Hornisse fängt Honigbiene

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Sep 082015
 

Derzeit vielerorts vor unseren Bienenständen zu beobachten:

Hornisse fängt Honigbiene

Foto: Helga Wilkendorf

Foto: Helga Wilkendorf

Es kann vorkommen, dass Hornissen Bienen beim Blütenbesuch und am Flugloch fangen, sehr selten kann es auch passieren, dass sie in die Beuten eindringen und dort Unruhe verursachen können.

Die Hauptnahrung der Hornissen besteht bis zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese Bienenjagd nicht zu spürbaren Verlusten bei den betroffenen Bienenvölkern führt. Der für den Imker auftretende Schaden ist minimal: Entgegen vieler anders lautender Behauptungen fangen Hornissen nur wenige Sammlerinnen eines Bienenvolkes ab. Die tägliche Fangquote beträgt ab Anfang Juni ca. 10-15 Bienen pro Volk, denn es gehen stets nur einige Hornissen als „Spezialisten“ auf Bienenfang.

Der Einfluss der Hornisse als „Naturpolizei“ auf das biologische Gleichgewicht ist keinesfalls zu unterschätzen. Ein großes Hornissenvolk vertilgt im Verlauf der Saison mehrere Kilogramm Insekten, darunter viele für den Menschen schädliche oder lästige Arten.

Obwohl Hornissen ausnehmend  geschickte Flieger sind und blitzschnell auf ein Beutetier herabstoßen können, bleibt die Mehrheit der Fangversuche meist erfolglos. Hat die Jägerin endlich ein Insekt erbeutet, tötet sie es rasch durch Bisse ihrer kräftigen Mandibeln. Nur ausnahmsweise, wenn die Hornisse etwa im Kampf mit einem starken und sich heftig wehrenden Beutetier die Initiative verliert, wird auch der Giftstachel zur Tötung eingesetzt. Das erlegte Wild kann gelegentlich fast unversehrt als Ganzes ins Nest gebracht werden. Meist wird es aber noch an Ort und Stelle waidgerecht zerlegt. Hierzu lässt sich die Jägerin auf einem Zweig oder Blatt nieder, wo sie – häufig kopfabwärts an einem Bein hängend – dem Beutetier Beine, Flügel, Kopf und Hinterleib abtrennt. Verwendet wird in der Regel nur der muskulöse Thorax, den die Hornisse gründlich zu einem kugelförmigen, fleischigen Brei zerkaut und mit diesem Fleischpäckchen ins heimische Nest zurückkehrt.

Pollenspender Kanadische Goldrute

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Aug 312015
 
Fotos: Tino Westphal – Honigbiene an Kanadischer Goldrute

Fotos: Tino Westphal – Honigbiene an Kanadischer Goldrute

Die Kanadische Goldrute ist gerade bester Pollenspender – perfektes Futter für die jetzt zu schaffenden Winterbienen!

Auf den Etzwiesen stehen Kanadische Goldrute und Indisches Springkraut in voller Blüte, nach dem Regen und bei den letzten heissen Sommertagen bringen diese Neophyten jetzt letzte Tracht für unsere Honigbienen. Aus Naturschutzsicht können beide Pflanzen problematisch sein, wenn sie einheimische blühende Kräuter verdrängen. Letzlich müssen wir sie aber inzwischen als Neubürger akzeptieren und versuche, mit ihnen klar zu kommen.
Die Jungimker treffen sich in der nächsten Woche auf den Etzwiesen, um die Beuten zu wiegen: haben wir genug Futter, um über den Winter zu kommen. Dann noch ein Blich auf die Windel: Wieviele Milben fallen jetzt im Laufe einer Woche? Dann wird entschieden, oben eine zweite Entmilbung notwendig wird.
Die Imker geniessen die letzten schönen Sommertage draußen!

 

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Bienen-Ableger füttern

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Mai 082015
 
Fotos: Jan Zeissler – Bienenfütterung

Fotos: Jan Zeissler – Bienenfütterung

Die NAJU Gruppe füttert Honigbienen. Die Ableger enthalten ein Bienenvolk mit frischer Brut oder einer Weiselzelle. In jedem Falle sind die Völker zu klein, um viele Sammlerbienen zu haben und müssen gefüttert werden. Sie erhalten Zuckerwasser in Milchtüten gereicht.

 

 

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Vorsichtig wird von Dodo etwas Rauch wird gegeben, bevor Lisa die Folie anhebt.

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“Capture the Flag” heisst es an den Märchenteichen…

Dann wird es etwas wilder:

 

 

 

 

 

 

 

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Bienen am Anflugbrett in Zeitlupe

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Mai 062015
 
Diese beiden Videos wurden am Bienenstand von Tatjana und Stephan Spahl im Spätsommer 2014 in Einhausen aufgenommen.
Der Film wurde von Stephans Patenkind Curtis Spahl mit einem iPhone 6 aufgenommen.
Es zeigt die Eleganz und Ästhetik des Bienenflugs 😉

 

Video 1                                                                       Video 2
Zeitlupe2Zeitlupe

AS-Behandlung und Futterkranz-Probenentnahme

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Jul 132014
 
Liebig-Dispenser - AS Einsatz 2

Fotos: IV Frankenstein/Tino Westphal – Varroabekämpfung mit Ameisensäure und dem Liebig-Dispenser.

Liebig-Dispenser - AS Einsatz 1

Ameisensäure wird in Medizinfläschchen abgefüllt und diese auf die Dispenserplatten gedrückt.

Imker-Beraterin Heike Stumpf, Helga, Tino mit seinen jungen Gästen Jan und Sielas, die Neu-Imker Mahmoud, Ulrike und Anne treffen sich heute auf den Etzwiesen. Varroa-Bekämpfung und Faulbrut-Probenentnahme stehen auf dem Programm.

Mahmoud packt seine beiden Bienenvölker in seine neuen Holzbeuten. Bei dieser Gelegenheit wird gleich eine Leerzarge aufgesetzt und mit einem Liebig-Dispenser versehen: Bekämpfung der Varroa mit Ameisensäure als wichtige Sommerbehandlung aller Völker ist wesentlicher Bestandteil des Imkerkurses. Nicht vergessen: die Varroa muss gemessen werden: alle Beuten werden jetzt mit einem Varroa-Windel ausgerüstet und ab der nächsten Woche wird die Zahl der gefallenen Varroas  sorgfältig dokumentiert, um den Erfolg der Behandlung sicherzustellen.

Futterkranz-Probe wird entnommen 2

Die Futterkranz-Probe wird entnommen.

Imker-Beraterin Heike Stumpf entnimmt eine Futterkranzprobe bei Tino. 50 g Honig werden mit einem Esslöffel nahe dem Brutnest entnommen und zur Analyse in einem Plastikbeutel verpackt. Der Imker erhält eine kostenlose Analyse auf amerikanische Faulbrut.

Futterkranz-Probe wird entnommen 1

Tino entnimmt die Probe direkt aus dem Futterkranz nahe dem Brutnest. Imker-Beraterin Heike Stumpf organisiert die Probenentnahme für den Frankensteiner Imkerverein.

 Posted by on 13. Juli 2014 at 15:01

Schwarm Abgabe

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Jun 062014
 

Ein schöner großer Bienenschwarm wird auf dem
Bienenstand von Tino in die Kiste eines
Jungimkers eingeschlagen

Schwarm-Abgabe 01

Der Bienenschwarm, der eine Nacht in der Garage verbracht hat, wurde erfolgreich in eine Zarge eingeschlagen. Faszinierend zu beobachten wie die Bienen langsam nach unten in die Rähmchen-Gänge sinken. Dem neuen Besitzer viel Spaß mit dem Volk. (Bilder: Heike Stumpf)

Besuch auf Jörgs Imkerstand

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Jun 092012
 
Fotos: Tino Westphal – Blick von Eberstadt zum Melibokus
Von Kamille und Mohn waren die Streuobstwiesen nördlich Eberstadt bedeckt.
Jörg wohnt und hat seinen Imkerstand auf dem Gelände der Software AG Stiftung in Darmstadt- Eberstadt.
Das Haupthaus der Stiftung ist von einem alten Park umgeben.
Blick vom Bienenstand zum Melibokus
Blick vom Bienenstandnach Eberstadt
Jörg weist stolz auf einen seiner Bienenstände
Die Lindenblüte hat begonnen und trotz des windigen Wetters komme die ersten Bienen vom nahen Stand vorbei.
Hinterbehandlungsbeuten dienen der Ablegergewinnung
24 Völker betreut Jörg dieses Jahr. Er hat durchweg Deutsch-Normalmaß Rähmchen in Styroporbeuten.

Gern betreut Jörg Jung-Imker: Interessenten können sich gern telefonisch melden: 0160 90520886 oder per email unter j.hausmann@sagst.de.

 

Man könnte es für eine edle Gartenlaube halte: das Gerätehaus mit Schleudern und Materiallager…
… ist idyllisch gelegen. Im Vordergrund ein Grillplatz – hier haben unserer Imkerfreunde sich auch schon zum Sommerfest getroffen. Machen wir nächstes Jahr wieder!

 

 Posted by on 9. Juni 2012 at 00:42