Seit Anfang des Jahres 2015 wurde mit Mitteln des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Gerät zur Wärmebehandlung der Varroa angeschafft, dass für 10€ pro Tag ausgeliehen werden kann.
Seit Anfang des Jahres 2015 wurde mit Mitteln des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Gerät zur Wärmebehandlung der Varroa angeschafft, dass für 10€ pro Tag ausgeliehen werden kann.

Fotos: Tino Westphal – erster Tag Bienenkurs auf den Etzwiesen.
Micky, Jacky und Jonas treffen sich bei Imkerpaten Tino auf den Etzwiesen bei Seeheim: der erste Tag des Bienenkurses beginnt sonnig, aber doch noch ganz schön kühl. Auf den Etzwiesen hat es am Morgen noch Bodenfrost gegeben. Und so beschränken wir uns auf einen kurzen Check, wie die Futtervorräte aussehen.

Micky und Jonas sind konzentriert bei der Arbeit.
Noch gibt es in dem kühlen Waldtal der Etzwiesen gerade erst einige wenige Frühblüher, besonders Weidenkätzchen, während unten in Seeheim der Schwarzdorn schon in voller Blüte steht. Das Futter wir daher noch im Volk gelassen. Das werden wir nächster Woche entfernen und uns – wenn das Wetter mitspielt – erstmals das Brutnest beurteilen.
Mahmouds Volk muss dringend erweitert werden, das hat die Wabengassen der zweiten Zarge schon fast ausgefüllt.
Ein Drittel aller Bienen soll im letzten Winter bundesweit gestorben sein. So lauten die ersten Schätzungen. Doch nicht überall sind die Verluste so stark. Der Imkerverein Frankenstein zum Beispiel konnte das Bienensterben auf zehn Prozent begrenzen – dank guter Vorbeugung…
Hier den ganzen Artikel lesen (echo-online.de)…

Fotos: Mahmoud Bandeh Khoda – Einsaat der Bienenweide am Malchener Blütenhang.
Abschluss des Projektes Bienenweide am Malchener Blütenhang.
Das halbe Dorf war auf der Bienenweide, so scheint es.
Die Aussaat mit einer bewährten Mischung von einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern als Bienenweidepflanzen wurde heute manuell ausgebracht von den Kindergruppen der Wühlmäuse und der KITA-Windrad.
Das Jahr 2015 starten wir mit dem Projekt Bienenweide – eine alte Streuobstanlage wird freigelegt.
Eine weitere Teilfläche des Blütenhanges wird wieder in eine reich strukturierte Streuobstwiese zurück verwandelt. Ziel des Projektes ist eine Aufwertung im Sinne der Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten am Blütenhang Malchen.

Die Fräse hat die Brombeerflächen beseitigt. Für das Saatbett muss aber noch tiefer bearbeitet werden, denn viele Wurzeln stecken noch im Boden.
Das Projekt wird gemeinsam mit dem Imkerverein Frankenstein e.V. und dem NABU Seeheim-Jugenheim organisiert. Das Projekt wird unterstützt von der Volksbank Darmstadt-Südhessen.
Die Einsaat mit mehrjährigen Blühkräutern speziell für Wildbienen und Honigbienen wird im Frühjahr von den Kindern der Wühlmäuse und der KITA Gruppe Windrad ausgebracht.

Die schwere Fräse frisst sich durch einen verwilderten Garten. Drahtzäune mit Betonsockeln mussten vorher aus dem Boden gerissen werden.

Grosse Freiflächen tun sich auf: ideal für Insekten und Vögel wie den Wendehals und den Wiedehopf. Die vorhandene Population von seltenen Wildbienen aber auch nahe gelegene Bienenstände mit Honigbienen werden direkt profitieren. Alte starke Bäume sind wertvoll und bleiben erhalten, auch wenn sie schon abgestorben sind.
Im folgenden Dokument ist die Beitragsübersicht für 2015 des Landesverband Hessischer Imker zu finden.
Zu den aufgeführten Kosten fallen noch jeweils 8,-€ Ortsvereinsbeitrag an.
Hier klicken.
Ingolstadt, 13. Januar 2015 – Wie werden Waben gebaut? Was hat es mit dem Bienentanz auf sich? Und wie funktioniert der Superorganismus Bienenvolk? Diese und weitere Fragen rund um die Honigbiene (apis mellifera) beantworten die Audi Stiftung für Umwelt GmbH und der Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz in ihrem jetzt veröffentlichten Buch „Die Erforschung der Bienenwelt“. Es beleuchtet neue Erkenntnisse über die Welt dieser Insektenart – vom Ausschwärmen bis hin zu den Umwelteinflüssen, denen sie ausgesetzt ist…
Weitere Informationen sind hier zu finden.
„Die Erforschung der Bienenwelt“ von Jürgen Tautz kann unter folgendem Link kostenlos bestellt werden:
Start in die eigene Bienenhaltung mit dem Imkerverein Frankenstein
Der Imkerverein Frankenstein bietet Neuimkern jeden Alters auch 2015 einen Imkerkurs für Anfänger in der Bienenhaltung. Erfahrenen Imkerpaten geben eine Einführung in die Theorie, vor allem aber einen praktischen und einfachen Zugang zur Bienenhaltung.
| Monatsplan | Tätigkeiten mit den Jungimkern |
| 21. März 2015
11 Uhr |
Startveranstaltung Jungimkerkurs in Malchen, Frankensteiner Straße 62:Jungimker finden ihren Imkerpaten.Anschließend: „Winterverbrennung“ mit den Wühlmäusen, der Kinder- und Jugendgruppe des NABU |
| Ende März/April/Mai | 13.4.2015 18:30 Uhr Erster Jungimkertreff DA-Eberstadt, Haus der Vereine, Oberstraße 16.
|
| Mai |
|
| Juni | Honig-Schleuder-Event mit den Wühlmäusen.
|
| Juli | 12.07.2015 Honigfest in Alsbach-Hähnlein, 14-17 Uhr im Lernort Natur Alsbach-Hähnlein, NSG Fasanenlache: Jungimker stellen sich vor; mit Schleudern und Schauvolk. Mikroskopie an Bienen, Bienennahrung, Das Bienenjahr.
Sommerfest und Abschluss des Kurses mit Übergabe des Volkes und des Diploms „Frankensteinimker“
|
| September |
|
| 26. Sep. 2015 | Marketing Option: Jungimkerstand der Frankensteinimker auf dem Pflanzenflohmarkt in SeeheimSpäter: Pfungstädter Bauernmarkt bzw. Jan 2016 Infomesse Malchen |
Kurs verpasst?
Kontaktieren Sie uns und registrieren Sie sich vorab für den Kurs im nächsten Jahr:
Kontakt Formular

Foto: Tino Westphal – Sanierungsversuch
Mahmoud und Tino werden in einen Garten gerufen, um ein seit 2 Jahren unbetreutes Bienenvolk zu übernehmen.
Aber wir kommen zu spät: das traurige Bild ist ganz typisch. Proppenvoller Honigraum, darunter eine Handvoll Bienen auf schwarzem Wabenwerk. Zu wenig, um die nächste Frostperiode zu überleben. Eine Sanierung kann bei der geringen Bienenzahl keinen Erfolg mehr erzielen. Wir müssen das Volk auflösen. Das Wabenwerk wird eingeschmolzen, die Zargen und Rähmchen werden abgeflammt.
Der verantwortungsvolle Imker weiss, dass nach spätestens 2 Jahren ohne Varroa-Behandlung jedes Bienenvolk zum Tode verurteilt ist.
Werden Grosstiere wie Schafe misshandelt oder vernachlässigt, wird jeder Spaziergänger – zu Recht – Polizei und Veterinäramt informieren. Anders bei der Honigbiene – Bienen sterben still. Die Nachbarn sagen über den Imker: “Ja, der war schon lange nicht bei seinen Bienen, aber im Sommer sind sie noch geflogen….”
Bienenhaltung ist Tierhaltung wie jede andere. Wer Hilfe braucht, weil er seinen Pflichten als Tierhalter nicht mehr nachkommen kann, möge sich rechtzeitig an einen Imkerkollegen oder -verein wenden.
Wer aber seine Bienen krepieren lässt, verdient keine Toleranz.