Am Sonntag trafen sich wieder die Jungimker, ein Teil der Völker wurde auf Schwarmstimmung überprüft – sie wollen immer noch schwärmen !!!
Fotos: Cosima Joergens
Der erste Beutenbaukurs fand am Donnerstag, den 15.05. bei Hartmuts Bienchen in Eberstadt statt. Hartmut hat sich echt eine Menge Mühe wegen uns gemacht, 1001 Teile zugeschnitten und uns handwerklich Unbegabteren beim Kurs unter die Arme gegriffen. Wegen der grossen Nachfrage gab es am vergangenen Samstag noch einen zweiten Kurs, wo er einer weiteren Gruppe das Beutenbasteln vermittelt hat.
Hartmut denkt derzeit darüber nach, auch noch einen Sonnenwachsschmelzer-Selberbauk
Sonntags ist Bienentag am Imkerstand auf den Etzwiesen.
Perfektes Trachtwetter: Apfel und Quitte blühen und die Honigräume füllen sich.
Die Ableger sind teils schon in Brut, werden gefüttert.
Aus drei sehr starken Völkern werden weitere Ableger gebaut.
Drohnenwaben werden geschnitten.
Nicht zuletzt werden wohl gefüllte Honigwaben hochgehängt in den Honigraum- der wird langsam schwerer.
Gute Neuigkeiten: Der Imkerverein-Frankenstein stellt seinen Mitgliedern eine geeichte Waage zur Verfügung.
Die NAJU Gruppe füttert Honigbienen. Die Ableger enthalten ein Bienenvolk mit frischer Brut oder einer Weiselzelle. In jedem Falle sind die Völker zu klein, um viele Sammlerbienen zu haben und müssen gefüttert werden. Sie erhalten Zuckerwasser in Milchtüten gereicht.
Dann wird es etwas wilder:
Am Wochenende trafen sich die Imkergruppe, um einen Zwischenbodenableger durchzuschauen und eine neue Brutwabe mit jüngsten Maden wieder in den Honigraum zu hängen und in den Bruträumen die Weiselzellen zu brechen und zu schauen ob das Volk noch immer in Schwarmstimmung ist.
Imkerpatin Heike Stumpf erklärt Markus auf was man bei der Schwarmkontrolle achten muss.

Der erste Zwischenbodenableger ist gemacht und muss dann in einer Woche wieder kontrolliert werden.
Außerdem wurden mehrere Ableger gebildet und an einen anderen Standort gebracht. Um nicht zu viele Kisten transportieren zu müssen und um einen guten Wärmehaushalt für die Ableger zu garantieren, wurde ein 3 fach Ablegerboden genutzt, um drei Ableger in einer Kiste zu haben. Damit sich die Bienen nicht verfliegen, wurden Zeichen auf den Beuten angebracht.
Der „Dreier Ableger wird vorbereitet.
wo sind Stifte, wo ist die Brut ?Alles muss stimmen beim Zusammenstellen der Ableger
Die Ableger an ihrem neuen Standort, andem sie ca. 6 Wochen bleiben werden. Solange bis die Königin geschlüpft ist, ihren Hochzeitsflug gemacht hat und angefangen hat zu stiften.
Ausserdem ganz wichtig, wenn die Ableger brutfrei sind, die Behandlung mit Milchsäure gegen Varroa.
Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf / Imkerpatin
Am zweiten Kurs Tag ging es in die praktische Umsetzung, ein Sammelbrutableger wurde gebildet.
Aus vier Völkern wurden jeweils zwei gut verdeckelte Brutwaben, mit anhängenden Bienen in eine Zarge gestellt, rechts und links von den Brutwaben, wurde eine Futterwabe eingehängt…

Fotos: Tino Westphal – Beatrix Fries (Bildmitte) zeigt eine Drohnenwabe an ihrem Imkerstand in Jugenheim
Die Bienengruppe trifft sich am Imkerstand von Beatrix in Jugenheim.
Zwei starke Völker von Beatrix sind in bester Schwarmstimmung: die alte Königin stiftet nicht mehr, die Flugbienen bereiten sich auf den Auszug vor und massenhaft werden Königinnenzellen angesetzt: an den Rähmchenunterkanten entstehen die typischen Näpfchen und Nasen, die mit jungen Königinnen bestückt sind. Wenn jetzt nichts unternommen wird, gehen die Schwärme bei der nächsten Schönwetterperiode ab.
Da passt perfekt, das wir uns 2 Ableger holen wollen. Die Neu-Imker des Frankensteiner Imkervereins dürfen sich jeweils zwei Brutwaben mit Königinnenzellen aus den beiden Schwarm-Beuten holen. Zusammen mit jeweils 2 Futterwaben werden die Brutwaben in ein neues Magazin mit Boden und Deckel eingebaut. Mit Mittelwänden wird aufgefüllt und das Flugloch wird für den Transport verschlossen. Gesichert mit einem Transportgurt gehen die Bienen auf die Reise.
Am neuen Standort auf den Etzwiesen werden die Fluglöcher – aber stark eingeengt – wieder geöffnet.
In einem offenen Brief bittet Stefan Tischendorf hessische Imker um die Mitarbeit beim Projekt „Asiatische Hornisse“ Vespa velutina in Hessen.
Steckbrief Asiatische Hornisse
„Gesucht“: Die nach Europa eingeschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina nig- rithorax ist in naher Zukunft auch in Hessen zu erwarten.
„Hallo Naturfreunde,
ich arbeite seit 20 Jahren ökologisch mit Wildbienen, habe für das Land Hessen u.a. die Rote Liste der Wildbienen erstellt und schreibe derzeit ehrenamtlich an einem Buch über Faltenwespen, zu denen auch die Hornissen gehören.
Vespa crabro (Einheimische Hornisse)