Der Landesverband Hessischer Imker lädt Sie auch im Jahr 2016 zur Honigprämierung herzlich ein. Wie schon in den Vorjahren wird die Prämierung im Spätsommer stattfinden.
Hier gehts direkt zum Anmeldeformular
Der Landesverband Hessischer Imker lädt Sie auch im Jahr 2016 zur Honigprämierung herzlich ein. Wie schon in den Vorjahren wird die Prämierung im Spätsommer stattfinden.
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Am Sonntag dem 29. Mai trafen sich Alt- und Jungimker bei Stephan und Tatjana Spahl in Einhausen, zum Abschleudern des Frühjahrshonig, für einige bereits das zweite Schleudern in diesem Jahr.
Der Ort des Geschehens ! Hier wird geschleudert, die Imker haben ihre Kisten mit den vollen Honigzargen in einer Warteschlange positioniert.
Reges Treiben vor der Tür, Fachsimpeln über die Honigwaben, den Eintrag, die diversen Rähmchengrößen.
Draußen wird noch heftig geerntet und Honigwaben zum Schleudern entnommen.
Befüllen der Schleuder
Entdeckeln im Team
Infos über die Schleuder
Und der frisch geschleuderte Honig fließt durch das Spitzsieb
Am Ende des Tages waren einige Imker glücklich über die eingebrachte Ernte und konnten die gut gefüllten Honigeimer nach Hause tragen.
Bericht: Helga Wilkendorf; Fotos: Heike Stumpf und Helga Wilkendorf
Am Sonntag dem 22. Mai trafen sich auf den Etzwiesen am Imkerstand von Tino, Jungimker und erfahrene Imker, um an einer praktischen Vorführung und Erfahrungsaustausch über Zwischenbodenableger teilzunehmen.
Ungefähr 20 Imkerinnen und Imker hörten
der Imkerberaterin Heike Stumpf zu…hier weiterlesen.

Fotos: Tino Westphal – der Bienenschwarm wird aus der Transportkiste in die neues Beute, die mit Mittelwänden gefüllt ist, gekippt. Bald verschwindet der Bienenhaufen zwischen den Wabengassen
Mahmoud hat seinen frisch eingefangenen Schwarm über Nacht in einer Kiste belassen.
Jetzt wird der Schwarm auf Mittelwände gefegt. Bald verschwindet der Bienenhaufen zwischen den Wabengassen.
Und gleich noch ein Schwarm muss nach einem Tag „Kellerhaft“ dringend in die Kiste.
Die Zarge ist gefüllt mit einer Brutwabe und 10 Mittelwänden. Der schöne Schwarm wird ausgekippt und läuft in wenigen Minuten in die Wabengassen ein.
Zur vollständigen Ansicht bitte auf den Artikel klicken (pdf, 2 MB)
Schon am Freitag war der Schwarm in Nachbars Garten entdeckt worden, ein Teil hing in einem kleinen Busch und ein anderer Teil lag auf dem Boden.
Nachdem der Busch mehrfach in eine Fangkiste geschüttelt wurde, stellte sich der Resthaufen Bienen auf dem Boden störrischer an. Was tun ?
Am Samstag wurde dann eine Zarge mit einer aufgerissenen Futterwabe über die Bienen gestellt….
Nachts schon wieder sehr kalt, Regen und die Bienen seit einigen Tagen auf dem Boden. Am Sonntag Abstieg zur Zarge, die so schräg am Hang stand, das jederzeit Abrutschgefahr besteht.
Und siehe da, es hat geklappt die Bienen sind in die Zarge gekrochen und sitzen jetzt auf der Wabe und können zum Stand gebracht werden.
Jetzt noch den wieder im Busch hängenden Restschwarm einkehren und auch noch mitnehmen.
Schwarm eingefangen, alles gut!

Bericht und Fotos: Helga Wilkendorf, Mai 2016
Kein perfektes Imkerwetter: kühl, wenig Sonne und ab und an ein Schauer.
Aber wir nutzen das Treffen, um nach den Ablegern der Neuimker zu sehen, Drohnenwaben zu schneiden und einen Blick in die Honigräume zu werfen.
Junge Königin
Kontrolle in Julius und Markus Ableger-Volk: Ausgefressene Weiselzellen weisen auf eine Königin hin und Julius findet die Königin auf der Wabe.
Das Volk wird noch etwas aufgefüttert.
Eine junge Biene wird beim Schlupf beobachtet.
Drohnenwabe schneiden

Drohnen schneiden – in der aufgebrochenen Wabe gut zu erkennen: am Boden der Zelle sitzt eine Varroa
In der verdeckelten Drohnenbrut sitzen bevorzugt Varroa-Milben. Jeweils zwei Fangwaben stecken in jeder Beute: sobald die Drohnenwaben verdeckelt sind, werden die Waben ausgeschnitten und kommen in den Wachschmelzer, die leeren Rahmen kommen zurück ins Volk und werden wieder ausgebaut.
Wird eine Drohnenwabe aufgebrochen, sind die Milben-Muttertiere deutlich am Boden der Zellen zu erkennen.
Die Neu-Imker bearbeiten selbst ihre Ableger – Imkern ist ein Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu guter Letzt: Honig kosten. Lecker – die Ernte ist viel versprechend!
Teilnehmer: Mahmoud, Tino, Markus, Julius, Jonas, Jacky, Alexander und Micky.
Verdeckelte Königinnenzellen wurden in allen Ablegern gefunden, bald gibt es einen Hochzeitsflug.
Alle Völker haben sich in der letzten Woche bei voller Tracht prächtig entwickelt.
Ein neuer Ableger wird angelegt und gleich mit Honigschaum eingefüttert. Der Schaum entsteht beim Rühren von Honig und wird abgeschöpft, bevor der Honig ins Glas kommt.

Drohnenrähmchen – rege Bautätigkeit und frisch bestiftete Zellen: das Volk ist nicht in Schwarmstimmung
Schwarm-Management: Prüfung auf Baubetrieb und Bestiftung der Drohnenrahmen. Noch ist kein Volk in Schwarmstimmung, aber jetzt wird es eng auf den 2 Zargen. Sehr spät in diesem Jahr an den Etzwiesen, aber jetzt müssen wir dringend erweitern mit einer 3. Zarge, dem Honigraum.

Imker Julius hängt eine Mittelwand neben das Brutnest in der zweiten Zarge – hier wird sie schnell ausgebaut
In den Honigraum werden die mit Honig gefüllten Rähmchen einsortiert, Brut und einige Mittelwände zum Ausbauen und die Drohnen-Fangrahmen bleiben in der 2. Zarge.
Teilnehmer: Markus, Julius, Mahmoud, Alexander und Tino.
Julius baut einen Ableger: 2 Brutwaben mit frischen Stiften aus einem starken und friedfertigen Volk, zusammen mit anhängenden Ammenbienen (und ohne Königin), 2 Futterwaben, 2 ausgebaute Mittelwände. Fertig.
Nicht vergessen: Das Flugloch muss eingeengt werden. So wird Räuberei verhindert. Das geht auch mit etwas Lehm…
Bebrütete Waben werden gern angenommen und mit frischer Brut bestückt. Die dunkle Färbung entsteht durch die Larvenhäutchen, die nach dem Ausschlüpfen der Jungbienen zurückbleiben.
In einer Woche schauen wir nach, ob eine Königinzelle ausgebaut wurde.

bebrütete Wabe – wird gern angenommen und mit frischer Brut bestückt. Die dunkle Färbung entsteht durch die Larvenhäutchen, die nach dem Ausschlüpfen der Jungbienen zurückbleiben

Eingeengtes Flugloch. da passen gerade 2 Bienen nebeneinander durch. So wird Räuberei verhindert. Das geht auch mit etwas Lehm…
Treff der Jungimker auf den Etzwiesen: kein perfekter Tag zum Imkern, bedeckter Himmel und kühles Wetter. Also schauen wir nur kurz in die Honigräume von Mahmouds Volk.
Etwas Brut wurde im Honigraum angelegt- die Wabe wandert nach unten in den Brutraum.
Ansonsten wurde schon etwas frischer Honig eingetragen in der letzten Woche, aber an den Etzwiesen beginnt ja gerade erst die Obstblüte.
Hoffen wir auf besseres Trachtwetter in den nächsten Tagen…
Die Jungimker treffen sich demnächst wieder am Mittwoch später Nachmittag auf den Etzwiesen.