Regenimkern

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Mai 112017
 

Fotos: Tino Westphal – Imkertraining auf den Etzwiesen: Fütterung der Ableger

Eigentlich ganz und gar kein Imkerwetter an diesem Sonntag: feuchtkalt und Regenschauer.

Aber die Sorge um die Bienen lässt uns keine Ruhe, denn das anhaltend schlechte Wetter macht Fütterung unumgänglich.

Besonders Jungvölker könnten verhungern, denn sie müssen mit hohem Aufwand die Brut erwärmen. Die Arbeiterinnen können aber in diesen Tagen kein Heizmaterial in Form von energiereichem Nektar eintragen, sondern müssen auf Vorräte zurückgreifen. Und die gehen langsam zur Neige.

Gute Nachricht: im Ableger sind die Königinnen ausgeschlüpft und warten nur noch auf ein paar schöne Tage für den Hochzeitsflug…

 

 

Teilnehmer: Markus, Sandra, Mahmoud, Julian, Constantin und Tino.

Imkertraining auf den Etzwiesen

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Mai 042017
 

Fotos: Tino Westphal & Markus Hennecke – Imkertraining auf den Etzwiesen

 

Kälte und Trockenheit der letzten Wochen machen den Bienen zu schaffen: sie zehren von den Vorräten, nicht ausreichend gefütterte Jungvölker sind in Gefahr, zu verhungern.

 

Kontrolle der Brutwaben im Ableger

Julian erspäht mit sicherem Blick die Bienenkönigin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem Jungvolk von Markus, Julian und Constantin geht es gut. die Königinnenzellen sind ausgebaut und werden gut betreut.

Teilnehmer: Markus, Sandra, Mahmoud, Julian, Constantin und Tino

Aufbau Jungvölker und Kontrolle der Drohnenwaben

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Apr. 262017
 

Fotos: Tino Westphal – Neuimker-Kurs Etzwiesen: Constantin zieht vorsichtig eine Brutwabe. Damit startet das neue Volk

Nur kurz schaut die Sonne durch die Wolken und es bleibt recht kühl. Seit einer Woche gibt es Nachtfröste, es bleibt sehr trocken und die Tracht ist mässig. Viele Apfelblüten und späte Kirschen sind erfroren.  

Keine so gute Zeit für die Bienen.

Aber wir müssen nachsehen, ob in Sandras Jungvolk eine Weiselzelle gezogen ist und Julius will sein neues Volk aufbauen.

Gute Nachricht für Sandra: sieben Weiselzellen sind auf den Waben zu finden.

Jonas und Markus kontrollieren, ob Stifte in den Drohnenwaben sitzen- ja. Alles klar: der Königin geht es gut und Schwarmstimmung gibt es nicht. Allerdings auch wenig Honig- nicht überraschend. 

Fotos: Markus Hennecke und Tino Westphal

 

Teilnehmer: Sandra, Jonas, Tino, Constantin, Julius und Markus

Sandbienen am Kühkopf

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März 302017
 

Die ersten sonnigen Tage nutzen die Sandbienen zum Ausflug.

 

Und vor dem Nest in der Erde

 

Bewachung des Erdloches

 

Die Sandbienen (Andrena) bilden eine Gattung in der Familie der Bienen(Apidae). Weltweit gehören mehr als 1.500 Arten zu der Gattung Andrena.

Die meisten Arten lieben trockene und warme Biotope, als Nistplatz benötigen sie oft freien Boden mit sandigen Stellen, deswegen haben sie auch ihren deutschen Namen. In der Regel baut und versorgt ein Weibchen sein Nest alleine. Manche Arten bilden dabei sogenannte Nestaggregationen, bei denen viele Nester derselben Art nahe nebeneinander errichtet werden, aber die einzelnen Nester nur in Ausnahmen von mehreren Weibchen gemeinsam benutzt werden.

Die Sandbienen sind etwa 5 bis 16 Millimeter lang. Sie haben eine schwarze, schwarz-rote oder selten metallisch glänzende Grundfarbe. Sie sind oft pelzig behaart und tragen oft helle Haarbinden auf dem Hinterleib.

Und sie sind ausgesprochen fotogen wie man sehen kann.

Als Imker kann man ja kaum durch den Wald laufen, ohne auf jede Bienenart zu schauen die dort derzeit herumfliegt. Und es gibt sehr viele interessante Arten auch außerhalb unserer Honigbienen.

Fotos und Bericht:  Helga Wilkendorf

Frühjahrsputz und Auswinterung der Bienen

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März 302017
 

Es geht wieder so richtig los, alles fängt an zu blühen und die Bienen brüten schon ordentlich. Im Monat März war also die Zeit die Böden zu reinigen, in die Kisten zu schauen, um zu sehen ob die Bienenvölker den Winter gut überstanden haben. Ob die Königin noch da ist und brütet, oder ob das Volk vielleicht buckelbrütig ist, weil keine Königin mehr im Volk ist.

Auch die Futtervorräte sollten kontrolliert werden, am besten bleiben zwei Futterwaben in der unteren Zarge jeweils an den Außenseiten, falls es im April noch einmal kalte Tage oder eine Schlechtwetterperiode geben sollte.

So kann ein Boden nach dem Winter aussehen:

Heißt dieses Volk hat einige Bienen verloren im Winter, hat aber trotzdem gut überlebt und brütet. Der Boden muss gereinigt werden und so wie es aussieht liegen die Bienen dort auch schon länger.

 

In diesem Winter hatte auch der Specht am Bienenstand seinen Spaß und hat eifrig Löcher in die Beuten gemacht und wie man bei der Durchsicht feststellen konnte nicht nur in die Beuten, er ist bis zu den Waben gekommen.

 

 

 

Waben die durch den Specht ebenfalls gelöchert wurden. Die Bienen hatten sich auf die andere Seite der Beute zurückgezogen und haben alles unbeschadet überstanden.

 

 

 

 

 

Mäusekeile können ebenfalls abgenommen werden.

 

 

 

Und zuhause können Mittelwände eingelötet werden und die Honigräume fertig gemacht werden.

Am besten setzt man die Honigräume zur Kirschblüte auf, also jetzt möglichst bald.

Bericht und Fotos:  Helga Wilkendorf

Startveranstaltung Imkerkurs 2017

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März 292017
 
Neu-Imker und Imkerpaten trafen sich zur Startveranstaltung des Neu-Imkerkurses 2017 am Bienenstand im Garten von Imkerfreundin Beatrix Fries.
 
Nach zwei Stunden hat jeder Neu-Imker seinen persönlichen Imker-Paten gefunden. 
 
Wünschen wir uns einen guten Start ins Imkerjahr.
 

Impressionen vom Hessischen Imkertag 2017

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März 222017
 

Der Honeyboy auf dem Hessischen Imkertag 2017

Zentrales Vortragsthema am diesjährigen Imkertag in Hünfeld waren Erkenntnisse aus mehrjährigen Forschungen am LLH-Bieneninstitut in Kirchhain zur Varroabekämfung.

Ein wesentliches Untersuchungsergebnis zeigt, dass zum Zeitpunkt der „klassischen“
Ameisensäurebehandlung im Juli/August die exponentielle Entwicklung der Varroabelastung schon eine für das Bienenvolk kritische Phase erreicht hat und zu entsprechenden Winterverlusten führt.
 
Dr. Ralph Büchler stellte 4 Empfehlungen zur Varroabehandlung vor, die durch biotechnische
Maßnahmen den Krankheits- und Parasitendruck auf das Bienenvolk absenken können.
 
Dies sind
– die naturnahe Varroabehandlung
– die komplette Brutentnahme
– das Bannwabenverfahren
– die künstliche Brutunterbrechung
 
Das Prinzip der Behandlung, Ihr methodisches Vorgehen und Erfahrungen aus der Praxis hat das Bieneninstitut in 4 aktuellen Publikationen zusammengefasst, die auf der LLH-Homepage als Flyer Varroa 1–4 unter
 
 
nachgelesen werden können.
 
Bericht: Jürgen Ackermann

Es geht wieder los

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März 152017
 

Fotos: Louis Stelter

Der Frühling kommt mit großen Schritten.

Auf Grund der gestiegenen Temperaturen sind vorsichtige Frühjahrsdurchsichten möglich. Die Völker sind bereits intensiv in Brut, was der reichliche Polleneintrag der schwer bepackten Flugbienen anzeigt. Auch geringer Necktareintrag von den ersten Frühblühern konnte beobachtet werden. Bis zur Durchlenzung der Völker wird aber noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin muss der Imker darauf achten, dass die verbleibenden Futtervorräte für den erhöhten Verbrauch während des Völkeraufbaus ausreichen, bis die ersten ergiebigen Trachten einsetzen. Insbesondere, falls es noch zu einem nennenswerten Kälteeinbruch kommen sollte.
 

Frühjahrsputz

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März 132017
 

Foto: Jan Zeissler – Honigbiene

 

Frühjahrputz bei Imkerfreundin Rita Koch – die alten Waben kommen raus, die Bienenbeute wird ausgekehrt, derweil nutzen die Bienen den Vorfrühlingstag zum Reinigungsflug.

Frühjahrsputz am Bienenstand

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März 052017
 

Fotos: Tino Westphal – Frühjahrsputz am Bienenstand

Jeden Sonntag ab 11 Uhr von März bis in den Sommer hinein treffen sich Neu-Imker am Bienenstand auf den Etzwiesen- Gäste sind immer willkommen.

Nachdem langen Winter werden im März die Völker durchgesehen.

Ganz wichtig: ist noch genug Futter in jedem Volk? – Denn mit den ersten warmen Tagen gehen die Völker in Brut und müssen das Brutnest auf 36°C heizen. Dazu verbrennen sie gerade jetzt die letzten Wintervorräte an Futterhonig. Wehe, wenn der gerade jetzt zur Neige ginge! Es kann im März noch lange empfindlich kalt sein und auch wenn die ersten Frühblüher wie Weide und Krokus etwas Pollen und Nektar bieten -an wirkliche Tracht ist noch lange nicht zu denken. 

Zwei Völker von sechs am Standort haben im Laufe des Winters offenbar die Königin verloren- trotz Futtervorrat sind nur mehr wenige Bienen vorhanden. Die überlebenden Völker haben alle schon ein kleines Brutnest ausgebildet. Dieses wird, zusammen mit den restlichen Futterwaben in die untere Zarge verbracht, in die obere Zarge kommen leere gute Waben. Schimmlige und sehr dunkle Waben werden aussortiert und landen so bald als möglich in der Solar-Wachsschmelze. 

Zuletzt wird der Boden vom Totenfall befreit und die Mäusegitter werden entfernt. 

Nächste Woche schauen wir wieder vorbei…

Teilnehmer: Mahmoud, Salem und Tino