NeuigkeitenKommentare deaktiviert für Bienenweide Malchen
Feb.162016
Fotos: Tino Westphal – Bienenweide Malchen – Hintergrund Mitte: die neue Weide
Bienenweide: Selbst gebauter Nistkasten der Wühlmaus-Gruppe „Die Füchse“.
Der Boden der neue Bienenweide, die von den Azubis der südhessischen Toom-Märkte bei einer schönen Aktion im Oktober 2015 freigelegt wurde, wurde am 16.1.2016 maschinell gesäubert und bereit für die Einsaat.
Die Kinder der Wühlmausgruppe „Die Füchse“ hatten selbst gebaute Nistkästen an der Bienenweide aufgehängt.
Neuigkeiten, WissenschaftKommentare deaktiviert für Vortagsveranstaltung mit Dr. Pia Aumeier – Pro & Contra Neophyten, Bienenzuchtverein Roßdorf
Feb.032016
Der Bienenzuchtverein Roßdorf und Umgebung e.V. lädt alle Imker, Naturschützer oder sonstig Interessierte ein.
Pro & Contra Neophyten
eine Vortagsveranstaltung mit Dr. Pia Aumeier
Termin: Freitag, 15. April 2016 19:00 im Sonnensaal, Darmstädterstr. 9, 64380 Roßdorf
im Vortrag werden die Chancen, aber auch die Risiken eingeschleppter Neophyten, besonders Bienenweidepflanzen, erläutert und diskutiert. Imker sorgen sich um ihre Bienen, besonders in trachtarmen Zeiten. Pflanzen aus aller Welt blühen besonders im Herbst, wenn es in Deutschland vermeintlich mager um Nektar und Pollen aussieht.
Dr. Pia Aumeier ist Biologin und arbeitet an der Ruhr-Universität Bochum. Schwerpunkte sind: Lehre und Forschung mit Bienen, Hummeln, Wespen und Varroa.
Der Eintritt ist frei; eine Spende zur Honorarabdeckung wäre schön.
NeuigkeitenKommentare deaktiviert für Milchsäure Behandlung / Sprühmethode gegen Varroa
Dez.272015
Chemisches Verfahren für Völker ohne Brut
Bei den sehr warmen Temperaturen in diesem Jahr das Mittel der Wahl. Am Freitag den 18.12. wurden die Bienen an Friedels Stand mit 15% ad us. vet Milchsäure behandelt.
Alle Waben auf denen Bienen ansitzen müssen gezogen werden und mit ca. 8 ml pro Seite, bei einer voll mit Bienen besetzten Wabenseite, mit einem feinen Sprühnebel besprüht werden. Am besten testet man die Menge pro Sprühstoß im Vorfeld, der feine Sprühnebel sollte die Bienen gleichmäßig benetzen. Die einzelnen feinen Tröpfchen sollten auf den Bienen noch zu sehen sein. Die Bienen sollen nicht durchnässen.
Nach Abschluss der Behandlung wird die Beute wieder geschlossen und nach drei Tagen wird der Behandlungserfolg auf der Bodeneinlage festgestellt. Falls nach zwei Wochen der natürliche Milbenbefall über 2 Milben pro Woche liegt, ist es besser eine zweite Behandlung durchzuführen.
Alle Völker waren Brut frei und konnten von daher gut behandelt werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Mögliche Gefahren sind Reizungen der Haut und Augenschäden
Atemschutz wird bei Sprühbehandlung empfohlen, ferner eine Schutzbrille, Gummihandschuhe und schützende Kleidung
Ergänzende Anwendungsempfehlungen
Die einzelnen feinen Tröpfchen sollten auf den Bienen noch zu sehen sein! Die Bienen sollen nicht durchnässen.
Fotos: Friedel und Heike bei der Behandlung der Bienenvölker
Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?
Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!
Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir auf die Straße!
Wir sind Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, gemüseanbauend und tierhaltend; Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher, wir sind NaturschützerInnen und TierschützerInnen, Aktive aus der Entwicklungszusammenarbeit und Erwerbsloseninitiativen; FleischesserInnen, VegetarierInnen und VeganerInnen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd.
Was uns verbindet: Wir fordern den Stopp der industriellen Landwirtschaft & Lebensmittelproduktion und eine Förderung bäuerlicher Betriebe!
Fotos: Tino Westphal – Die Neu-Imker treffen sich auf den Etzwiesen zur Winterbehandlung ihrer Völker.
Die Bienen benötigen Hilfe in ihrem Kampf gegen die Varroa-Milbe: die Winterbehandlung mit Oxalsäure ist sehr schonend: die warme Lösung wird einfach auf die Wintertraube geträufelt. Die Bienen bleiben relaxed und kommen Milben-befreit hoffentlich gut über den Winter.
Imker vor Ort: Frank, Tino, Micky, Mahmoud, Jonas und Sabine.
Die Ergebnisse seiner diesjährigen Honiguntersuchung gab der Landesverband Hessischer Imker jetzt auf dem Honigtag in Michelstadt bekannt. Mit dabei waren auch Proben aus der Honigernte der Mitglieder vom Imkerverein Frankenstein.
Für hervorragenden Qualität wurden die Honige von Harry Kopp aus Eberstadt, sowie Viktor Sawatzky, Heike Stumpf und Helga Wilkendorf aus Pfungstadt ausgezeichnet. Zu den Urkunden und Laboranalysen bekamen sie Preissiegel für Honiggläser überreicht.
Einzelne der prämierten Honige gehen mittlerweile zur Neige. Wer noch eine Kostprobe davon haben möchte, bekommt diese direkt beim jeweiligen Imker. Zudem führt der Verein bei seinem Imkertreff am 7. Dezember eine Honigverkostung im Haus der Vereine in Darmstadt-Eberstadt durch.
Start in die eigene Bienenhaltung mit dem Imkerverein Frankenstein
Der Imkerverein Frankenstein bietet Neuimkern jedes Jahr die Möglichkeit einen Einblick in die Bienenhaltung zu bekommen. Erfahrene Imkerpaten geben eine Einführung in die Theorie, vor allem aber einen praktischen und einfachen Zugang zur Bienenhaltung.
Monatsplan
Tätigkeiten mit den Jungimkern
Ende März
Startveranstaltung Jungimkerkurs bei einem Imkerpaten. Jungimker finden ihren Imkerpaten.
Ende März/April/Mai
Erster Jungimkertreff DA-Eberstadt, Gaststätte Waldsportplatz in Darmstadt-Eberstadt, Brandenburger Strasse 65
Ab Ende März (Wetterabhängig!) erste Treff am Bienenstand mit dem Imkerpaten
Vorstellung Basiswerkzeug; Das Imkerjahr
Durchsicht der Völker am jeweiligen Stand des Bienenpaten
Prüfung auf Schwarmstimmung
Königin ziehen: Bildung eines Jungvolkes
Ende April Planung Materialbestellung in der Gruppe (evtl. Sammelbestellung): Beuten, Rähmchen, Smoker, Werkzeug
Mai
Ende Mai: Honig schleudern
Trachtbeobachtung; Honigraum aufsetzen
Varroabehandlung: Schneiden der Drohnenwaben
Fütterung des Jungvolkes
Standschau: Besuch auf dem Imkerstand anderer Imkerpaten
Juni
Honig-Schleuder-Event mit den Wühlmäusen.
Nach dem Abschleudern: Einfüttern und Varroabehandlung
Finden eines geeigneten Standplatzes beim Jungimker
Standschau: Besuch auf dem Imkerstand anderer Imkerpaten
Juli/August
Sommerfest und Abschluss des Kurses mit Übergabe des Volkes und des Diploms „Frankensteinimker“
Umzug des gekauften Volkes auf den eigenen Standplatz
NeuigkeitenKommentare deaktiviert für Bienenretter im Einsatz am Malchener Blütenhang
Okt.122015
Von den über 250 Wildbienenarten, die an der hessischen Bergstrasse vorkommen, sind eine ganze Reihe von Arten am Malchener Blütenhang nachgewiesen.
Leider ist bei allen Wildbienenarten ein dramatischer Artenrückgang* festzustellen, viele Arten werden in den nächsten Jahren verschwinden, wie Imker und Naturschützer seit Jahren klagen.
Die Verschlechterung der Lebensbedingungen für unsere Wildbienen sind auch im Gebiet der Bergstrasse festzustellen. Zunehmende Überbauung der sonnenexponierten Hanglagen mit Einfamilienhäusern, aber auch die Nutzungsaufgabe der Streuobstwiesen verdrängt zunehmend die offenen und gut strukturierten Flächen. Meterhoch überwuchern Schwarzdorn und Brombeere die ehemals offenen Landschaft- da haben Wildbienen kaum eine Chance.
Die Bienenretter-Initiative der Azubis der Toom-Märkte kann viel für den Erhalt der Wildbienen bewirken.
21 Azubis traten an mit Astscheren und Erdbohrern, schneiden die alten Streuobstwiesen frei und packen das Geäst in Benjeshecken, die Vogelwelt und einheimischen Blühsträuchern Schutz gewähren.
Auf der Bienenweide wird im Frühjahr eine spezielle Saatgut-Mischung ausgebracht, die sich für Wildbienen optimal bewährt hat: die Veitshöchheimer Bienenweide mit überwiegend mehrjährigen Wildkräuter, Klee und einigen bunten Blumenarten.
Die Weide wird für mindestens drei Jahre den Honigbienen und Wildbienen überlassen.
Betreut wird das Gebiet von Experten der lokalen NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim e.V., die hier schon zusammen mit dem Imkerverein Frankenstein e.V. Bienenweiden angelegt haben.
Im April 2016 werden Imkerverein und NABU eine Wildbienen-Exkursion im Gebiet anbieten, zu der alle Aktivisten aber auch alle interessierten Naturliebhaber herzlich eingeladen sind.
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Sep.142015
Einsaat der Blühmischung mit Uli
Mit dem Projekt „Bienenweide am Malchener Blütenhang“ wird eine weitere Teilfläche des Blütenhanges wieder in eine reich strukturierte Streuobstwiese zurück verwandelt. Ziel des Projektes ist eine Aufwertung im Sinne der Artenvielfalt von Wildbienen und anderen Insekten am Blütenhang Malchen. Die nachgewiesene kleine Population seltener Wildbienen vor Ort wird direkt profitieren. Unterstützt wird das Vorhaben von der Expertise erfahrener Biologen der NABU-Gruppe Seeheim-Jugenheim.
Der Imkerverein Frankenstein, NABU Seeheim und die Azubis der Toom-Baumärkte als Sponsor und Helfer tragen bei zum Gelingen des Projektes.
Unser Sponsor wird sich um ein Catering kümmern.
Geraucht werden Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk.
Werkzeug und Gerät steht bereit.
Zum Abschluss des Projektes werden die Kindergruppen der Wühlmäusen und der KITA Windrad zusammen mit den Imkern die Fläche im Frühjahr einsäen.
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