Imkertreff in Eberstadt

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Sep. 152014
 

 

Hier ein kurzer Rückblick auf den letzten Imkertreff in Eberstadt am 01.09.2014.

 

  • Beteiligung am 9.Pfungstädter Bauernmarkt

So 28.9.2014 10-17 Uhr Pfungstädter Brauereigelände (Eberstädter Str. 89), Standaufbau bis 10 Uhr, – hier klicken

  • Beteiligung am Faulbrut-Monitoring-Programm 2014-2015

Hinweis zur Proben-Entnahme von Heike. Dazu ist hier ein Artikel zu finden.

  • Bericht über Saatmischung Ober-Beerbach

Vom KV gesponserte Blühmischung: Dank an Friedel. Zu diesem Thema sind 2 Artikel auf unserer Website zu finden. Bienenweide in voller Blüte und Veitshöchheimer Bienenweide in Ober-Beerbach ausgesät

  • Bericht Sommerfest 2014

Dank nochmals an Friedel. Die noch ausstehenden Geschenke und Urkunden wurden verteilt. Hier klicken

  • Monatliche Tätigkeiten

Fixer Tagesordnungspunkt / Friedel Daum und Jörg Hausmann

Die monatlichen Aktivitäten wurden von Friedel besprochen.

Erfahrungen wurden auch mit Jungimkern ausgetauscht, über Fütterung, Varroabefall und -behandlung, über Einwinterung zu kleiner Völker etc.

Bienen – Langzeitbehandlung gegen die Varroa-Milbe

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Sep. 142014
 
Fotos: NABU/Tino Westphal – Imkerkurs auf den Etzwiesen – Langzeit-Behandlung mit Ameisensäure

Fotos: NABU/Tino Westphal – Imkerkurs auf den Etzwiesen – Langzeit-Behandlung mit Ameisensäure

Der Imkerkurs neigt sich seinem Ende entgegen, aber die Langzeitbehandlung mit dem Liebig-Dispenser muss jeder Neu-Imker durchexerzieren können.

Vorsicht bei der Handhabung der Säure: Schutzhandschuhe und reichlich Wasser in Reichweite sind zwingend notwendig.

Jede Beute erhält eine Windel zur Zählung der gefallenen Milben.

Spätestens jetzt müssen auch die Mäusegitter in den Einflugöffnungen platzieret werden.

Wir treffen uns noch einmal, nach Abstimmung, zur Öxalsäure-Behandlung im Dezember.

Bienengruppe auf den Etzwiesen

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Sep. 072014
 
Etzwiesen-Zelt-1-small

Fotos: NABU/Tino Westhal – Das Gruppenzelt der Feuersalamander auf den Etzwiesen ist wieder aufgestellt.

Ein Gewitter im August hatte das Gruppenzelt der Feuersalamander umgeworfen und mit reichlich Wasser gefüllt.

Die Hilfe der Jungimker Mahmoud, Frank, Moritz, Maja und Reinhard mit seinen zwei Jungs und unserer Besucher am Bienenstand Sabine, Tobias, Melina und Frank war sehr willkommen beim Wiederaufbau.

Die Feuersalamander können wieder einziehen- in der ersten Woche gehen sie unter Leitung von Ecki, Mahmoud und Anne Pilze einsammeln. Pilze gibt es nämlich ganz viele im Wald um die Etzwiesen…

Am Bienenstand wie üblich Futterkontrolle und Varroakontrolle. Nächster Woche gehen wir an die Ameisensäure-Behandlung.

Wie es scheint, haben wir ein paar neue Kandidaten für den Neuimker-Kurs in 2015 gewonnen?

Varroabehandlung: Probleme mit MAQS®-Steifen

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Sep. 062014
 

MAQSWie das Institut für Bienenkunde Celle in ihrem Infobrief vom 03.09.2014 mitteilte, kam es zu Problemmeldungen aus verschiedenen Regionen Deutschlands bei der Anwendung der neu zugelassenen MAQS®-Steifen zur Varroa-Behandlung.

Der Infobrief vom 03.09.2014 ist hier zu finden.

http://www.laves.niedersachsen.de

Einsammeln der Völkerzahlen zur Meldung an den Landesverband

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Sep. 042014
 

Bienenstand 2 smallEinmal im Jahr im Oktober melden wir die Völkerzahl an den Landesverband: Alle Vereinsmitglieder haben die Möglichkeit, dem Vorstand die aktuelle Zahl ihrer eingewinterten Völker zu übermitteln. Sollten Nachmeldungen notwendig sein, ist dies kostenpflichtig. Meldeschluss ist der Imkertreff am 6.10.2014. Bei dieser Gelegenheit kann auch klassisch handschriftlich gemeldet werden.

Bitte zu beachten: Die Meldung hat Einfluss auf den Versicherungsschutz und entsprechend auf den zu zahlenden Jahresbeitrag.

Gewährverschlüsse für das DIB-Glas werden nur bei entsprechender VZ-Meldung versandt.

Kontaktformular – hier klicken

Volk vereinigt

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Aug. 312014
 
Reinhold mit Futtergeschirr

Fotos: IV Frankenstein/Tino Westphal – Reinhard mit Futtergeschirr. Die Ausfütterung ist beendet.

Bienenvolk aufgefüttert

Reinhards Volk: Alle Wabengassen wohl gefüllt mit Bienen und reichlich Futterkränze auf den Waben: das Volk ist stark und gut mit Winterfutter versorgt.

Mahmoud, Reinhard und Tino am Imkerstand Erzweisen beraten über ein Bienenvolk von Mahmoud. Das war schon immer schwach, beim letzten Auffüttern gab es relativ viele Bienenverluste, obwohl eine Aufstiegshilfe angeboten wurde – nicht anders als bei anderen Völkern. Eine kurze Kontrolle ergab: keine Brut, keine Königin, sehr wenig Bienen. Die Entscheidung ist einfach: vereinigen mit einem anderen Volk. Die vorhandenen Futterwaben werden dort zugehängt und die Bienen über ein Stück Papier getrennt werden dem starken Volk hinzugefegt.

Ab Mitte September werden wir nochmals mit Ameisensäure behandeln, bis dahin ist erstmal Ruhe am Stand.

 Posted by on 31. August 2014 at 15:05

Bienenweide in voller Blüte

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Aug. 212014
 

 

Bienenweide_01

Bienenweide_02Am 4. Juni 2014 war die Saat aufgelaufen, die Friedel Daum ausgesät hatte. Jetzt 2 Monate später steht die Bienenweide in voller Blüte und es summt und brummt, dass es eine wahre Freude ist.

Die Saatgut-Mischung „Veitshöchheimer Bienenweide“ besteht aus ausgesuchten, einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern, die aufgrund ihrer Blühfreudigkeit und einem reichen Nektar- und Pollenangebot den Insekten von April bis November Nahrung bietet.

Zurzeit auffallend attraktiv sind die Malven, die besonders häufig von den Bienen angeflogen werden und auf Nektarsuche dabei ordentlich mit Pollen eingepudert werden. Erwartungsgemäß blühen im ersten Ansaatjahr auch noch Boretsch, Dill, Ringelblume, Buchweizen, Koriander, Klatsch-Mohn, Mariendistel, Färberkamille, einige Sonnenblumen, verschiedene Kleesorten und noch vieles Schönes mehr….

 (Helga Wilkendorf)

Hier findet man den Artikel als PowerPoint Präsentation.

Erfolgreiches Einweiseln eines drohnenbrütigen Volkes

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Aug. 212014
 

P1030693Ein drohnenbrütiges Volk? Und wie kann man dort eine neue Königin zusetzen, so dass sie auch von den Arbeiterinnen angenommen wird? Hierzu konnte man sich am 26.07.2014 bei Rudolf (siehe auch: Artikel „Königin einweiseln„) einen Eindruck verschaffen. Zu dieser Veranstaltung waren unsere Vereinsmitglieder und Neuimker recht herzlich eingeladen.

Das drohnenbrütige Volk wurde etwa 30 Meter vom ursprünglichen Standort auf eine Unterlage abgeklopft. Die Bienen flogen auch gleich wieder zurück an ihren alten Standort, wo sie eine neue Beute vorfanden. Das Drohnenmütterchen blieb dabei zurück.

P1030700In die neue Beute wurde nun die frische Königin in einem Schlupfkäfig dem Volk hinzugefügt und etwas Futterteig beigefügt. Nach wenigen Tagen war die Königin befreit und wurde vom Volk angenommen. Mittlerweile ist sie auch schon fleißig am brüten…geschafft 🙂

 

Bienen füttern

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Juli 272014
 
Bienenfütterung Einstiegshilfe 1

Fotos: IV Frankenstein/Tino Westphal – reichlich Futter für die Winterzeit – Futter abgedeckt mit Noppenfolie als Aufstiegshilfe für die Bienen.

Fünf Neuimker und Gäste trafen sich auf den Etzwiesen.  Zwei Völker bekamen noch eine Ameisensäure-Behandling. die anderen wurden mit reichlich Zuckerwasser aufgefüttert.

Wöchentlich wird jetzt der natürliche Varroafall registriert und das Gewicht der Beuten bestimmt.

Eines der Völker, das schon seit Monaten nicht recht wachsen will, wurde aufgelöst.

starkes Volk 1

Starke Völker werden eingewintert, schwache zusammengelegt.

 Posted by on 27. Juli 2014 at 23:29

Imkerverein Frankenstein nimmt an hessenweitem Faulbrut-Monitoring teil

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Juli 252014
 

Faulbrut01 Faulbrut02

 

SeFaulbrut03it mehreren Jahren wird in Hessen für Imkervereine ein flächendeckendes Monitoring der Amerikanischen Faulbrut – AFB-Monitoring – angeboten, das über den Landesverband Hessischer Imker mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird. Pro Verein wird eine bestimmte Anzahl Futterkranzproben mikrobiologisch auf AFB-Sporen untersucht. Die Futterproben sollen –über mehrere Jahre verteilt –das jeweilige Einzugsgebiet des Vereins flächendeckend abbilden. Für den Verein Frankenstein gibt es zwei Probenkontingente.

 

Sammeln von Futterkranzproben

 

Faulbrut04

Die stichprobenartige Beprobung von Bienenvölkern ist freiwillig und dient als vorbeugende Maßnahme, um Gefahrenpotentiale rechtzeitig zu erkennen und unentdeckte Faulbrutherde aufzufinden, lange bevor es zum Ausbruch der Seuche kommt.
Faulbrut05

 

 

Für die mikrobiologische Feststellung der Sporenbelastung werden entnommene Futterkranzproben an das Labor des Bieneninstituts Kirchhain geschickt.Die Futterkranzproben sollten möglichst im oder nahe am Brutnest, kurz vor oder kurz nach dem Abschleudernentnommen werden.

 

Was passiert nach der Faulbrutsporenuntersuchung?

 

AFB ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche verursacht durch das sporenbildende Bakterium Paenibacilluslarvae. Falls sich im Sammelgebiet der Bienen Völker mit erhöhtem Sporengehalt befinden, sind erfahrungsgemäß ebenfalls Sporen in Futterkranzproben zu finden. Wichtig ist daher frühzeitig stark befallene Stände ausfindig zu machen und dann entsprechend zu handeln, bevor die Seuche ausbricht.

Stufe 0: keine Sporen

Stufe 1: Sporengehalt gering – Prophylaktische Maßnahmen

  • beprobte Völker hatten Kontakt zu sporenhaltigem Material(Honig, Futter, Waben)
  • Quelle ist ausfindig zu machen
  • im Radius von 1-2 km sind alle Bienenstände zu beproben
  • Imker informiert freiwillig Amtsveterinär

Stufe 2: Sporengehalt hoch – Sanierungsmaßnahmen

  • es besteht der Verdacht, dass AFB Krankheit ausgebrochen ist
  • Veterinäramt wird direkt vom Institut verständigt
  • weitere Vorgehensweise legt die Bienenseuchen-VO und das Veterinäramt fest
  • Sanierung betroffener Bienenstände zur Verhinderung der Ausbreitung und Verschleppung der AFB

(Bilder und Text: Heike Stumpf)