Winterfutterautomat selbst gebaut

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Juli 172017
 

Zur einfachen Herstellung von gesättigter Zuckerlösung ohne Rühren!

Tricky Basteltipp ausprobiert von Imkerkollege Louis

Imkerkollege Louis eifert dem technisch versierten Imkerkollegen Friedel nach und beide pflegen eine sehr alte Imkertradition: besser selbst gebaut als schlecht gekauft!

Louis hatte in der Zeitschrift „die Biene“ einen Artikel gelesen, der beschreibt, wie mit einer simplen Vorrichtung, eine haltbare Zuckerlösung hergestellt werden kann und das ganz ohne Rühren! Bereits vor 40 Jahren, hat Hermann Spiegel diesen Aufbau einem alten Imker abgeschaut:

Bild: Louis Stelter

Notwendiges Material für den Bau:

eine Plastiktonne;

einen Abfüllhahn, der unten in Tonne eingebaut wird;

einen Holzdeckel mit Löchern plus ein Sackleinentuch; dieser wird im unteren Drittel der Tonne eingebaut.

Der obere Teil der Tonne wird mit Zucker befüllt und mit Wasser aufgefüllt, im Mischverhältnis für Winterfutter: 3 Teile Zucker und 2 Teile Wasser.

Langsam löst sich der Zucker und tropft durch das Sackleinen und das Holz in das untere Drittel der Tonne, von wo es abends jeweils in Abfüllkanister abgelassen werden kann.

Hier der Link zur genauen Anleitung auf die Internetseite: http://www.bienenundnatur.de/fachthemen/bauanleitungen/winterfutterautomat-von-hermann-spiegel/

Honigernte und Schleudern

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Juli 172017
 

Obwohl der Frühling für die Imker in diesem Jahr eher schlecht war, ist die Honigernte nicht so schlecht wie anfänglich befürchtet.

Abkehren der Honigwaben am Morgen, man kann sich auch die Arbeit erleichtern, indem am Vorabend eine Bienenflucht einlegt wird. Geerntet wird nur ausreichend trockener Honig, d.h. mit einem Wassergehalt unter 18%, man kann die Spritzprobe nutzen oder ein Refraktometer. In unserem Fall lag der Wassergehalt unter 16%, was sehr gut ist und die Waben waren auch alle gut verdeckelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine voll verdeckelte Honigwabe, da können gut und gerne 2,5 kg Honig drin sein

Der Blick durch das Refraktometer, auch Jungimker müssen lernen wie man den Wassergehalt im Honig feststellt

Auch die Jungimker halfen beim Abkehren der vollen Waben, ganz mutig in ¾ langen Hosen

Danach geht es mit dem geernteten Honig zu Imkerkollege Friedel Daum, der netterweise mal wieder seine Schleuder und seinen Raum zur Verfügung gestellt hat.

Mit vereinten Kräften wird nun entdeckelt und geschleudert.

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend wurden die entdeckelten Waben und das Deckelwachs den Völkern zurückgegeben. Das Deckelwachs wird innerhalb von einem bis zwei Tagen komplett sauber geleckt und kann dann besser eingeschmolzen werden. Lässt man es zu lange auf den Völkern, verbauen sie es allerdings.

Text und Bilder: Helga Wilkendorf und Bettina Pfeifer

Bienenweide im 2. Jahr

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Juli 132017
 

 

Die Bienenweide in Nieder-Beerbach stand im Juni 2017 in voller Blüte. Die auf 5 Jahre ausgelegte und aus über 50 Trachtpflanzen bestehenden Saatgut-Mischung zeigte nun die zweijährigen Wild- und Kulturpflanzen, wie Natternkopf, Königskerze, Flockenblume, Färberkamille und Kleearten.

(Fotos: Jürgen Ackermann)

 

 

 

Imkerverein Frankenstein auf dem Honigfest am Lernort Natur

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Juli 012017
 

Bereits im dritten Jahr war der Imkerverein Frankenstein mit vielen ImkerInnen auf dem Honigfest am Lernort Natur in Hähnlein vertreten. Viele Kinder, Eltern und Gäste konnten sich über die Bienen und das Honigschleudern informieren, bei Kaffee und Kuchen klönen und Samenbomben bauen….

Die Hobby-ImkerInnen aus dem Imkerverein Frankenstein boten ihren eigenen, regional produzierten Honig an, so dass ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Honigsorten vorhanden war: frisch geernteter Frühjahrsblütenhonig mit Akazie, Rapshonig, cremiger Lindenblütenhonig, Wabenhonig, Sommerhonig…

Die Imkerkollegen Louis, Friedel sowie die Vereinsvorsitzende Heike am Stand

 

 

 

 

 

 

 

Die Schaubeute, betreut durch Vereinskollege Tino, wie immer ein großer Anziehungspunkt für Groß und Klein

Da kann man schon mal mit offenem Mund staunen.

 

Highlight war aber auch dieses Mal wieder die Honigschleuderaktion, die durch Vereinskollege Joachim Figge und seine Familie angeboten wurde, mit tatkräftiger Unterstützung durch den Flüchtling Bascha aus Syrien, der in seiner Heimat schon Erfahrung mit dem Imkern gemacht hatte.

Schirmherr des Honigtages im Lernort Natur, Bürgermeister von Alsbach-Hähnlein Georg Rausch (im Bild 3.v.l.) beim Schau-Schleudern mit Kindern

 

Mit Begeisterung haben die Kinder Waben entdeckelt und staunten nicht schlecht, wieviel flüssiger Honig aus den Waben ausgeschleudert werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erklärungen an der Schleuder durch Joachim

 

Und hier der fachmännische Blick, ob die Waben auch leer geschleudert sind

 

 

Kinder aus dem Verein Lernort Natur haben eine Honigverkostung mit überregionalen Honigsorten organisiert, die die neugierigen BesucherInnen gerne angenommen haben.

 

 

 

Das Fest war sehr gut organisiert und der Stand mit viel Liebe und Mühe zum Detail aufgebaut. Leider war der Zuspruch durch BesucherInnen in diesem Jahr nicht so übermäßig, was für die Organisatoren des Lernort Natur, aber auch für die vielen Freiwilligen des Imkervereins ein bisschen schade war. Dennoch vielen Dank an alle HelferInnen!

 

Bericht: Helga Wilkendorf; Fotos: Heike Stumpf und Tino Westphal

Imkerberaterin und erste Vorsitzende des Imkervereins Frankenstein als Standbetreuerin am 16.6.2017 am Hessentag in Rüsselsheim

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Juni 222017
 

Der Landesverband Hessischer Imker (LHI) war auf dem Hessentag in Rüsselsheim mit einem eigenen Stand präsent.

Den ganzen Freitag stand Heike Stumpf am Stand in Rüsselsheim mit anderen ImkerkollegInnen und beantwortete die Fragen der interessierten Besucher. Der Strom der Besucher wollte zwischen 9 Uhr und 19 Uhr nicht enden. Der Stand war bestückt mit vielen Schautafeln, einer Foto- und einer Schaubeute.

Die Kinder waren fasziniert von den Bienen in der Schaubeute und manche kamen mehrfach am Tag vorbei, um sich die Bienen anzusehen.

Fragen nach der Königin wurden gestellt, aber auch nach dem König…

Hier tat Aufklärung Not. Auch dass ein Imker inzwischen oft auch weiblich ist, war den Kindern neu.

 

 

 

 

 

 

Es war ein langer Tag, aber auch eine gute Möglichkeit, die Imkerei und die Haltung von Bienen den Besuchern näher zu bringen.

Eingeplant waren zwei Betreuer am Stand, wir aber waren zu viert und alle vier Personen waren den ganzen Tag über bestens ausgelastet, um alle Fragen zu beantworten.

 

 

Hier kam auch die Fotobeute zum Einsatz.

Und lustig war es außerdem…

 

 

 

Bericht und Foto: Helga Wilkendorf

Sonnenwachsschmelzer im Eigenbau

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Juni 192017
 

Modelle, so verschieden wie die ImkerInnen, die sie nutzen und gebaut bzw. gekauft haben

 

1. Ein großer, sehr vielseitig zu nutzender Sonnenwachsschmelzer, gebaut von Imker Friedel Daum, mit Abdeckung, falls es mal zu warm wird. Auch eine Temperaturanzeige fehlt in diesem Schmelzer nicht! Er ist groß genug, so dass auch die Absperrgitter darin bequem von Wachsverbau gesäubert werden können.

 

 

 

 

 

 

2. Das alternative Model steht bei Imker Stefan Figge, gebaut aus einer alten Küchenspüle.

 

3. Auch selbstgebaut, der Schmelzer von Beatrix Ries. Auch hier passen locker Absperrgitter hinein, allerdings nur liegend, sauber werden sie aber trotzdem.

 

4. Aber auch gekaufte Modelle taugen durchaus und erfüllen ihren Zweck. Nicht alle Hobby Imkerinnen haben Zeit und Lust zu werkeln und verfügen außerdem nicht über genügend Platz zum Basteln. In solche Schmelzer Modelle passen natürlich nur 2-4 Rähmchen, dafür finden sie auch auf einem Balkon Platz und können entsprechend dem Sonnenstand gedreht werden. Wer Bienen halten möchte muss kreativ werden.

 

 

 

 

 

 

Für den Winter muss es dann eher ein Dampfwachsschmelzer sein, auch hier gibt es natürlich wieder diverse Modelle.

Fest steht, ein oder mehrere Schmelzer müssen her, um die Waben einzuschmelzen!

Für Vereinsmitglieder gibt es die demnächst die Gelegenheit, zusammen mit Vereinskollege Hartmut Haas einen eigenen Sonnenwachsschmelzer zu entwickeln und für geringe Materialkosten zu bauen! Bei Interesse bitte melden!

Bericht und Fotos:  Helga Wilkendorf

Der Wachskreislauf einer kleinen Hobby-Imkerei

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Juni 192017
 

Alte Waben und Drohnenrahmen werden an heißen Sommertagen in der Sonne eingeschmolzen. Bei warmem Wetter läuft das Wachs sehr gut raus.

Drohnenbrut liegt im Schmelzer

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Ein alter Topf leistet gute Dienste beim Einschmelzen. Das flüssige Wachs wird zum Aushärten in Silikonformen gegossen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Rückstände unten am Wachsblock können später leicht abgeschabt werden

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf

Neu-Imkerkurs Etzwiesen

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Juni 192017
 

Fotos: Tino Westphal – Constantin und Julius in voller Rüstung vor ihrem Bienenvolk

Etwas Honig kommt noch rein – wenigsten werden die Honigräume langsam wieder aufgefüllt. Vielleicht können wir doch noch mal schleudern.

Wie immer werden die Drohnen-Fangwaben geprüft und verdeckelte Bereiche herausgeschnitten. Das ist die einfachste Varroabehandlung, die jeder Neu-Imker können muss.

 

Freundliche Erinnerung: nächste Woche gehen wir zum Honigfest im Lernort Natur bei Alsbach-Hähnlein.

 

Teilnehmer: Markus, Julius, Constantin, Jonas, Sandra und Tino.

Drohnenrahmen schneiden

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Juni 152017
 

 

 

 

 

 

 

 

…und dann ab in das Gefrierfach und danach in den Sonnenwachsschmelzer!

Viele ImkerInnen schneiden Drohnenrahmen, um die Varroa in ihren Völkern einzudämmen. Da die Drohnen am längsten brauchen, um zu schlüpfen, entstehen in den Drohnenbrutzellen mehr Nachkommen der Varroamilbe als in den Brutzellen der Arbeitsbienen.

Das Schneiden der Drohnenrahmen alle 2-3 Wochen, um den Varroadruck frühzeitig im Bienenvolk zu mindern, ist eine Methode die auch von den Landesverbänden empfohlen wird.

Ein gut ausgebauter, voll zu gedeckelter Drohnenrahmen mit Drohnenbrut, fertig
zum Ausschneiden, bevor die Milbe zusammen mit der Drohne aus Zelle entweicht!