

Die Frankensteiner Imker stellen sich vor beim Honigtag im Lernort Natur.

Aufbau des Verkaufs- und Informationsstandes: Der Bürgermeister von Alsbach Hähnlein, Georg Rausch hilft tatkräftig mit beim Aufbau der Stände.
Aufbau des Verkaufs- und Informationsstandes: Der Bürgermeister von Alsbach Hähnlein, Georg Rausch hilft tatkräftig mit beim Aufbau der Stände. Die Frankensteiner haben einen Verkaufstand für ihre Honige, Imkerfreund Jürgen Ackermann hat seine Kollektion an Honigen und Wachskerzen besonders liebevoll gestaltet. Als Besonderheit gibt es auch Honig direkt in der Wabe zu kaufen.
Am Informationsstand der Frankensteiner Imker wird eine Fotobeute aufgebaut: das imkern mit dem Magazin kann damit sehr schön erklärt. Die verschiedenen Waben Honigwaben, Drohnenwaben, frisch eingeschweisste Rückwände werden in einer extra Zarge präsentiert. Ganz kurzfristig wird auch noch eine echtes Bienenvolk für die Schaubeute herangeschafft.
Zur Eröffnung begrüßt Bürgermeister und Schirmherr Georg Rausch die Besucher. Der Vorsitzende des Imkervereines Frankenstein Tino Westphal bedankt sich für die Gelegenheit, den Verein der Frankensteiner Imker vorstellen zu können. In seiner Rede weist auf den dramatischen Rückgang bei den Wildbienen hin, die unsere Unterstützung beinahe noch mehr benötigen, als unsere Honigbienen: Die Anlage von Blumenwiesen für Honig- und Wildbienen, wie sie auch von den Frankensteiner Imkern gefördert wird, kann konkrete Hilfe leisten.
Am Honig-Verkaufsstand hat Imkerfreund Jürgen gut zu tun.
Die Frankensteiner Imker bieten einen Blick in ein lebendes Bienenvolk.
Mahmoud und Jochen erklären, dass die Honigbienen auf den Brutwaben nicht nur herumfummeln, sondern die Bienenlarven füttern und putzen und schliesslich schlafen legen: Mit einer luftdurchlässige Decke aus Wachs verschliesst die Honigbiene die Wiege der neuen Bienen für die Puppenruhe.
Immer wieder wird die Fragen gestellt, wie es sich mit dem Bienensternen verhält. Unsere erfahrenen Imker geben gern Auskunft.
Vorgestellt am Nachbarstand: Die Bienenhaltung in der Bienenkiste.
Ein Höhepunkt des Honigtags war ohne Zweifel das Abschleudern in der Blockhütte: Mahmoud und Tino zeigen, wie mit der Entdeckelungsgabel die Wachsdeckelchen von den Bienenwaben entfernt werden. Natürlich darf jedes Kind mal kurz seinen Finger in eine Wabe stippen- frischer Wabenhonig ist total lecker.
Und dann geben die Kids alles – 4 Bienenwaben kommen in die Handschleuder und dann wird gekurbelt. Viel schöner Honig landet im Eimer.
Zum Schluss gab noch ein tolles Kinderprogramm mit Christian Haibt und seiner Band.
Teilnehmer vom Frankensteiner Imkerverein: Jürgen, Tino, Jochen, Helga und Heike.
Teilnehmer von der Bienengruppe: Mahmoud und Dennis.
Zu Gast bei den vierten Klassen der Wilhelm-Leuschner-Schule in Pfungstadt war Anfang Juli die Imkerin und Biologin Christiane Buta. Im Gepäck hatte sie einen Schaukasten mit einem lebendigen Bienenvolk, Naturbauwaben zum Anfassen und leckeren Honig zum Probieren. Die Kinder lernten zunächst, wie sie Bienen und Wespen sowie deren Nester unterscheiden können. Dann wurden anhand von Bildern und natürlich des Schaukastens die Unterschiede zwischen Arbeiterinnen, Drohnen und der Königin erklärt und der Zusammenhang zwischen Bienen, Blüten, Honig und Früchten aufgezeigt. Zum Schluss durften die Kinder cremige Frühtracht, flüssigen Sommerhonig sowie dunklen Waldhonig probieren.
Wieder einmal Hochbetrieb auf Eckis Terrasse: die Bienengruppe schleudert ihren Sommer-Honig.
Es ist schon wieder sehr heiss und die Haupttracht ist vorüber.
Dem entsprechend muss man draussen sehr vorsichtig arbeiten: nach kurzer Zeit haben die Kundschafterbienen es herausgefunden, wenn unsauber gearbeitet wird bei der Honigernte.
Unsere Bienengruppe schleudert gern im Team. Jeder Neu-Imker, der noch keinen eignen Honig hat und auch jeder grosse und kleine freiwillige Helfer beim Schleudern bekommt natürlich Honig in Glas gefüllt.

Fotos: Tino Westphal – Neu-Imker auf den Etzwiesen – Jonas und Sabine finden Stifte im Brutnest.
Die neuen Völker haben sich gut entwickelt, trotzdem ist ein kurzer Blick in den Brutraum ein gutes Training: wie schnell kann man die frischen Stifte finden- das will geübt sein. Im Sonnenlicht wird der Zellenboden abgesucht, bis die kleinen weissen kaum einen Millimeter langen Eier sicher erkannt werden.
Nächste Woche wird das letzet Mal geschleudert; dann geht es zum Honigfest (inklusive Schauschleudern).
Und dann wird es höchste Zeit für die erste Behandlung mit Ameisensäure!
Beim Einräumen landet ein C-Falter auf dem Abdeckstein der Beute. Warum er wohl C-Falter heisst?
Sobald er seinen Flügel einklappt, zeigt er seinen Namen
Das Mehrgenerationenprojekt der evangelischen Kirchengemeinde Einhausen war im Mai zu Besuch am Imkerstand von Stephan und Tatjana Spahl.
Bei dem Besuch wurde das Thema von der Biene zum Honig besprochen.
Hier einige Eindrücke dieses Events…
Fotos: Stephan Spahl
Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Sommerfest des Imkervereins Frankenstein und damit eine schöne Gelegenheit, sich mit VereinskollegInnen auszutauschen, gemeinsam über die Bienen und die Honigernte zu fachsimpeln und leckere Salate, Grillsteaks, Säfte, Fassbier bzw. Kaffee und Kuchen zu genießen.
Das Fest war von Friedel und seiner Frau Heidi wieder bestens und liebevoll organisiert, so dass sich alle mehr als wohlfühlen konnten. Eine kleine Exkursion zu den Bienenstöcken war wie immer auch im Programm. Außerdem gab’s einen Einblick in die fast professionelle Schleuderküche von Friedel und neidvolle Blicke auf seine geniale, selbstgebaute Honigrührmaschine.
Ein Fest in familiärer Atmosphäre – Gelegenheit zum Kennenlernen und Geselligkeit in angenehmer Runde. Einfach schön. An Friedel noch einmal ein herzliches Dankeschön!
Am 13.6.2015 wurde die Informationstafel an der Bienenweide in Ober-Beerbach aufgestellt und feierlich eingeweiht. Die Bienenweide, die vom Imkerverein Frankenstein e.V. im Rahmen des Projektes „Blühender Landkreis“ angelegt wurde, befindet sich bereits im zweiten Jahr ihrer Blüte und steht auch jetzt im Juni bereits gut da, um vielen Insekten Nahrung zu bieten.
Angesichts des rasanten Artenverlustes aufgrund von mangelnden Habitaten und Nahrungsquellen für viele heimische Insekten, hat der Vorsitzende des Imkervereins Frankenstein, Tino Westphal die enorme Wichtigkeit von Blühflächen in der Agrarlandschaft betont und das verstärkte Engagement von Landwirten und Gemeinden eingefordert.
Zur Einweihung waren gekommen: die Vorsitzenden vom Kreisimkerverein Darmstadt-Dieburg, Hans Plößer, sowie des Imkervereins Frankenstein e.V., Tino Westphal, ein Vertreter der Sparkasse, der Imker Friedel Daum als erfolgreicher Initiator der Bienenweide in Ober-Beerbach, der mit Stolz auf die gut angelegte Fläche blicken kann, der Besitzer der Fläche, sowie zahlreiche Imkerkolleginnen und -kollegen.
Die Schautafel wurde von den Imkern Jürgen Ackermann, Heike Stumpf und Helga Wilkendorf gestaltet und das Holzgerüst von Jürgen Ackermann gebaut und aufgestellt.
Auch bei Friedel in Ober-Beerbach wurde schon der Honig geschleudert. Die Neuimker Heike, Eva und Louis waren bei diesem Event anwesend und konnten weiter Erfahrungen in der Honigverarbeitung sammeln.
Fotos: Heike Huxhorn