Yasmin-Honigkollektion

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Okt. 052012
 

Die Arbeit der Preisträgerin des Malwettbewerbs des Malwettbewerbs auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt Yasmin Weimann (10) ist Grundlage der neuen Etikett-Edition der Jungimker des Frankenstein Imkervereins.

 Drei Arbeiten standen zur näheren Auswahl:

Die besten Künstler erhalten natürlich eine Kostprobe „ihres“ Honigs zugesandt.

Die erste Serie der Yasmin-Honigedition wird schon auf dem Pflanzenflohmarkt in Seeheim gezeigt werden.

Alle Teilnehmer des Malwettbewerbs sind herzlich zu unserer Honigverkostung zum Jahresabschluss in Darmstadt-Eberstadt eingeladen.

 

 

 Posted by on 5. Oktober 2012 at 06:58

7.10.2012 – Treff der Jungimker bei Ecki

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Okt. 022012
 

Treff 14 uhr bei Ecki auf der Frankensteimner Strasse 62 in Malchen.

Wir zählen nochmal die heruntergefallenen Varroa-Milben auf den Windeln, die wir beim letzten Treff unter die Beuten geschoben haben.

Ein letzter Blick von oben in die Bienen, wieviel Futter da ist; wiegen ist auch eine gute Option.

Die Futtereimer werden gesäubert.

Das war’s fast für dieses Jahr.

Einmal noch treffen wir uns zur Winterbehandlung mit Oxalsäure- zwei Wochen nach dem ersten Frost im Dezember. Wir geben Bescheid, wann es soweit ist…

Okt. 022012
 

Präsentation der Urkunden der Honigprüfung des Landesverbandes Hessischer Imker beim November-Imkertreff – v.l.n.r. Harry Kopp, Beatrix Fries, Friedel Daum und Viktor Sawatzky

Der November-Imkertreff fand wie gewohnt 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zur Rose“ Darmstadt Eberstadt, Schwanenstr. 71 statt.

Die Neuigkeit: Friedel Daum gewann am gestrigen Sonntag eine ersten Preis bei der Honigprüfung des Landesverbandes Hessischer Imker. Als einem von fünf hessischen Imkern wurde ihm persönlich die Urkunde vom Vertretern des Landesverbandes überreicht. Zum Erfolg gratulierten Friedel alle anwesenden Imkerfreunde mit Applaus.
Zum weihnachtlichen Imkertreffs im Dezember werden alle prämierten Honige in einer Blindverkostung vorgestellt. Ein Vortrag zur Sensorik und der Prüfmethoden bei der Honigprämierung ist in Vorbereitung. Alle Imkerfreunde können auch exotische Honige zur Verkostung mitbringen.
Stephan berichtete im Anschluß vom ersten Jungimker-Verkaufsstand beim Seeheime Pflanzenflohmarkt am 6.10.2012. Machen wir gerne wieder…
Nach Absprache mit den Imkerkollegen vom Seeheime Verein wird unser Verein auf der Infomesse in Malchen am 20. Januar präsent sein.
Den Imker-Anfängerkurs im Frühjahr werden Eberhard, Ecki, Rixe, Tino, Friedel und Jörg betreuen- Dank an die Freiwilligen!
Vorgeschlagen wurde auch, zusammen mit dem Seeheime Verein einen Vortrag in 2013 zu organisieren.
Wie in jedem Monat ging Eberhard auf die im aktuellen Monat anfallenden Tätigkeiten ein, spezielles Thema dieses Mal war die Winterbehandlung mit Oxal- bzw. Milchsäure.
In der Diskussion wurden eine Reihe von Themen besprochen: Angesprochen wurde der Anbau der durchwachsnen Silphie, einer alternativen Energiepflanze, die im Gegensatz zum allgegenwärtigen Mais auch für Bienen interessant ist. Allerdings sind Samen und Pflanzen nur schwer zu beziehen. Tino versucht eine Anzucht.

30.9.2012 – Treffen der Jungimker

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Sep. 292012
 
Fotos: Tino Westphal – Leon zählt die Varroa-Milben Windeln werden unter die Beuten geschoben

Die Varroa-Bekämpfung ist erfolgreich abgeschlossen, aber wir messen lieber nach: unter jede Beute werden Windeln (ein Blatt Papier) geschoben. In einer Woche zählen wir, wieviel Varroa-Milben heruntergefallen sind. Mehr als 2 pro Tag? Dann muss nochmals behandelt werden!

Eine Wachsmotte hat ihre Spuren hinterlassen: bebrütete Waben werden im Sommer und Herbst sehr schnell befallen Wachsmottenspur in der Wabe
Die Raupe der Wachsmotte spinnt sich ein. Die Waben werden sortiert und eingelagert, wenn notwendig, wird die Wachsmotte mit Schwefelstreifen bekämpft. Es ist notwendig…
Jahresabrechnung Noch einmal am Bienenstand –  Treffen der Jungimker bei Ecki in Malchen: Die Futtereimer werden abgewaschen und die Waben eingewintert- bei der Gelegenheit finden wir einige Wachsmotten. Ecki gibt den ungeliebten Insekten mit einem Schwefelstreifen den Rest. Der stechende Geruch des Schwefeldioxids beendet die Aussenarbeiten schnell…Nur noch eine kleine Jahresabschluss-Abrechnung…

 

23.9.2012 – Malen und Honigschlecken

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Sep. 232012
 

Vereinsstand auf dem Bauernmarkt 2012, Foto T. Westphal

Für Kinder veranstaltet der Imkerverein Frankenstein e. V. (IVF) auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt einen Malwettbewerb. Mitmachen lohnt sich, denn jeden Teilnehmer erwartet ein kleines Geschenk! Das bestplatzierte Kunstwerk wird dann auf einer Sonderserie von Honigetiketten gedruckt.

Über den erstaunlich großen Zuspruch war Imkerin Angela Kotschenreuther begeistert. Fast ununterbrochen war sie von den kleinen Künstlern umringt. Sie leitete den Malwettbewerb für Kinder, den der Imkerverein Frankenstein e. V. (IVF) auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt veranstaltete. Zum Thema „Rund um die Biene“ konnten sich dort junge Talente kreativ entfalten. Inspiriert dazu wurden sie durch Vorlagen und Modelle, die es am Stand reichlich gab. Mit viel Fleiß kamen dabei eindrucksvolle Ergebnisse zustande.

Angela organisiert den Malwettbewerb auf dem Bauernmarkt 2012

Das Mitmachen hatte sich gelohnt, denn jeder Teilnehmer bekam ein kleines Geschenk. Auch aus dem Umland bis aus Bensheim und Weiterstadt waren Kinder dabei. Kopfzerbrechen bereitete den Imkern die Bewertung der 36 abgegebenen Kunstwerke. Das bestplatzierte Bild wird demnächst auf eine Sonderserie von Honigetiketten gedruckt. Viele Eltern dankten Kotschenreuther, dass sie die Kinder so hervorragend betreute.

Naturgemäß präsentierten die Imker auf dem Bauernmarkt auch „ihre Ernte“. Jeder Besucher konnte die köstlichen Honige vor Ort probieren. Weitere Bienenerzeugnisse wie Blütenpollen, Bienenwachskerzen, Propolisartikel und Bärenfang ergänzten das Angebot. Am Stand freuten sich Hans Oldag und Viktor Sawatzky über die rege Nachfrage. Dazu waren Interessenten bis aus dem Raum Frankfurt angereist.

 Posted by on 23. September 2012 at 08:04  Tagged with:
Sep. 032012
 
Wichtigster Punkt: die Jury der Frankennsteiner Imker kürt den Sieger des Malwettbewerbs auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt. Drei Arbeiten in die engere Wahl aufgenommen:
Eine schwierige Entscheidung, aber am Ende eine klare Platzierung

Platz 1 – Yasmin , 10 Jahre

Platz 2 – Sofie, 9 Jahre

Platz 3 – Laura, 12 Jahre

Wie angekündigt werden wir eine Sonderedition des Honigs unserer Jungimker mit einem Etikett-Motiv der Preisträgerin Yasmin ausrüsten.
Das Bienenmotiv von Sofie hat uns ebenso gefallen- wir werden die Frankensteiner Jungimker-Seiten gern mit diesem hübschen Bienchen schmücken.
Die Preisträger bekommen Probepackungen ihres Honigs zugestellt. Herzlichen Glückwunsch an euch alle.
An dieser Stelle sei auch nochmals allen Teilnehmern am Wettbewerb für ihre schönen Arbeiten gedankt!

 

Die erste Serie der Yasmin-Honigedition kann schon auf dem Pflanzenflohmarktes in Seeheim bei den Jungimkern der Wühlmäuse angesehen werden.
Der Imkerverein Frankenstein wird im Frühjahr 2013 einen Anfängerkurs anbieten. Bereitwillig haben sich Friedel, Beatrix, Eberhard und Eckhard als Imkerväter und -mütter zur Verfügung gestellt. Die Startveranstaltung wird an Eckis Bienenstand in Malchen am 16.3.2013 ab 14 Uhr stattfinden.
 Posted by on 3. September 2012 at 09:54  Tagged with:
Sep. 032012
 
An erster Stelle den Dank an Imkerfreund Friedel Daum für die liebevolle Ausgestaltung des Sommerfests unseres Vereins und den interessanten Workshop an seinem Imkerstand und an Imkerfreund Jung für die leckere Würstchenspende.
Die Vorbereitung des Pfungstädter Bauernmarktes im Besonderen und Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen waren der Schwerpunkt des Imker-Treffens im Monat September.
Diverse Beschlüsse wurden gefasst:
8. Pfungstädter Bauernmarkt: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr 
Veranstaltungsort:
Betriebsgelände der Pfungstädter Brauerei,
Eberstädter Straße 89
PfungstadtVeranstalter:
Bauernverband Pfungstadt
Treff unserer Gruppe am 23.9.2012 9 Uhr auf dem Gelände der Brauerei
  • Zeltaufbau – geht schnell, Tische werden vom Veranstalter gestellt –> Hans
  • Schleuder mit Leer-Waben –> Hans
  • Standarbeit mit Kindern: Malwettbewerb –> Lydia
  • Presse-Vorbereitung –> Viktor
  • Schaubeute?? –> Abholung bei Imkerfreund Krabbatsch?
Öfentlichkeitsarbeit
regelmässige Präsenz wie bisher auf dem Pfungstädter Bauernmarkt
Ausweitung auf neue Veranstaltungen, langfristiger Ansatz, hier interessant:
Hervorgehoben wurde, dass Marketing und Verkauf wichtiger Bestandteil der Imkerei sind und Märkte gerade Jung-Imkern eine gute Gelegenheit bieten, den Verkauf des eigenen Honigs zu erlernen. Angesprochen wurde die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Präsentation des Jungimker-Honigs: genormte Honiggläser sind geeignet (DIB oder nicht), nicht dagegen das Marmeladenglas.
Die Versammlung war sich schnell einig, dass für die optimale Vorbereitung von Veranstaltungen ein Portfolio an Werbematerial, an einer möglichst zentralen Stelle gelagert, von Nutzen wäre.
Erfreulich das Echo und die große Bereitschaft zur Mitarbeit aus der Imkernde.
Imkerfreund Jörg Hausmann bot freundlicherweise seinen Bienenstand als Werbematerial-Lager an.
Vorschläge für das Werbe-Portfolio
  • vorhandene Stellwände erst zum Bauernmarkt bringen, später bei Jörg einlagern –> Annett
  • Flyer Jungimker –> Tino, möglichst bis zum Pflanzenflohmarkt
  • Werbematerial DIB –> Vorstand (wenn kostenpflichtig)
  • update Flyer Imkerverein –> Viktor
  • Schaubeute bauen –> Anton alias Toni
  • Schaubeute pflegen –> Jörg
  • kleines Lager mit Werbematerial (Plakate, Fahne, Flyer etc.) –> Jörg
  • neues Plakat der Frankensteiner Imker –> in Arbeit Vorstand/MV
  • Anleitung Bastelsatz Bienchen –> Tino (könnte von Wühlmausgruppe gefertigt werden)
Ein Diskussionspunkt waren Alternativen zur Honig-Verflüssigung: Ein Melitherm ist zu teuer für den Jung-Imker. Vorgeschlagen wurden u.a. ein umgebauter Kühlschrank mit einer 40 Watt Lampe oder das Einstellen des Eimers in Wasser im Einkochtopf bzw. bei geringer Temperatur im Backofen.
Eberhard Kieber fasste in seinem Beitrag – wie üblich bei den Imkertreffs – die monatlichen Tätigkeiten im September zusammen; lebhaft diskutiert wurde  das Schwerpunktthema verschiedener Methoden der Einfütterung.
 Posted by on 3. September 2012 at 09:53

26.8.2012 – Varroabekämpfung mit den Jung-Imkern der Wühlmäuse

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Aug. 272012
 
Schwamm-Methode: eine Untertasse verhindert ein Durchtropfen der Ameisensäure ins Volk. Im Foto rechts unten eine abgeschnittene Milchtüte als Futterquelle, mit etwas Gras als Steighilfe. Beachte: nicht gleichzeitig Füttern und gegen Varroa behandeln! 
Nach dem Abschleudern des Honigs Ende Juli wird zeitnah eine erste Behandlung mit Ameisensäure durchgeführt und aufgefüttert mit Zuckerwasser.
Fotos: Tino Westphal – Jens hat eine Leerzarge auf jedes Volk aufgesetzt: Platz genug für Futtereimer oder Varroa-Behandlung. 
Ein Schwammtuch wird aufgelegt …
Wir messen wöchentlich den natürlichen Milbenfall in der Windel, einem unter die Beute geschobenen Brett. Fallen dort mehr als 5 Milben pro Tag („natürlicher“ Milbenfall) besteht Handlungsbedarf! Eine zweite Behandlung mit Ameisensäure wird vorgenommen, wenn wir eine hohe Milbenbelastung im Volk vorfinden.
… und die 85% Ameisensäure aufgetragen. Der Nachteil ist offensichtlich: hier muss mit freier Säure hantiert werden und die Dosierung ist wetterabhängig unter Umständen ein Problem!
Bitte unbedingt an den Arbeitsschutz denken: Brille und Handschuhe auf und ein Eimer Wasser in Griffweite!
Der Liebig-Dispenser ist hier eine gute Alternative: 100 mL 85% AS werden aufgelegt. Viel angenehmer für Imker und Bienen. Wird er mit der Methode, die Friedel Daum in seinem Vortrag vorstellte gefüllt, ist der Kontakt mit Säure praktisch ausgeschlossen.

 

Landkärtchen und Messingeule

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Aug. 232012
 
Fotos: NABU/Tino Westphal
weibliches Landkärtchen

Jeder Feuersalamander fängt einen Käfer von der Wiese.

Das war der Auftrag.

Gesammelt wurden jeweils ein

  • “Langweiliger Graszünsler” Bestimmung von Dennis, er nannte ihn wohl Agriphila geniculea ;o)
  • Ampferspanner,
  • Grüne Blattwanze,
  • Landkärtchen,
  • Zikade,
  • Wanze und
  • Messingeule – sehr selten, Dennis hat sie gleich eingezogen…
Messingeule
  •  Zu guter Letzt wurde eine Skorpionsfliege verhaftet (die Skorpionsfliegen gehören zur Ordnung derHafte oder Netzflügler).
Ecki bestimmt Insekten im
Lupenglas – Dennis berät ihn
Jens am Stereomikroskop
Nicht ein einziger Käfer. Da sieht Tino ganz schön alt aus, mit seinem Käfer-Bestimmumgsbuch. Aber trotzdem schöne Beute.

Während einige Feuersalamander die kotzenden Raupen des Tagpfauenauges mit Lupenglas und unterm Stereomikroskop betrachteten – die waren netterweise sehr kooperativ und geduldig -…

Die Jungimker Jens,
Jeremias und Dennis II.
füttern die Wühlmaus-
Bienen mit Zucker-
wasser
Dennis II., Dennis I, Maskottchen
Oskar, Matthias und Kelvin: der
Schmetterlingsgarten wird
umgewühlt.

(Ich soll nicht kotzende Raupen schreiben, also – hmmm – die Raupen haben sich übergeben. Und das tun die Tierchen nur als Abwehrmassnahme, wenn man sie unsanft von ihrer angestammten Brennnessel pflückt.)

… füttern Jens, Dennis II. und Kelvin die Wühlmaus-Bienen mit Zuckerwasser.

Matthias, Kelvin und Dennis I. wühlen derweil den Schmetterlingsgarten um. Beim nächstes Feuersalamander-Treffen kann einen neue Generation Schwalbenschwänze in der Schmetterlingszucht der Wühlmäuse einziehen.

 Posted by on 23. August 2012 at 22:14

Neophyten da und dort – was tun?

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Aug. 192012
 

Neophyten als Bedrohung?

Eine Paddelwoche auf der Lahn mit den Kindern der Wühlmäuse bringt dem Imker eine Erkenntnis: das Indische Springkraut bedeckt die Lahn-Ufer inzwischen weitgehend auf der Strecke zwischen Wetzlar und Runkel.

Das Indische Springkraut, auch Drüsiges Springkraut, gilt als Neophyt, also eine Pflanzenart, die einheimische Arten aggressiv verdrängt. Das tut sie, sehr erfolgreich. Allerdings werde ich bei dem flächendeckenden Befund immer skeptischer, wenn von Bekämpfung die Rede ist: das scheint in der Fläche vollkommen aussichtslos und  bei näherer Betrachtung auch wenig zielführend. Wie auf den Fotos unten gut zu erkennen ist, steht das Springkraut an den feuchten und nährstoffreichen Ufern der Lahn in direkter Konkurrenz zur Brennnessel. Würde das Springkraut mit riesigem Aufwand hier verdrängt, würde die Brennnessel zurückkommen. Viel gewonnen wäre damit nicht.

Nur im Einzelfall (Beispiel NSG Fuchswiese bei Seeheim) würde ich aus gutem Grund zum Schutz bestimmter Biotope, eingreifen. Punktuell ist das möglich und sinnvoll…

Neophyten als Pollen und Nektarspender

Ja, den Imker freut der Anblick von blütenbesuchenden Bienen- in dieser Jahreszeit gibt es immer weniger Blüten und tatsächlich scheinen Neophyten inzwischen sehr wichtige Pollen- und Nektarspender geworden zu sein. Das gilt wenigstens fürs Seeheimer Umfeld bei Kanadischer Goldrute und dem Indischen Springkraut.

Ich denke, wir sollten lernen, mit den „Neuankömmlingen“ umzugehen und sie weniger verteufeln.

Was denkt ihr?

Foto: Tino Westphal – Indisches Springkraut am Ufer der Lahn, hier in direkter konkurrenz zur Brennnessel.

Kanadische Goldrute am Waldweiher in Seeheimer mit höselnder Honigbiene

Das Indische Springkraut, auch Drüsiges Springkraut, gilt als Neophyt, also eine Pflanzenart, die einheimische Arten aggressiv verdrängt.

Die Goldrute bildet um Seeheim und am Blütenhang große Bestände auf Weiden und Brachland.