Faulbrutmonitoring im August 2016

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Aug. 102016
 

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Erneut hat der Imkerverein Frankenstein wieder am Faulbrutmonitoring teilgenommen. Die Proben für 2016 wurden von der Imkerberaterin Heike Stumpf am 6.8. bei drei Imkerkollegen genommen. Bereits seit drei Jahren werden Proben eingeschickt, um bereits im Vorfeld abzuklären, dass die die Bienenvölker keine Faulbrut haben und dass der Kreis Faulbrut frei ist.

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Fotos: Ausfüllen der Formulare und schon geht es los an Ecki´s Bienenstand

Eine weitere Probe wurde bei H.Wilkendorf und S.Spahl genommen.

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Kurze Information: Was ist Amerikanische Faulbrut?

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab, was zur Folge hat, das die Zahl der Bienen in dem Volk immer geringer wird und das Volk schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiterhin verzehrt werden.

Die amerikanische Faulbrut gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. Der betroffene Bienenstand muss gesperrt werden und es muss ein Sperrbezirk eingerichtet werden. Im Sperrbezirk sind alle Bienenvölker und Bienenstände auf Amerikanische Faulbrut zu überprüfen und bewegliche Bienenstände und Bienenvölker dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Außerdem dürfen Bienen nicht in den Sperrbezirk eingebracht werden.

Die von der Faulbrut betroffenen Bienenvölker sind entweder zu töten (abzuschwefeln) oder mittels des Kunstschwarmverfahrens zu sanieren.

Die getroffenen Maßnahmen sind erst dann aufzuheben wenn durch zwei klinische Untersuchungen der restlichen Bienenvölker im betroffenen Bestand wie auch im Sperrbezirk keine Anzeichen für Faulbrut festgestellt werden. Eine dieser Untersuchungen kann dabei auch durch die Untersuchung einer Futterkranzprobe ersetzt werden.

 

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf

Varroa-Behandlung und letzte Ernte

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Juli 262016
 
Fotos: Markus Hennecke – letzte Honigernte

Fotos: Markus Hennecke – letzte Honigernte

Die letzte Ernte wird eingefahren: endlich sind die Honigwaben verdeckelt und können geerntet werden. Die Honig-Ausbeute ist nicht sehr hoch in diesem nassen Sommer.

Jetzt wird es wirklich Zeit für die Sommerbehandlung gegen die Varroa-Milbe. Zum Glück sind die bisherigen Werte an natürlich gefallenen Varroen im Bodenschieber des Magazins von Markus und Julius erfreulich. Nämlich Null.

Wir benutzen den Liebig-Dispenser. Das Wetter passt auch: im Tal der Etzwiesen wird es nicht ganz so heiss und wir beschränken die Verdampfungsfläche in der Erwartung von max 26-28 °C in den nächsten Tagen.

Eine ausführliche Beschreibung der Anwendung und der notwendigen Vorsichtsmassnahmen findet sich hier: https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/bienenkunde/Varroa/Varroa-Bekaempfung_mit_Ameisensaeure_und_Liebig-Dispenser.pdf

Bienenweide Nieder-Beerbach

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Juli 262016
 

IMG_6361 ausschnitt-2Die Bienenweide in Nieder-Beerbach steht in voller Blüte.

In einer gemeinsamen Aktion von Imkerverein Frankenstein (Jürgen Ackermann) und der Initiative Obstlehrpfad Nieder-Beerbach (Andreas Biel) wurde im April ein Streifen von ca. 150m x 5m kultiviert und die Veitshöchheimer Blütenmischung eingesät. 

 

Es ist ein idealer Platz (Rastplatz mit Tisch und Bank) um bei Passanten auf den notwendigen Schutz der Bienen aufmerksam zu machen.

 

Termin für die Einweihung: Samstag, 06. August 2016, 18:00 Uhr
Anfahrtsskizze: Hier klicken

 

Imkertreff Etzwiesen

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Juni 282016
 
Fotos: Markus Hennecke – Julius Beute im Almhütten-Stil

Fotos: Markus Hennecke – Julius Beute im Almhütten-Stil

Einfüttern der Jungvölker

Einfüttern der Jungvölker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Imkergruppe auf den Etzwiesen sieht nach ihren Bienen: die Jungvölker brauchen unbedingt Futter; selbst einige Altvölker hatten in der letzten Woche ihre liebe Not mit der Futterversorgung.

Frische Brut

Frische Brut

 

Jetzt aber herrschen Trachtbedingungen: frischer Honig glänzt in den Waben und die Bruträume sind gefüllt mit Stiften.

 

 

 

Windel-Analyse – keine Varroa-Milben

Windel-Analyse – keine Varroa-Milben

 

 

 

Dann die üblichen Arbeiten: Drohnenwaben schneiden und ein Blick in die Windel – den Einschub unter der Beute: keine Varroa zu finden- sehr schön.

Bienenweide in Malchen

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Juni 262016
 
Fotos: Martin Kiehl – Einweihung der Tafel auf der Bienenweide

Fotos: Martin Kiehl – Einweihung der Tafel auf der Bienenweide

Refugium für Ackerkräuter Wildbienen und Schmetterlinge

Enthüllung

Enthüllung

Die 80 Bienenhalter des Imkervereins Frankenstein e.V. betreuen über 360 Bienenvölker im Süden Darmstadts. Seit vielen Jahren wollen sich immer mehr Menschen mit der Haltung der Honigbiene beschäftigen und der Imkerverein bietet mit seinen Neu-Imkerkurs einen einfachen praxisnahen Einstieg in dieses naturverbundene Handwerk.

 

Bienenweide-Einweihung-der-Tafel-2a-10x15sDas wachsende Interesse an der Imkerei ist sehr erfreulich, aber gleichzeitig beobachten die Imker mit wachsender Sorge eine dramatische Verarmung der Landschaft an Blühpflanzen. Mittlerweile leiden Honigbienen im offenen Feld nach dem Ende der Rapsblüte häufig unter Hunger und müssen gefüttert werden. Sicher auch deshalb wandern unsere Imker fast nicht mehr ins Feld, sondern bleiben in ortsnahen Gärten. Denn fast nur noch in Gärten und innerhalb der Städte und Gemeinden finden Honigbienen noch abwechslungsreiche Kost. Die Intensivierung der Landwirtschaft dringt auch ins letzte Tal im Odenwald: blütenreiche Wiesen wurden abgelöst durch stickstoffgedüngte und mehrfach im Jahr gemähte Wiesen. Im Ried werden blühende Sonderkulturen wie Erdbeeren zunehmend unter Folien gehalten. Ganze Landstriche südlich Darmstadt verschwinden unter Plastik.

Bienenweide-Einweihung-der-Tafel-4-10x15sDie Imker wollen ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Mittel des Projekte „Blühender Landkreis“ der Jubiläumsstiftung der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt wurden eingesetzt, um mehrere Blütenwiesen anzulegen. Darunter auch die Bienenweide in Malchen.

 

Mehrere tausend Quadratmeter verbuschtes Gelände und aufgegebener Kleingärten am Malchener Blütenhang wurden von einem örtlichen Landwirt mit schwerer Technik freigelegt und der Boden zur Einsaat vorbereitet. Mit den Kindern der KITA Windrad und der Kindergruppe der „Wühlmäuse“ aus Malchen wurde die Fläche im Frühjahr 2015 eingesät. Wegen der extremen Trockenheit gerade am Blütenhang waren im ersten Jahr wenig Blüten zu sehen, aber die Blühmischung mehrjähriger Wildkräuter entwickelt ihre Pracht ohnehin erst in den Folgejahren.

Bienenweide-Einweihung-der-Tafel-5-10x15sJetzt im zweiten Sommer entwickelt sich die ganze Pracht eine Blumenwiese – ein guter Zeitpunkt, mit einer Informationstafel auf das erfolgreiche Projekt hinzuweisen. Insbesondere deshalb, weil das Projekt weitergeführt wird: im Frühjahr erweiterten die Imker des Frankensteiner Imkervereins die Wiesen um ein weiteres Teilstück: zusammen mit den Azubis der südhessischen Toom-Märkte wurden weitere verwilderte Flächen am Blütenhang freigelegt und im Frühjahr 2016 eingesät.

Langfristig werden die Wiesen wieder in extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen überführt und von der örtlichen NABU Gruppe Seeheim-Jugenheim in Pflege genommen: nach der Blüte und Aussamen der Wildkräuter werden die Flächen von Schafen der NABU-Gruppe beweidet.

Gerne möchten die Imker weitere Blütenwiesen in ihrem Einzugsbereich Eberstadt, Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim realisieren. Dazu sind sie jedoch auf zusätzliche Spenden und ungenutzte Grundstücke angewiesen.

Imkertreff auf den Etzwiesen

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Juni 252016
 
Fotos: Markus Hennecke – Imkertreff auf den Etzwiesen. Neuimker Gustav links im Bild

Fotos: Markus Hennecke – Imkertreff auf den Etzwiesen. Neuimker Gustav links im Bild

Imkertreff auf den Etzwiesen: wegen des  Dauerregens war der letzte Treff ins Wasser gefallen, dieses mal meint es das Wetter besser mit uns.

Die Honigräume sind fast leer- kein Wunder bei dem Wetter. Also beschränken wir uns auf das Schneiden der Drohnenwaben.

Einige Jungvölker und Schwarmvölker müssen gefüttert werden- die Regentage haben ihre Vorräte an Honig gelichtet.

 

Einladung zur Teilnahme an der Hessischen Honigprämierung 2016

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Juni 162016
 

Honigprämierung 2016Der Landesverband Hessischer Imker lädt Sie auch im Jahr 2016 zur Honigprämierung herzlich ein. Wie schon in den Vorjahren wird die Prämierung im Spätsommer stattfinden.

http://www.hessische-imker.de

Hier gehts direkt zum Anmeldeformular

 

Honig schleudern, ein gemeinsames Event

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Juni 032016
 

Am Sonntag dem 29. Mai trafen sich Alt- und Jungimker bei Stephan und Tatjana Spahl in Einhausen, zum   Abschleudern des Frühjahrshonig, für einige bereits das zweite Schleudern in diesem Jahr.

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Der Ort des Geschehens ! Hier wird geschleudert, die Imker haben ihre Kisten mit den vollen Honigzargen in einer Warteschlange positioniert.

 

 

 

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Reges Treiben vor der Tür, Fachsimpeln über die Honigwaben, den Eintrag, die diversen Rähmchengrößen.

 

 

 

Schleudern03 Schleudern04Draußen wird noch heftig geerntet und Honigwaben zum Schleudern entnommen.

 

 

 

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Befüllen der Schleuder

 

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Entdeckeln im Team

 
 
 
 
 
 
 

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Infos über die Schleuder

 
 
 

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Und der frisch geschleuderte Honig fließt durch das Spitzsieb

 
 

Am Ende des Tages waren einige Imker glücklich über die eingebrachte Ernte und konnten die gut gefüllten Honigeimer nach Hause tragen.

 
 
 

Bericht: Helga Wilkendorf; Fotos: Heike Stumpf und Helga Wilkendorf

Zwischenboden Ableger zur Schwarmverhinderung

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Mai 242016
 

ZwischenbodenablegerAm Sonntag dem 22. Mai trafen sich auf den Etzwiesen am Imkerstand von Tino, Jungimker und erfahrene Imker, um an einer praktischen Vorführung und Erfahrungsaustausch über Zwischenbodenableger teilzunehmen.

Ungefähr 20 Imkerinnen und Imker hörten
der Imkerberaterin Heike Stumpf zu…hier weiterlesen.

 

Schwärme eingeschlagen

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Mai 232016
 
Fotos: Tino Westphal – der Bienenschwarm wird aus der Transportkiste in die neues Beute, die mit Mittelwänden gefüllt ist, gekippt. Bald verschwindet der Bienenhaufen zwischen den Wabengassen

Fotos: Tino Westphal – der Bienenschwarm wird aus der Transportkiste in die neues Beute, die mit Mittelwänden gefüllt ist, gekippt. Bald verschwindet der Bienenhaufen zwischen den Wabengassen

Mahmoud hat seinen frisch eingefangenen Schwarm über Nacht in einer Kiste belassen.

Jetzt wird der Schwarm auf Mittelwände gefegt. Bald verschwindet der Bienenhaufen zwischen den Wabengassen.

Und gleich noch ein Schwarm muss nach einem Tag „Kellerhaft“ dringend in die Kiste.

Die Zarge ist gefüllt mit einer Brutwabe und 10 Mittelwänden. Der schöne Schwarm wird ausgekippt und läuft in wenigen Minuten in die Wabengassen ein.