Die Weide wird für mindestens drei Jahre den Honigbienen und Wildbienen überlassen.
Die Weide wird für mindestens drei Jahre den Honigbienen und Wildbienen überlassen.
Mit dem Projekt „Bienenweide am Malchener Blütenhang“ wird eine weitere Teilfläche des Blütenhanges wieder in eine reich strukturierte Streuobstwiese zurück verwandelt. Ziel des Projektes ist eine Aufwertung im Sinne der Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten am Blütenhang Malchen. Die nachgewiesene kleine Population seltener Wildbienen vor Ort wird direkt profitieren. Unterstützt wird das Vorhaben von der Expertise erfahrener Biologen der NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim.
Der Imkerverein Frankenstein, NABU Seeheim und die Azubis der Toom-Baumärkte als Sponsor und Helfer tragen bei zum Gelingen des Projektes.
Unser Sponsor wird sich um ein Catering kümmern.
Geraucht werden Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk.
Werkzeug und Gerät steht bereit.
Zum Abschluss des Projektes werden die Kindergruppen der Wühlmäusen und der KITA Windrad zusammen mit den Imkern die Fläche im Frühjahr einsäen.

Seit mehreren Jahren wird in Hessen für Imkervereine ein flächendeckendes Monitoring der Amerikanischen Faulbrut (AFB) angeboten, das über den Landesverband Hessischer Imker mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird.
Pro Verein wird eine bestimmte Anzahl Futter-kranzproben mikrobiologisch auf AFB-Sporen untersucht. Die Futterproben sollen – über mehrere Jahre verteilt – das jeweilige Einzugs-gebiet des Vereins flächendeckend abbilden. Für den Imkerverein Frankenstein gibt es dieses Jahr drei Probenkontingente.
Die Imkerberaterin des Vereins, Heike Stumpf, engagierte sich auch dieses Jahr wieder bei der Sammlung der Proben und deren Entsendung an das Bieneninstitut Kirchhain.
Die Entnahme der Proben wird von den jeweiligen ImkerInnen selbst an ausgewählten Völkern vorgenommen.
Die stichprobenartige Beprobung von Bienenvölkern ist freiwillig und dient als vorbeugende Maßnahme, um Gefahrenpotentiale rechtzeitig zu erkennen und unentdeckte Faulbrutherde aufzufinden, lange bevor es zum Ausbruch der Seuche kommt.
Für die mikrobiologische Feststellung der Sporenbelastung werden entnommene Futterkranzproben an das Labor des Bieneninstituts Kirchhain geschickt.

Die Futterkranzproben sollten möglichst im oder nahe am Brutnest, kurz vor oder kurz nach dem Abschleudern entnommen werden.
Was passiert nach der Faulbrutsporenuntersuchung?
AFB ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche verursacht durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae. Falls sich im Sammelgebiet der Bienen Völker mit erhöhtem Sporengehalt befinden, sind erfahrungsgemäß ebenfalls Sporen in Futterkranzproben zu finden. Wichtig ist daher frühzeitig stark befallene Stände ausfindig zu machen und dann entsprechend zu handeln, bevor die Seuche ausbricht.
Stufe 0: keine Sporen
Stufe 1: Sporengehalt gering – Prophylaktische Maßnahmen
Stufe 2: Sporengehalt hoch – Sanierungsmaßnahmen
Derzeit vielerorts vor unseren Bienenständen zu beobachten:

Foto: Helga Wilkendorf
Es kann vorkommen, dass Hornissen Bienen beim Blütenbesuch und am Flugloch fangen, sehr selten kann es auch passieren, dass sie in die Beuten eindringen und dort Unruhe verursachen können.
Die Hauptnahrung der Hornissen besteht bis zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese Bienenjagd nicht zu spürbaren Verlusten bei den betroffenen Bienenvölkern führt. Der für den Imker auftretende Schaden ist minimal: Entgegen vieler anders lautender Behauptungen fangen Hornissen nur wenige Sammlerinnen eines Bienenvolkes ab. Die tägliche Fangquote beträgt ab Anfang Juni ca. 10-15 Bienen pro Volk, denn es gehen stets nur einige Hornissen als „Spezialisten“ auf Bienenfang.
Der Einfluss der Hornisse als „Naturpolizei“ auf das biologische Gleichgewicht ist keinesfalls zu unterschätzen. Ein großes Hornissenvolk vertilgt im Verlauf der Saison mehrere Kilogramm Insekten, darunter viele für den Menschen schädliche oder lästige Arten.
Obwohl Hornissen ausnehmend geschickte Flieger sind und blitzschnell auf ein Beutetier herabstoßen können, bleibt die Mehrheit der Fangversuche meist erfolglos. Hat die Jägerin endlich ein Insekt erbeutet, tötet sie es rasch durch Bisse ihrer kräftigen Mandibeln. Nur ausnahmsweise, wenn die Hornisse etwa im Kampf mit einem starken und sich heftig wehrenden Beutetier die Initiative verliert, wird auch der Giftstachel zur Tötung eingesetzt. Das erlegte Wild kann gelegentlich fast unversehrt als Ganzes ins Nest gebracht werden. Meist wird es aber noch an Ort und Stelle waidgerecht zerlegt. Hierzu lässt sich die Jägerin auf einem Zweig oder Blatt nieder, wo sie – häufig kopfabwärts an einem Bein hängend – dem Beutetier Beine, Flügel, Kopf und Hinterleib abtrennt. Verwendet wird in der Regel nur der muskulöse Thorax, den die Hornisse gründlich zu einem kugelförmigen, fleischigen Brei zerkaut und mit diesem Fleischpäckchen ins heimische Nest zurückkehrt.
Die toom Azubis der Region Darmstadt und der Imkerverein Frankenstein e.V. rufen zum großen Charity-Lauf für die Wildbiene auf.
Jeder kann „ohne Voranmeldung“ auf der 3 km langen Strecke mitlaufen. Die Starts finden jeweils um 11, 12, 13 und 14 Uhr statt. Das Ziel: Eine Laufstrecke von insgesamt 2.500 km erreichen.
Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 13. September 2015 von 10:00 bis 16:00 Uhr, auf dem toom Parkplatz in Dieburg statt.
Hier noch eine Info für unsere Mitglieder: Wer Interesse an unserer Standbetreuung hat, kann sich gerne beteiligen. Wir treffen uns um 09:00 Uhr zum Aufbau unseres Imkerstandes auf dem toom Parkplatz in Dieburg.
Die Kanadische Goldrute ist gerade bester Pollenspender – perfektes Futter für die jetzt zu schaffenden Winterbienen!
Die Jungimker von Heike und Helga besuchten am Sonntag den Imkerstand von Tatjana und Stephan Spahl in Einhausen.
Bei strahlendem Sonnenschein zeigten Tatjana und Stephan ihre Bienen, erklärten ihr Material, das Honiglager und beantworteten alle Fragen, die gestellt wurden…
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