Rückgabe der ausgeschleuderten Honigwaben

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Mai 312018
 

Der zweite Bienenstand von Stefan und Kai, im Obst und Gemüsebauverein von Einhausen. Dort wurde nach erfolgreichem Abschleudern, den Bienen direkt die ausgeschleuderten Waben zurückgegeben, damit sie weiter die Honigräume befüllen können. Derzeit blüht die Linde stark.

 

Es wurde auch noch gleich der Drohnenrahmen mit ausgeschnitten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausschneiden noch ein kontrollierender Blick ins Volk. Sind sie noch in Schwarmstimmung. Bei eingen Völkern scheint es so zu sein.

Dies gilt es zu verhindern, will man noch eine gute zweite Sommertracht einbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das Absperrgitter kann jetzt auch gut zwischen die Bruträume und den Honigraum gelegt werden. Somit verhindert man das die Königin im Honigraum brütet.

Ein letzter prüfender Blick von Kai in sein Volk.

Text und Fotos: Heike Stumpf

Halbzeit im Bienen-Jahr

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Mai 312018
 

Die meisten haben den ersten Honig abgeschleudert, bei einigen waren die Honigräume besser gefüllt als im letzten Jahr, Die Akazie hat dieses Jahr ordentlich geblüht und wer starke Völker im Frühling hatte konnte nicht über eine schlechte Ernte klagen.

Am Wochenende hat die Imker Gruppe um Tatjana und Stefan Spahl wieder fleißig geschleudert.

Hier lief der Frühjahrshonig hellgelb ins Glas und alle waren mit Ihrer Honigernte sehr zufrieden.

 

 

Was passiert in der Schleuder, geht der Honig gut raus. Ja ein Glück in diesem Jahr ist viel Akazie im Honig.

 

 

 

 

Es wurde mit vereinten Kräften entdeckelt, um die Ernte von sechs Imker*innen einzubringen.

 

 

 

Die schweren Honigwaben wurden angeliefert mit Handkarren,Schubkarren, in gut verschließbaren Boxen, um einen Ansturm von „freifliegenden“ Bienen zu vermeiden. Das gab es nämlich auch schon einmal.

 

 

 

 

 

 

Die fleißigen Helferlein waren schon
leicht erledigt, zumal es auch ein sehr schöner warmer Tag war!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt noch wiegen und beschriften

 

 

 

Schön viele, volle Honigeimer und natürlich muss auch das Reinigen der ganzen Gerätschaften erledigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein letzter Blick auf den schönen Imkerstand von Tatjana und Stefan.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Halbzargen als zweiter Honigraum / Dickwaben

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Mai 292018
 

Friedel nutzt als zweiten Honigraum immer eine Halbzarge, die mit Dickwaben bestückt wird. In diesem Fall soll aus den Halbzargen Wabenhonig gewonnen werden. Die Nachfrage nach Wabenhonig steigt immer mehr.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Wabenhonig

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Mai 292018
 

Im Prinzip kann man zwei Methoden anwenden. Beim Bestücken des Honigraums hängt man nur an jeder zweite Stelle einen Rahmen mit Mittelwand, in die anderen Rähmchen wird keine Mittelwand eingelötet, so bauen die Bienen selber die Rähmchen gerade aus und man kann Wabenhonig durch ausschneiden ernten, oder man gibt ihnen ein Rähmchen, indem man durch ein Holzgitter fertige Kompartimente vorgibt.

Der obere Teil ist schon wunderbar verdeckelt und kann geerntet werden.

Mit dem Messer kann nun einfach ausgeschnitten werden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wabenhonig kann sehr gut in flache Schalen abgefüllt und verkauft werden.

 

 

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf

 

Imkerpate Friedel lud seine Jungimker*innen ein, um die Völker auf Weiselrichtigkeit zu kontrollieren

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Mai 292018
 

Am Wochenende trafen sich die Jungimker*innen bei Friedel am Bienenstand, um einige seiner Völker auf Weiselrichtigkeit zu prüfen. Auch bei Friedel ist bereits ein Teil der Frühlingstracht in den Eimern. Die Völker waren in diesem Jahr mehr in Schwarmstimmung als im letzten Jahr, und Friedel hatte einige Fluglinge gemacht, um den Schwarm vorwegzunehmen.

Das Restvolk, das jetzt an einem anderen Platz steht, wird durchgeschaut, ob Weiselzellen vorhanden sind, ob es eine Königin hat und ob man im besten Fall Stifte sehen kann.

 

Weiselzellen sind ausreichend vorhanden, das Volk ist aber sehr ruhig und es scheint eine Königin im Volk zu sein. Friedel entscheidet sich die Weiselzellen zu brechen.

Die gebrochenen Zellen, teilweise waren die Zellen auch schon von oben oder an der Seite angefressen, was auch ein Anzeichen für eine Königin im Volk ist.

…und weiter geht die Durchsicht von den Ablegern, auch hier wird auf Weisel-richtigkeit geprüft und den Jungimker*innen erklärt, auf was sie achten müssen.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Schwarmkontrolle mit dem Kipprahmen

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Mai 292018
 

Die Schwarmkontrolle mit dem Kipprahmen, ist eine Methode, bei der man nicht alle Rähmchen einzeln ziehen muss, um zu schauen ob das Volk Schwarmzellen gezogen hat. Ein Restrisiko besteht bei dieser Methode, da man Zellen die auf der Wabe gebaut sind von unten nicht sehen kann. Einen ersten Überblick kann einem diese Methode aber auf alle Fälle verschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein bisschen Rauch, einen Abstandshalter zwischen den beiden Beuten und schon kann man zwischen die Beuten schauen und im Idealfall die Weiselzellen sehen.

Fotos und Text: Helga Wilkendorf

Die „Neu-Imker*innen“ des Jahres 2018 wurden auf die Imkerpaten verteilt

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März 292018
 


 

 

 

 

 

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand am Palmsonntag das erste Treffen zwischen interessierten Neuimker*innen und erfahrenen Imker*innen des Imkervereins Frankenstein statt. Aufgrund des Artikels auf der Webseite und im Darmstädter Echo hatten sich 10 Interessierte bei Hartmut im Imkergarten eingefunden.

Das Wetter war sehr frühlingshaft, so dass die Bienen auch fliegen konnten, was dringend nötig ist, nach der langen kalten Periode in diesem Jahr. Es sieht alles nach einem etwas verspäteten Start ins Imkerjahr 2018 aus.

Neun Jungimker wurden auf drei erfahrene Imkerpaten verteilt, die ihnen bis zum Herbst die wichtigsten Arbeitsschritte der Imkerei praktisch erfahrbar machen werden und erste Gelegenheiten bieten, ganz eigene Erfahrungen mit den Bienen und der Imkerei zu sammeln.

Den ausgewählten Imkerpaten Hartmut, Friedel und Louis schon jetzt ein großes Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch andere Kolleginnen und Kollegen waren bereit, neue Imker*innen zu betreuen, aber deren Bienenstände waren leider für die Neuen zu weit weg von Darmstadt, was dennoch ein bisschen schade ist.

Für einen guten Start in die Bienensaison muss jetzt das Wetter dringend mitspielen, hoffentlich friert es nicht nochmal in die Frühblüher und Kätzchen, die derzeit als Pollennahrung extrem wichtig sind für die Bienen und ihre frische Brut.

Den Neuimker*innen wurde das System des „Imkern auf Probe“ im Imkerverein Frankenstein von der Vereinsvorsitzenden Heike vorgestellt

Und bereits waren wieder alle am „Fachsimpeln“ und Geschichten erzählen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Bilder und Text: Heike Stumpf

Imkern auf Probe

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März 062018
 

Auch 2018 will der Imkerverein Frankenstein das „Imkern auf Probe“ für Interessierte organisieren. Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die die Natur lieben, die sich für Bienen interessieren, die sich für die Imkerei begeistern können und die gerne Honig essen. Dabei wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, unter fachkundiger Anleitung in das Hobby der Imkerei „hineinzuschnuppern“. Ein erfahrener Imker/Imkerin wird Ihnen als Pate an die Seite gestellt, um an seinen Völkern zu zeigen, was in der jeweiligen Jahreszeit mit den Bienen zu tun ist. Eine regelmäßige Teilnahme ist unbedingt erforderlich, um die aufeinander aufbauenden Arbeitsschritte zu erlernen. Das Miterleben der Bienensaison ist von März bis September 2018 vorgesehen.

Idealerweise haben Sie ausreichend Zeit, sich um Ihr neues Hobby entsprechend kümmern zu können und mit ihrem Imkerpaten die Arbeitsschritte zu erleben, die so eine Hobby-Imkerei mit sich bringt. Sie sollten mindestens einen halben Tag in der Woche dafür einplanen. Idealerweise haben Sie sich auch schon ein bisschen mit der Biologie der Bienen vertraut gemacht und den Online-Schnupperkurs „www.die-honigmacher.de“ im Internet verfolgt.

Falls gewünscht, können im Lauf des Bienenjahres Ableger von den Völkern gebildet werden, die vom Probeimker zum Aufbau einer eigenen Imkerei erworben werden können. Am Ende haben Sie die Wahl, ob Sie mit der Imkerei beginnen wollen und ein Bienenvolk (für 60 Euro) erwerben wollen oder nicht. Das Probeimkern verpflichtet Sie zu nichts. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,- €.

Ein bisschen Theorie gehört auch dazu, einmal im Monat am Abend gibt es ein Imkertreffen im Verein zum Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Plaudern unter Imkerinnen und Imker.

Sollten Sie interessiert sein, findet das erste Kennenlernen am Sonntag, den 25. März 2018 um 15 Uhr im Imkergarten bei unserem Imkerkollegen Hartmut im Imkergarten in Darmstadt-Eberstadt statt (Anfahrtsskizze herunterladen).

Eingeladen sind alle, die sich mit dem Gedanken tragen, Bienen zu halten und/oder die ein bienenfreundliches Umfeld gestalten möchten.

Die monatlichen Treffen finden jeden dritten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr in der Sportgaststätte Darmstadt-Eberstadt statt.

 

Probeimkern hat viele Vorteile:

 

  • Sie brauchen zum Ausprobieren keine Gerätschaften anschaffen
  • Sie können ein Jahr unter fachkundiger Begleitung Bienenvölker mit betreuen
  • Sie lernen viele nette Imkerkollegen kennen und knüpfen neue Kontakte
  • Sie sammeln viel Wissen rund um die Honigbiene und ihre Artverwandten

 

Wenn Sie sich jetzt schon auf die Interessentenliste setzten möchten, melden sie sich bitte per E-Mail bei der 1. Vorsitzenden.

heike.stumpf@imkerverein-frankenstein.de

Bienen-Weide

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Aug. 082017
 

Foto: Tino Westphal – Durchwachsene Silphie – Silphium perfoliatum

Jetzt Anfang August werden die Trachtpflanzen für unsere Wild- und Honigbienen rar – die blühende Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) ist da ein hoch willkommener Pollen- und Nektarspender. Empfohlen für jeden naturnahen Garten.

Was können Hobby ImkerInnen tun, um die Nutzung von verfälschtem Wachs bei Mittelwänden zu vermeiden?

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Aug. 022017
 

„Tipps einiger Praktiker und Bastler aus dem Imkerverein“

Friedel Daum und auch Louis Stelter haben sich in der eigenen Mittelwandherstellung versucht.

Beide haben die Mittelwandgießform aus Silikon Kautschuk oder lebensmittelechtem Silikon, auf einer Siebdruckplatte bzw. Holzunterlage mit Scharnieren selbst hergestellt. Um einen sauberen Abdruck der Mittelwand zu erhalten, empfiehlt sich die Verwendung von Silikon Kautschuk auf Zweikomponenten Basis. Nach dem Anrühren verfestigt sich der Kautschuk direkt in der Mittelwand, die nach dem Aushärten ausgeschmolzen wird.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Oben die Form von Louis und unten wird die Arbeit von Friedel gezeigt.

 

Am besten geeignet für die Herstellung eigener Mittelwände ist das gewonnene Wachs der geschnittenen Drohnenrahmen sowie das Deckelwachs der Honigwaben: dieses Wachs wird direkt von den Bienen aus den Wachsdrüsen ausgeschieden und ist sicher reines Bienenwachs und am wenigsten mit Pestiziden verunreinigt!

Fotos und Text: Heike Stumpf und Helga Wilkendorf