Bienenretter im Einsatz am Malchener Blütenhang

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Okt. 122015
 
Bienenweide - Nachmittag 10 10x49

 

Von den über 250 Wildbienenarten, die an der hessischen Bergstrasse vorkommen, sind eine ganze Reihe von Arten am Malchener Blütenhang nachgewiesen.
Leider ist bei allen Wildbienenarten ein dramatischer Artenrückgang* festzustellen, viele Arten werden in den nächsten Jahren verschwinden, wie Imker und Naturschützer seit Jahren klagen.
Die Verschlechterung der Lebensbedingungen für unsere Wildbienen sind auch im Gebiet der Bergstrasse festzustellen. Zunehmende Überbauung der sonnenexponierten Hanglagen mit Einfamilienhäusern, aber auch die Nutzungsaufgabe der Streuobstwiesen verdrängt zunehmend die offenen und gut strukturierten Flächen. Meterhoch überwuchern Schwarzdorn und Brombeere die ehemals offenen Landschaft- da haben Wildbienen kaum eine Chance.
Die Bienenretter-Initiative der Azubis der Toom-Märkte kann viel für den Erhalt der Wildbienen bewirken.

 

Bienenweide - Abschluss Gruppenbild 2 13x16

 

21 Azubis traten an mit Astscheren und Erdbohrern, schneiden die alten Streuobstwiesen frei und packen das Geäst in Benjeshecken, die Vogelwelt und einheimischen Blühsträuchern Schutz gewähren.

 

Auf der Bienenweide wird im Frühjahr eine spezielle Saatgut-Mischung ausgebracht, die sich für Wildbienen optimal bewährt hat: die Veitshöchheimer Bienenweide mit überwiegend mehrjährigen Wildkräuter, Klee und einigen bunten Blumenarten.

 

Bienenweide 39 10x22Die Weide wird für mindestens drei Jahre den Honigbienen und Wildbienen überlassen.
Betreut wird das Gebiet von Experten der lokalen NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim e.V., die hier schon zusammen mit dem Imkerverein Frankenstein e.V. Bienenweiden angelegt haben.

 

Bienenweide 21 10x13

 

Im April 2016 werden Imkerverein und NABU eine Wildbienen-Exkursion im Gebiet anbieten, zu der alle Aktivisten aber auch alle interessierten Naturliebhaber herzlich eingeladen sind.

 
 
 
 
 
 

Aktion Bienenweide in Malchen

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Sep. 142015
 
Einsaat der Blühmischung mit Uli

Einsaat der Blühmischung mit Uli

Mit dem Projekt „Bienenweide am Malchener Blütenhang“ wird eine weitere Teil­fläche des Blütenhanges wieder in eine reich strukturierte Streuobstwiese zurück verwandelt. Ziel des Projektes ist eine Aufwertung im Sinne der Artenvielfalt von Wildbienen und ande­ren Insekten am Blütenhang Malchen. Die nachgewiesene kleine Population seltener Wildbienen vor Ort wird direkt profitieren. Unterstützt wird das Vorhaben von der Expertise erfahrener Bio­logen der NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim.

Der Imkerverein Frankenstein, NABU Seeheim und die Azubis der Toom-Baumärkte als Sponsor und Helfer tragen bei zum Gelingen des Projektes.

Unser Sponsor wird sich um ein Catering kümmern.

Geraucht werden Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk.

Werkzeug und Gerät steht bereit.

Zum Abschluss des Projektes werden die Kindergruppen der Wühlmäusen und der KITA Windrad zusammen mit den Imkern die Fläche im Frühjahr einsäen.

01-Bienenweide

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Charity-Lauf für die Wildbiene in Dieburg

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Sep. 132015
 

DSCF0745Am Sonntag, dem 13.09.2015, zum Charity-Lauf für die Wildbiene beim toom-Markt in Dieburg.

Die Frankensteiner Imker sind mit ihrem Infostand dabei.

Und natürlich laufen Beatrix und Jochen auch mit.

 

Am 10. Oktober 2015 wird mit dem erlaufenen Geld eine neue Bienenweide in Malchen angelegt.

Imkerverein-Frankenstein nimmt auch dieses Jahr wieder am hessenweiten Faulbrut-Monitoring teil

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Sep. 112015
 

Seit mehreren Jahren wird in Hessen für Imkervereine ein flächendeckendes Monitoring der Amerikanischen Faulbrut (AFB) angeboten, das über den Landesverband Hessischer Imker mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird.

Faulbrut01Pro Verein wird eine bestimmte Anzahl Futter-kranzproben mikrobiologisch auf AFB-Sporen untersucht. Die Futterproben sollen – über mehrere Jahre verteilt – das jeweilige Einzugs-gebiet des Vereins flächendeckend abbilden. Für den Imkerverein Frankenstein gibt es dieses Jahr drei Probenkontingente.

 

Faulbrut02Die Imkerberaterin des Vereins, Heike Stumpf, engagierte sich auch dieses Jahr wieder bei der Sammlung der Proben und deren Entsendung an das Bieneninstitut Kirchhain.

Die Entnahme der Proben wird von den jeweiligen ImkerInnen selbst an ausgewählten Völkern vorgenommen.

Die stichprobenartige Beprobung von Bienenvölkern ist freiwillig und dient als vorbeugende Maßnahme, um Gefahrenpotentiale rechtzeitig zu erkennen und unentdeckte Faulbrutherde aufzufinden, lange bevor es zum Ausbruch der Seuche kommt.

 

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Für die mikrobiologische Feststellung der Sporenbelastung werden entnommene Futterkranzproben an das Labor des Bieneninstituts Kirchhain geschickt.

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Die Futterkranzproben sollten möglichst im oder nahe am Brutnest, kurz vor oder kurz nach dem Abschleudern entnommen werden.

 

 

Was passiert nach der Faulbrutsporenuntersuchung?

AFB ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche verursacht durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae. Falls sich im Sammelgebiet der Bienen Völker mit erhöhtem Sporengehalt befinden, sind erfahrungsgemäß ebenfalls Sporen in Futterkranzproben zu finden. Wichtig ist daher frühzeitig stark befallene Stände ausfindig zu machen und dann entsprechend zu handeln, bevor die Seuche ausbricht.

Stufe 0: keine Sporen

Stufe 1: Sporengehalt gering – Prophylaktische Maßnahmen

  • beprobte Völker hatten Kontakt zu sporenhaltigem Material(Honig, Futter, Waben)
  • Quelle ist ausfindig zu machen
  • im Radius von 1-2 km sind alle Bienenstände zu beproben
  • Imker informiert freiwillig Amtsveterinär

Stufe 2: Sporengehalt hoch – Sanierungsmaßnahmen

  • es besteht der Verdacht, dass AFB Krankheit ausgebrochen ist
  • Veterinäramt wird direkt vom Institut verständigt
  • weitere Vorgehensweise legt die Bienenseuchen-VO und das Veterinäramt fest
  • Sanierung betroffener Bienenstände zur Verhinderung der Ausbreitung und Verschleppung der AFB

Hornisse fängt Honigbiene

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Sep. 082015
 

Derzeit vielerorts vor unseren Bienenständen zu beobachten:

Hornisse fängt Honigbiene

Foto: Helga Wilkendorf

Foto: Helga Wilkendorf

Es kann vorkommen, dass Hornissen Bienen beim Blütenbesuch und am Flugloch fangen, sehr selten kann es auch passieren, dass sie in die Beuten eindringen und dort Unruhe verursachen können.

Die Hauptnahrung der Hornissen besteht bis zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese Bienenjagd nicht zu spürbaren Verlusten bei den betroffenen Bienenvölkern führt. Der für den Imker auftretende Schaden ist minimal: Entgegen vieler anders lautender Behauptungen fangen Hornissen nur wenige Sammlerinnen eines Bienenvolkes ab. Die tägliche Fangquote beträgt ab Anfang Juni ca. 10-15 Bienen pro Volk, denn es gehen stets nur einige Hornissen als „Spezialisten“ auf Bienenfang.

Der Einfluss der Hornisse als „Naturpolizei“ auf das biologische Gleichgewicht ist keinesfalls zu unterschätzen. Ein großes Hornissenvolk vertilgt im Verlauf der Saison mehrere Kilogramm Insekten, darunter viele für den Menschen schädliche oder lästige Arten.

Obwohl Hornissen ausnehmend  geschickte Flieger sind und blitzschnell auf ein Beutetier herabstoßen können, bleibt die Mehrheit der Fangversuche meist erfolglos. Hat die Jägerin endlich ein Insekt erbeutet, tötet sie es rasch durch Bisse ihrer kräftigen Mandibeln. Nur ausnahmsweise, wenn die Hornisse etwa im Kampf mit einem starken und sich heftig wehrenden Beutetier die Initiative verliert, wird auch der Giftstachel zur Tötung eingesetzt. Das erlegte Wild kann gelegentlich fast unversehrt als Ganzes ins Nest gebracht werden. Meist wird es aber noch an Ort und Stelle waidgerecht zerlegt. Hierzu lässt sich die Jägerin auf einem Zweig oder Blatt nieder, wo sie – häufig kopfabwärts an einem Bein hängend – dem Beutetier Beine, Flügel, Kopf und Hinterleib abtrennt. Verwendet wird in der Regel nur der muskulöse Thorax, den die Hornisse gründlich zu einem kugelförmigen, fleischigen Brei zerkaut und mit diesem Fleischpäckchen ins heimische Nest zurückkehrt.

Laufen für die Biene!

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Sep. 082015
 

Toom_Lauf_fuer_die_BieneDie toom Azubis der Region Darmstadt und der Imkerverein Frankenstein e.V. rufen zum großen Charity-Lauf für die Wildbiene auf.

Jeder kann „ohne Voranmeldung“ auf der 3 km langen Strecke mitlaufen. Die Starts finden jeweils um 11, 12, 13 und 14 Uhr statt. Das Ziel: Eine Laufstrecke von insgesamt 2.500 km erreichen.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 13. September 2015 von 10:00 bis 16:00 Uhr, auf dem toom Parkplatz in Dieburg statt.

Hier noch eine Info für unsere Mitglieder: Wer Interesse an unserer Standbetreuung hat, kann sich gerne beteiligen. Wir treffen uns um 09:00 Uhr zum Aufbau unseres Imkerstandes auf dem toom Parkplatz in Dieburg.

Tipp: Bienenstand leicht gebaut

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Sep. 012015
 

Eine einfache und kostengünstige Variante zum Bau eines Bienenstandes hat Stephan Spahl am Bieneninstitut Hohenheim entdeckt. Verwendet wurden Rasengitterstein, verbunden durch passende Holzbalken/Kantholz.

Foto: Stephan Spahl

Foto: Stephan Spahl

Pollenspender Kanadische Goldrute

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Aug. 312015
 
Fotos: Tino Westphal – Honigbiene an Kanadischer Goldrute

Fotos: Tino Westphal – Honigbiene an Kanadischer Goldrute

Die Kanadische Goldrute ist gerade bester Pollenspender – perfektes Futter für die jetzt zu schaffenden Winterbienen!

Auf den Etzwiesen stehen Kanadische Goldrute und Indisches Springkraut in voller Blüte, nach dem Regen und bei den letzten heissen Sommertagen bringen diese Neophyten jetzt letzte Tracht für unsere Honigbienen. Aus Naturschutzsicht können beide Pflanzen problematisch sein, wenn sie einheimische blühende Kräuter verdrängen. Letzlich müssen wir sie aber inzwischen als Neubürger akzeptieren und versuche, mit ihnen klar zu kommen.
Die Jungimker treffen sich in der nächsten Woche auf den Etzwiesen, um die Beuten zu wiegen: haben wir genug Futter, um über den Winter zu kommen. Dann noch ein Blich auf die Windel: Wieviele Milben fallen jetzt im Laufe einer Woche? Dann wird entschieden, oben eine zweite Entmilbung notwendig wird.
Die Imker geniessen die letzten schönen Sommertage draußen!

 

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Jungimker besuchen Tatjana und Stephan Spahl

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Juli 282015
 

Jungimker bei SpahlDie Jungimker von Heike und Helga besuchten am Sonntag den Imkerstand von Tatjana und Stephan Spahl in Einhausen.

Bei strahlendem Sonnenschein zeigten Tatjana und Stephan ihre Bienen, erklärten ihr Material, das Honiglager und beantworteten alle Fragen, die gestellt wurden…

hier weiterlesen.

Wozu sind Freunde da

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Juli 192015
 
Ein Imkerfreund liegt schwer krank im Krankenhaus und macht sich Sorgen um seine 15 Völker: Die sind nicht abgeschleudert, müssen gefüttert werden und brauchen bald ihre Sommerbehandlung gegen die Varroa.
Gar keine Frage: Heike, Helga und der Jungimker Louis springen ein und investieren ihr ganzes Wochenende, um die Imkerei am Laufen zu halten. Nicht ganz einfach, denn neben ihrer Arbeit haben sie selbst noch eigene Völker zu betreuen.

 

Heike und Helga
Wir wünschen unserem Imkerfreund alles Gute: seine Bienen sind in guten Händen!
Wenn es einen guten Grund gibt, einem Imkerverein beizutreten, dann wird der hier sichtbar: Wir arbeiten vertrauensvoll zusammen und helfen einander.
Mein persönlicher Dank für diesen großartigen Einsatz an geht an Helga und Heike und alle anderen Helfer.

 

Tino Westphal
Vorsitzender Imkerverein-Frankenstein e.V.