Methode zur biotechnischen Varroabekämpfung un Wabenerneuerung.
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Am Sonntag dem 29. Mai trafen sich Alt- und Jungimker bei Stephan und Tatjana Spahl in Einhausen, zum Abschleudern des Frühjahrshonig, für einige bereits das zweite Schleudern in diesem Jahr.
Der Ort des Geschehens ! Hier wird geschleudert, die Imker haben ihre Kisten mit den vollen Honigzargen in einer Warteschlange positioniert.
Reges Treiben vor der Tür, Fachsimpeln über die Honigwaben, den Eintrag, die diversen Rähmchengrößen.
Draußen wird noch heftig geerntet und Honigwaben zum Schleudern entnommen.
Befüllen der Schleuder
Entdeckeln im Team
Infos über die Schleuder
Und der frisch geschleuderte Honig fließt durch das Spitzsieb
Am Ende des Tages waren einige Imker glücklich über die eingebrachte Ernte und konnten die gut gefüllten Honigeimer nach Hause tragen.
Bericht: Helga Wilkendorf; Fotos: Heike Stumpf und Helga Wilkendorf
Kein perfektes Imkerwetter: kühl, wenig Sonne und ab und an ein Schauer.
Aber wir nutzen das Treffen, um nach den Ablegern der Neuimker zu sehen, Drohnenwaben zu schneiden und einen Blick in die Honigräume zu werfen.
Junge Königin
Kontrolle in Julius und Markus Ableger-Volk: Ausgefressene Weiselzellen weisen auf eine Königin hin und Julius findet die Königin auf der Wabe.
Das Volk wird noch etwas aufgefüttert.
Eine junge Biene wird beim Schlupf beobachtet.
Drohnenwabe schneiden

Drohnen schneiden – in der aufgebrochenen Wabe gut zu erkennen: am Boden der Zelle sitzt eine Varroa
In der verdeckelten Drohnenbrut sitzen bevorzugt Varroa-Milben. Jeweils zwei Fangwaben stecken in jeder Beute: sobald die Drohnenwaben verdeckelt sind, werden die Waben ausgeschnitten und kommen in den Wachschmelzer, die leeren Rahmen kommen zurück ins Volk und werden wieder ausgebaut.
Wird eine Drohnenwabe aufgebrochen, sind die Milben-Muttertiere deutlich am Boden der Zellen zu erkennen.
Die Neu-Imker bearbeiten selbst ihre Ableger – Imkern ist ein Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu guter Letzt: Honig kosten. Lecker – die Ernte ist viel versprechend!
Teilnehmer: Mahmoud, Tino, Markus, Julius, Jonas, Jacky, Alexander und Micky.
Pro & Contra Neophyten
eine Vortagsveranstaltung mit Dr. Pia Aumeier
Termin: Freitag, 15. April 2016 19:00 im Sonnensaal, Darmstädterstr. 9, 64380 Roßdorf
im Vortrag werden die Chancen, aber auch die Risiken eingeschleppter Neophyten, besonders Bienenweidepflanzen, erläutert und diskutiert.
Imker sorgen sich um ihre Bienen, besonders in trachtarmen Zeiten. Pflanzen aus aller Welt blühen besonders im Herbst, wenn es in Deutschland vermeintlich mager um Nektar und Pollen aussieht.
Dr. Pia Aumeier ist Biologin und arbeitet an der Ruhr-Universität Bochum. Schwerpunkte sind: Lehre und Forschung mit Bienen, Hummeln, Wespen und Varroa.
Der Eintritt ist frei; eine Spende zur Honorarabdeckung wäre schön.
Seit mehreren Jahren wird in Hessen für Imkervereine ein flächendeckendes Monitoring der Amerikanischen Faulbrut (AFB) angeboten, das über den Landesverband Hessischer Imker mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird.
Pro Verein wird eine bestimmte Anzahl Futter-kranzproben mikrobiologisch auf AFB-Sporen untersucht. Die Futterproben sollen – über mehrere Jahre verteilt – das jeweilige Einzugs-gebiet des Vereins flächendeckend abbilden. Für den Imkerverein Frankenstein gibt es dieses Jahr drei Probenkontingente.
Die Imkerberaterin des Vereins, Heike Stumpf, engagierte sich auch dieses Jahr wieder bei der Sammlung der Proben und deren Entsendung an das Bieneninstitut Kirchhain.
Die Entnahme der Proben wird von den jeweiligen ImkerInnen selbst an ausgewählten Völkern vorgenommen.
Die stichprobenartige Beprobung von Bienenvölkern ist freiwillig und dient als vorbeugende Maßnahme, um Gefahrenpotentiale rechtzeitig zu erkennen und unentdeckte Faulbrutherde aufzufinden, lange bevor es zum Ausbruch der Seuche kommt.
Für die mikrobiologische Feststellung der Sporenbelastung werden entnommene Futterkranzproben an das Labor des Bieneninstituts Kirchhain geschickt.

Die Futterkranzproben sollten möglichst im oder nahe am Brutnest, kurz vor oder kurz nach dem Abschleudern entnommen werden.
Was passiert nach der Faulbrutsporenuntersuchung?
AFB ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche verursacht durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae. Falls sich im Sammelgebiet der Bienen Völker mit erhöhtem Sporengehalt befinden, sind erfahrungsgemäß ebenfalls Sporen in Futterkranzproben zu finden. Wichtig ist daher frühzeitig stark befallene Stände ausfindig zu machen und dann entsprechend zu handeln, bevor die Seuche ausbricht.
Stufe 0: keine Sporen
Stufe 1: Sporengehalt gering – Prophylaktische Maßnahmen
Stufe 2: Sporengehalt hoch – Sanierungsmaßnahmen
Auch bei Friedel in Ober-Beerbach wurde schon der Honig geschleudert. Die Neuimker Heike, Eva und Louis waren bei diesem Event anwesend und konnten weiter Erfahrungen in der Honigverarbeitung sammeln.
Fotos: Heike Huxhorn
In einem offenen Brief bittet Stefan Tischendorf hessische Imker um die Mitarbeit beim Projekt „Asiatische Hornisse“ Vespa velutina in Hessen.
Steckbrief Asiatische Hornisse
„Gesucht“: Die nach Europa eingeschleppte Asiatische Hornisse Vespa velutina nig- rithorax ist in naher Zukunft auch in Hessen zu erwarten.
„Hallo Naturfreunde,
ich arbeite seit 20 Jahren ökologisch mit Wildbienen, habe für das Land Hessen u.a. die Rote Liste der Wildbienen erstellt und schreibe derzeit ehrenamtlich an einem Buch über Faltenwespen, zu denen auch die Hornissen gehören.
Vespa crabro (Einheimische Hornisse)
Ingolstadt, 13. Januar 2015 – Wie werden Waben gebaut? Was hat es mit dem Bienentanz auf sich? Und wie funktioniert der Superorganismus Bienenvolk? Diese und weitere Fragen rund um die Honigbiene (apis mellifera) beantworten die Audi Stiftung für Umwelt GmbH und der Bienenforscher Prof. Jürgen Tautz in ihrem jetzt veröffentlichten Buch „Die Erforschung der Bienenwelt“. Es beleuchtet neue Erkenntnisse über die Welt dieser Insektenart – vom Ausschwärmen bis hin zu den Umwelteinflüssen, denen sie ausgesetzt ist…
Weitere Informationen sind hier zu finden.
„Die Erforschung der Bienenwelt“ von Jürgen Tautz kann unter folgendem Link kostenlos bestellt werden:
Der Stand des Imkervereins Frankenstein auf dem diesjährigen Bauernmarkt in Pfungstadt, der Standort war sehr gut und der Stand gut eingerichtet mit Schautafeln, Schaubeute und zwei eifrigen Imkern die ihre Produkte vermarktet haben.
Verkaufsgespräche von Imkerkollege Victor Sawatzky mit Kunden auf dem Pfungstädter Bauernmarkt
Christiane Buta erklärt anhand der von ihr gebauten Schaubeute die Geschehnisse in einem Bienenvolk. Die Schaubeute ist ein einzigartige Möglichkeit einen Einblick in ein Bienenvolk zu bekommen, Victor hat eigens zwei Rähmchen mit Bienen und eine Königin zur Verfügung gestellt.
Kinder hatten die Möglichkeit an einem Quiz über Bienen teilzunehmen, das Angebot wurde von vielen angenommen.
Die beiden Imkerkollegen Victor Sawatzky und Thomas Bell, die ihre Honigprodukte verkauft haben, und die den Imkerverein Frankenstein auf dem Bauernmarkt vertreten haben. Danke dafür.
„Prominenz“ bei Imkern auf Bauernmarkt…
damit ist selbstverständlich die Königin eines Bienenvolkes gemeint. Und genau dieses wird vom Imkerverein-Frankenstein e.V. mittels einer Schaubeute auf dem Bauernmarkt in Pfungstadt präsentiert. Für die Besucher des Imkerstandes wird es viel zu erleben geben. Neben einem echten Bienenvolk werden zahlreiche Informationen über das Leben der Bienen, der Imkerei, den Pflegeprodukten , sowie Honig zum probieren angeboten und vorgestellt. Kinder kommen hier auch auf ihre Kosten, für sie wird am Stand ein Wissensquiz über Bienen veranstaltet.
Der Bauernmarkt in Pfungstadt findet am 28. September von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Brauereigelände in Pfungstadt statt (Eberstädter Straße 89).
Siehe auch:
http://www.melibokus-rundblick.de/10979
http://www.mein-suedhessen.de/pfungstadt/essen-und-trinken/mit-koenigin-und-hofstaat-d23459.html