Oxalsäurebehandlung

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Dez. 082013
 
Oxalsaeurebehandlung 3

Die Bienentraube sitzt auch gern in der unteren Zarge.

Moritz, Maja Frank, Helga und Tino treffen sich auf den Etzwiesen zum letzten Mal für dieses Jahr.

Restentmilbung ist die Mission: Die Völker sind Brutfrei und in der Wintertraube zusammengezogen. Der beste Zeitpunkt für die Winterbehandlung. Mit warmer Zuckerlösung wurde Oxalsäure aufgelöst. Abhängig von der Volksstärke werden 30 – 50 mL Oxalsäure-Lösung ins Volk gegeben.  Mit einer Spritze wird in die Wabengassen geträufelt – die Bienen verteilen die Substanz unter sich.

Nicht vergessen, einen Blick in die untere Zarge zu werfen: die Traube ist mitunter über zwei Zargen verteilt.

Oxalsaeurebehandlung 1

Abkippen und in den Zwischenraum sehen…

Oxalsaeurebehandlung 2

30 – 50 mL der warmen Zuckerlösung werden in die Wabengassen geträufelt

 

 Posted by on 8. Dezember 2013 at 17:43

Herbstferienaktion – Besuch beim Imker

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Okt. 232013
 

Herbstaktion - Besuch beim Imker 3Im Rahmen der Herbstferienaktion der Kinde- und Jugendförderung Pfungstadt trafen sich acht Kids unter Leitung von Matthias Hirt am idyllisch gelegenen Bienenstand unseres Imkerfreundes Hans Oldag. Ein Blick in ein Bienenvolk gehört zum Besuchsprogramm, im Schutzanzug, auch wenn der selten notwendig ist, sieht er beeindruckend aus. Gezeigt wird der Wabenbau, vorgestellt wurden wichtige Werkzeuge des Imkers. Beliebt wie immer: der Smoker- der Rauch beruhigt Imker und Bienen…

Zum Abschluss werden Kerzen aus Bienenwachs gegossen.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Matthias Hirth

 Posted by on 23. Oktober 2013 at 22:18

Langzeitbehandlung

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Sep. 222013
 

Ein schöner sonniger Herbst-Nachmittag auf den Etzwiesen.

Mahmoud, Martin, Frank, Moritz und Maja zählen die natürlich gefallenen Varroen in der Windel. Ergebnis: auf dem Stand Etzwiesen ist die Befallsgrenze bei einem Volk überschritten, die anderen Völker haben nur vereinzelt oder keine Varroamilben.

Die Langzeitbehandlung mir 200 mL Ameisensäure mit dem Liebig-Dispenser wird trainiert.

 Posted by on 22. September 2013 at 17:30

Sommerfest des Imkervereins Frankenstein e.V.

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Sep. 152013
 

Ehrung verdienter Imkerfreunde und feierlicher Abschluss des Jungimker-Kurses

Goldene Nadel des DIB für Berthold Kopf, Eberhard Kieber und Friedel Daum

Von Hans Plößer, dem Vorsitzenden des Kreisimkerveins Darmstadt-Dieburg, wurde an unsere verdienten Imkerfreunde Berthold Kopf und Friedel Daum die Goldenen Nadel des Deutschen Imkerbundes verliehen. In seiner Laudatio ging Hans Plößer auf die wechselvolle Gründungs-Geschichte des Vereins ein, die er mit dem Auszug eines Bienenschwarms verglich. Die drei geehrten Imkerfreunde sind Teile dieses Schwarms gewesen:

* Friedel Daum ist seit 35 Jahren im aktiv im Verein tätig, davon 28 Jahre im Vorstand und immer noch als Imkerpate sehr aktiv. Als Beisitzer im Vorstand hat er sich besonders um Jungimkerschulung verdient gemacht (aktuell wieder als einer der aktivsten Imkerpaten) und organisiert Gruppenveranstaltungen, wie den  Workshop beim Sommerfest im letzten Jahr. Nicht zuletzt führt er die Besprechung der monatlichen Tätigkeiten in der Runde der Jungimker und bei den monatlichen Imkertreffs.
* Berthold Kopf 27 Jahre davon 20 Jahre im Vorstand
Berthold Kopf viele Jahre als Kassenwart im Vorstand tätig war
* Eberhard Kieber 30 Jahre, davon 17 Jahre im Vorstand (15 Jahre als Vorsitzender) kann leider nicht kommen. Eberhard Kieber erhielt die Auszeichnung in Abwesenheit.

Dank an die Imkerpaten und Imkerpatinnen

Mit einer kleinen Aufmerksamkeit dankt der Verein der guten Arbeit unserer Imkerpaten und -patinnen:

Sie haben 22 Jungimker erfolgreich durch das Jahr geführt und mit eigenen  Völkern ausgestattet.
Zwei Probe-Imker haben sich entschieden, kein Volk zu übernehmen, weitere sieben Schnupperteilnehmer ohne Vertrag nahmen erfolgreich am Kurs teil.

Es ist im wesentlichen der guten Arbeit der Imkerfreunde Beatrix Fries, Hans Oldag, Tino Westphal, Eckhard Woite, Jörg Hausmann, Friedel Daum und Franz Krabatsch zu verdanken, dass wir in diesem Jahr neun neue Mitglieder im Verein – vor allem aus dem Kreis der Probe-Imker – begrüßen konnten.

Glückwünsche an erfolgreiche Teilnehmer des Kurses

Die Teilnehmer des Imker-Kurses haben sich in einem Jahr die Grundlagen des Handwerks erarbeitet.

Die Kurs-Teilnehmer übernehmen mit dem heutigen Tage ihr Volk und eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön dafür, sich auf das Wagnis Imkerei mit einem eigenen Volk eingelassen zu haben und ein Jahr lang durchgehalten haben, um die Grundlagen des Handwerks der Bienenhaltung zu erlernen.

Mögen sie sich jetzt Imker nennen.

Standführung

Jörg Hausmann präsentierte seinen Bienenstand und einiges zur Geschichte des wunderschönen parkähnlichen Geländes.

Vorführung der korrekten Nutzung eines Wabenhebers. Trotz des irreführenden Namens vermeidet man mit seiner Hilfe, sich die Hände an heissen Würstchen zu verbrennen.

Dank nochmals an alle Organisatoren und Helfer, besonders Jörg und Hans.

Das war eine schöne Feier – gerne wieder !

Standfuehrung 02

Bild 1 von 31

Foto: Viktor Sawatzky - Standfuehrung durch Joerg Hausmann

 Posted by on 15. September 2013 at 09:23

Imkertreff in Eberstadt

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Sep. 022013
 

Letzter Jungimkertreff

Wie üblich gab es einen kurzen Bericht aus den Gruppen: Varroabehandlung und Einfütterung sind weitgehend abgeschlossen.

In einem Fall musste die Behandlung abgebrochen werden, weil die Bienen aus der Kiste kamen; Nassenheider Verdunster war hier im Einsatz; Ursache war aber unklar.

Im Imkertreff im Fokus

Bericht vom Imkerstand Darmstadtium

Sehr positives Echo aus der Community, nur die Musikbeschallung im Hintergrund war manchmal den Gesprächen am Stand nicht förderlich. Die Kombination Fotobeute und zweite Beute mit echten ausgeschleuderten Waben zum Anfassen und Riechen war sehr erfolgreich. Schwächerer Besuch wegen Dauerregens, aber sehr gute Gespräche und auch konkrete Anfragen wegen Mitgliedschaft: in einem Fall wurde gleich heute beim Imkertreff der Mitgliedsantrag  unterschrieben.

Die Standbesetzung in Schichten hat sich sehr bewährt.

Vorbereitung Sommerfest

Speis und Trank sind organisiert; Aufruf zur Salatspende erfolgte beim Treff, es ist schon eine längere Liste. Dank an alle!!

Aufbauteram: Jörg, Bernd, Tino, Helga – wir starten schon 13:30 Uhr

Glasbestellung: würde Jörg Service anbieten?

Die Antwort ist: Ja. Dank an Jörg. Wir legen eine Liste aus zum Sommerfest.

Monatliche Tätigkeiten

Varroabehandlung und Fütterung sind im Fokus im September.

Nächste Veranstaltungen

Im Anschluß an das Treffen lagen 2 neue Mitgliedsanträge für unseren Imkerverein Frankenstein auf dem Tisch. Die beste Form der Wertschätzung, die wir uns denken können.

Willkommen im Team, Michaela und Darina!

 

 Posted by on 2. September 2013 at 23:36

Sommerpause auf den Etzwiesen

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Juli 212013
 

Foto: Tino Westphal – Anne und Mahmoud am Bienenstand auf den Etzwiesen

Brütende Hitze und keine Abkühlung in Sicht.

Mahmoud und Anne schauen nach ihren Bienen.

Die Honigräume sind gut gefüllt, Tracht ist keine mehr in Sicht. Aber wir warten mit dem Abschleudern bis zum 3.8.2013, zusammen macht es mehr Spass.

Die Imkerteam auf den Etzwiesen macht bis 3.8. erstmal Sommerpause. am 3.8. 9 Uhr treffen wir uns am Imkerstand auf den Etzwiesen, um die Honigräume abzunehnmen und fahren dann zu Ecki.

 Posted by on 21. Juli 2013 at 18:31

Tod durch Bienenstich?

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Juli 142013
 

In einer Woche zwei Gespräche mit verunsicherten Jungimkern, in einem Fall nach einem Arztbesuch, sind Anlass für ein Statement:

Bienen am Flugloch

Wir sollten es nicht klein reden: Bienengift ist eine unglaublich effektive Verteidigungswaffe. Bienenstiche sind teilweise sehr schmerzhaft, unter seltenen Umständen gefährlich. Imker müssen ab und an mit Stichen rechnen.

Es gehört zur guten imkerlichen Praxis, auch mit aggressiveren Völkern umgehen zu können (eigenen oder fremden). Wissen über andere soziale Insekten, speziell Wespen, gehört zur Grundausstattung eines Imkers und ist daher Gegenstand des Imkerkurses. Schon um allgemeiner Verunsicherung aufklärend entgegen treten zu können.

Zum Unterschied zwischen einer heftigen lokalen Reaktion und einem allergischen Schockzustand sollte man man sich unbedingt belesen. Insbesondere sollte der Begriff Allergie nicht leichtfertig verwendet werden. Bei einer echten Allergie kann ein einziger Stich, egal wohin, innerhalb von Minuten zum Kreislaufkollaps führen.

Es kommt ab und an vor, dass Kinder im Mund- oder Halsbereich Stiche bekommen, wenn sie im Herbst aus einer Flasche trinken, die offen herum stand. Der Stich kommt gewöhnlich von Wespen, nicht von der Honigbiene.

Wenn der Verdacht besteht, tatsächlich allergisch auf Bienengift zu reagieren, dann sollte ein Arzt konsultiert werden.  Entsprechenden Test stehen zur Verfügung. Wenn er positiv ist, bedeutet es leider das Aus für die Imkerkarriere, denn selbst mit der Kortisonspritze in der Tasche ist für echte Bienengift-Allergiker die Imkerei viel zu riskant.

Kurz: eine gesundheitliche Gefahr sollte abgeklärt und im Zweifel kein Risiko eingegangen werden. Aber der Unterschied sollte bekannt sein wischen echter allergischer Reaktion, die absolut lebensgefährlich sein kann und einem „normalen“ Reaktion auf eines der stärksten Insektengifte überhaupt- das Gift der Honigbiene.

Bienenstich als Todesursache.

Anbei ein paar Zahlen. (Quelle Statistisches Bundesamt)

Woran Deutsche sterben – 2005
– Krebs, ob Brustkrebs oder andere Arten: 211.396 Tote.
– tödlichen Atemwegserkrankungen: 57.742 Tote.
– Schlaganfall: 30.092 Tote.
– Diabetes: 24.342 Tote.
– Gefäßverkalkung: 12.668 Tote.
– Selbstmord: 10.260 Fälle.
– Alkohol: 10.007 tödliche Leberschäden.
– Blutvergiftung: 6.557 Tote
– Autounfall: 5.635 Tote.
– Asthma: 1.772 Tote.
– Rauschgift-Überdosis: 1.326 Tote.
– Übergewicht: 1.272 Tote.
– Hepatitis: 1.142 Tote.
– Treppensturz: 1.071 Tote.

– Badewanne: 55 Tote.
– Schwangerschaft beziehungsweise bei der Geburt: 28 Tote.
– Bienenstich: 18 Tote.

 

 Posted by on 14. Juli 2013 at 18:39