, was dennoch ein bisschen schade ist.

Für einen guten Start in die Bienensaison muss jetzt das Wetter dringend mitspielen, hoffentlich friert es nicht nochmal in die Frühblüher und Kätzchen, die derzeit als Pollennahrung extrem wichtig sind für die Bienen und ihre frische Brut.

Den Neuimker*innen wurde das System des „Imkern auf Probe“ im Imkerverein Frankenstein von der Vereinsvorsitzenden Heike vorgestellt

Und bereits waren wieder alle am „Fachsimpeln“ und Geschichten erzählen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Bilder und Text: Heike Stumpf

Imkern auf Probe

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Mrz 062018
 

Auch 2018 will der Imkerverein Frankenstein das „Imkern auf Probe“ für Interessierte organisieren. Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die die Natur lieben, die sich für Bienen interessieren, die sich für die Imkerei begeistern können und die gerne Honig essen. Dabei wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, unter fachkundiger Anleitung in das Hobby der Imkerei „hineinzuschnuppern“. Ein erfahrener Imker/Imkerin wird Ihnen als Pate an die Seite gestellt, um an seinen Völkern zu zeigen, was in der jeweiligen Jahreszeit mit den Bienen zu tun ist. Eine regelmäßige Teilnahme ist unbedingt erforderlich, um die aufeinander aufbauenden Arbeitsschritte zu erlernen. Das Miterleben der Bienensaison ist von März bis September 2018 vorgesehen.

Idealerweise haben Sie ausreichend Zeit, sich um Ihr neues Hobby entsprechend kümmern zu können und mit ihrem Imkerpaten die Arbeitsschritte zu erleben, die so eine Hobby-Imkerei mit sich bringt. Sie sollten mindestens einen halben Tag in der Woche dafür einplanen. Idealerweise haben Sie sich auch schon ein bisschen mit der Biologie der Bienen vertraut gemacht und den Online-Schnupperkurs „www.die-honigmacher.de“ im Internet verfolgt.

Falls gewünscht, können im Lauf des Bienenjahres Ableger von den Völkern gebildet werden, die vom Probeimker zum Aufbau einer eigenen Imkerei erworben werden können. Am Ende haben Sie die Wahl, ob Sie mit der Imkerei beginnen wollen und ein Bienenvolk (für 60 Euro) erwerben wollen oder nicht. Das Probeimkern verpflichtet Sie zu nichts. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,- €.

Ein bisschen Theorie gehört auch dazu, einmal im Monat am Abend gibt es ein Imkertreffen im Verein zum Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Plaudern unter Imkerinnen und Imker.

Sollten Sie interessiert sein, findet das erste Kennenlernen am Sonntag, den 25. März 2018 um 15 Uhr im Imkergarten bei unserem Imkerkollegen Hartmut im Imkergarten in Darmstadt-Eberstadt statt (Anfahrtsskizze herunterladen).

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Gedanken tragen, Bienen zu halten und/oder die ein bienenfreundliches Umfeld gestalten möchten.

Die monatlichen Treffen finden jeden dritten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Sportgaststätte Darmstadt-Eberstadt statt.

 

Probeimkern hat viele Vorteile:

 

  • Sie brauchen zum Ausprobieren keine Gerätschaften anschaffen
  • Sie können ein Jahr unter fachkundiger Begleitung Bienenvölker mit betreuen
  • Sie lernen viele nette Imkerkollegen kennen und knüpfen neue Kontakte
  • Sie sammeln viel Wissen rund um die Honigbiene und ihre Artverwandten

 

Wenn Sie sich jetzt schon auf die Interessentenliste setzten möchten, melden sie sich bitte per E-Mail bei der 1. Vorsitzenden.

heike.stumpf@imkerverein-frankenstein.de

Neu-Imkerkurs Etzwiesen

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Jun 192017
 

Fotos: Tino Westphal – Constantin und Julius in voller Rüstung vor ihrem Bienenvolk

Etwas Honig kommt noch rein – wenigsten werden die Honigräume langsam wieder aufgefüllt. Vielleicht können wir doch noch mal schleudern.

Wie immer werden die Drohnen-Fangwaben geprüft und verdeckelte Bereiche herausgeschnitten. Das ist die einfachste Varroabehandlung, die jeder Neu-Imker können muss.

 

Freundliche Erinnerung: nächste Woche gehen wir zum Honigfest im Lernort Natur bei Alsbach-Hähnlein.

 

Teilnehmer: Markus, Julius, Constantin, Jonas, Sandra und Tino.

Drohnenrahmen schneiden

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Jun 152017
 

 

 

 

 

 

 

 

…und dann ab in das Gefrierfach und danach in den Sonnenwachsschmelzer!

Viele ImkerInnen schneiden Drohnenrahmen, um die Varroa in ihren Völkern einzudämmen. Da die Drohnen am längsten brauchen, um zu schlüpfen, entstehen in den Drohnenbrutzellen mehr Nachkommen der Varroamilbe als in den Brutzellen der Arbeitsbienen.

Das Schneiden der Drohnenrahmen alle 2-3 Wochen, um den Varroadruck frühzeitig im Bienenvolk zu mindern, ist eine Methode die auch von den Landesverbänden empfohlen wird.

Ein gut ausgebauter, voll zu gedeckelter Drohnenrahmen mit Drohnenbrut, fertig
zum Ausschneiden, bevor die Milbe zusammen mit der Drohne aus Zelle entweicht!

Honigernte

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Jun 142017
 

Fotos: Tino Westphal – Vorsicht- da steckt eine Brutwabe im Honigraum!

Die Neu-Imker treffen sich auf den Etzwiesen, um Honig zu ernten. Sehr spät sind in diesem Jahr die Waben verdeckelt und die Honigräume gefüllt.

Zusammen mit Mahmoud werden dann bei Ecki im Team-Einsatz Waben entdeckelt und geschleudert. Auch wenn die Ernte kleiner als sonst ist: endlich gibt es leckeren frischen Honig.

 

Teilnehmer: Jonas, Constantin, Julius, Markus, Sandy und Tino.

Ableger mit Milchsäure behandeln

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Jun 092017
 

Nachdem die Ableger jetzt ca. 4 Wochen am Ablegerplatz gestanden haben, wurde geschaut ob die neue Königin stiftet, und ob es geklappt hat ein neues Volk zu bilden.

Danach kann man das Jungvolk wieder an den alten Standort fahren und jetzt, bevor die erste Brut verdeckelt wird, ist auch der Zeitpunkt gegen die Varroamilbe zu behandeln, hier mit 15% Milchsäure.

 

Die Säure wird in einen Sprüher gefüllt.

 

Dabei sollte mit Handschuhen und Schutzbrille gearbeitet werden, wie immer bei Säureeinsatz.

 

 

 

Danach werden die Waben aus dem Ableger gezogen und auf jede Seite bringt man 3-4 Spraystöße auf die Wabe aus.

 

 

 

Wird der Ableger auf diese Art und Weise behandelt, ist die Varroa-Belastung des noch jungen Volkes von Anfang an niedrig.

 

 

 

Im Sommer sollte dann mit dem Schieber der Varroabefall kontrolliert werden, ob eventuell noch eine Behandlung mit Ameisensäure notwendig ist.

 

 

 

Bericht: Helga Wilkendorf

Fotos: Heike Stumpf, Bettina Ritter

Ableger für die Jungimker

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Jun 092017
 

Für die Ablegerbildung wird eine schöne offene Brutwabe mit allen Brutstadien vom besten Volk ausgewählt und zusammen mit einer Mittelwand und einer vollen Futterwabe in die neue Beute getan.

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach wird die Kiste ordentlich zugeschnürt und nach Hause an den neuen Standort transportiert.

Zum Schluss noch fachsimpeln und ein paar Tipps, was in den nächsten Wochen noch zu tun ist: vor allem Varroabehandlung im brutfreien Zustand und regelmäßige kleine Futtergaben für das kleine Völkchen nicht vergessen!

Neuer Platz fürs Volk.

 

 

 

 

 

 

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf

Jungimker prüfen Schwarmableger

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Jun 072017
 

Fotos: Tino Westphal – Constantin und Julius kontrollieren ihr Ableger-Volk

Constantin und Julius kontrollieren ihr Ableger-Volk. Gut aufgefüttert – die Jungvölker haben einen schönen Futterkranz. Da ist nichts weiter zu tun.

Keine Schwärme – dafür starke Völker. Wir betreiben Schwarmverhinderung indem wir einen weiteren Ableger zusammenbauen.

Die Honigräume sind endlich gefüllt- nächster Woche wird geschleudert!

 

 

 

 

 

 

Zwischenbodenableger, zur Schwarmverhinderung

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Mai 312017
 

Am Donnerstag dem 25.5. fand bei Beatrix Fries eine Praxisdemonstration statt, wie und warum man einen Zwischenbodenableger zur Schwarmverhinderung einsetzt. Bei schönstem Wetter, also ideales Wetter für einen Zwischenbodenableger, trafen sich Jung- und Altimker.

 

 

Beatrix erklärt die Verwendung eines Zwischenbodens mit Gitter, so behalten die Bienen Kontakt zu den beiden für 7 Tage geteilten Völkerteilen und lassen sich dann wieder einfacher zu einem Volk vereinen, sobald die Schwarmstimmung abgeklungen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beatrix durchsucht das Volk auf Weiselzellen, d.h. Schwarmstimmung.

 

 

 

 

Viele Zuschauer und Jungimker waren da.

 

 

 

Die Völker von Beatrix waren allerdings nicht in Schwarmstimmung, so dass Imkerberaterin Heike Stumpf beschloss, den Aufbau eines Zwischenbodenablegers in einer Trockenübung vorzuführen.

Eigentlich keine schlechte Methode, um sich erst einmal die diversen Schritte vor Auge zu führen und den Aufbau und Rückbau des Zwischenbodenablegers zu üben.

Was gehört wohin, wie muss der Zwischenbodenableger aussehen.

Der Honigraum, kommt mit einer offenen Brutwabe versehen über den Boden an die Stelle des ersten Brutraumes, darauf kommt der Zwischenboden. Die Flugbienen gehen auf diese Art und Weise in den Honigraum, tragen weiter ein und ziehen aus der offenen Brut eine Weiselzelle. Über den Zwischenboden kommt der erste und der zweite Brutraum.

Bei viel Tracht kann man unten auch einen zweiten Honigraum untersetzten, indem dann die offene Brutwabe ist. Nach 7 Tagen muss man wieder auf Schwarmzellen kontrollieren, sollte es keine neuen Schwarmzellen geben, kann zurückgebaut werden.

 

 

 

 

 

 

links: zwei Honigräume und rechts dann die Bruträume über den Zwischenboden.

 

Fotos und Bericht: Helga Wilkendorf

Flugling

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Mai 242017
 

Fotos: Tino Westphal – Imkerkurs Etzwiesen

Der Flugling aus der Vorwoche hat sich sehr gut entwickelt. Aber Stifte wurden nicht gefunden, was erst mal normal ist, denn die neue Königin braucht ein paar Tage, bis sie in Eiablage geht. Zur Sicherheit wurde eine Testwabe mit frischer Brut eingehängt. Sollte darauf eine Weiselzelle gezogen erden, wissen wir, dass die Königin verlorengegangene ist und wir starten gleich einen neuen Versuch.

Alle Jungvölker wurden nochmal gefüttert, die Kontrolle des Honigraums zeigt, naja, Honig-Schleudern lohnt noch nicht.
 
 
Teilnehmer: Sabine, Markus, Constantin und Tino