Imkerverein Frankenstein wieder am Lernort der Natur

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Sep. 182019
 

Wie auch in den letzten Jahren hat der Imkerverein Frankenstein teilgenommen, diesmal vertreten durch Friedel Daum und Heike Huxhorn. Sie hatten einen schönen Verkaufs- und Informationsstand aufgebaut.

Die Schaubeute war auch wieder im Einsatz, die den Interessierten immer die Möglichkeit bietet, sich einen Einblick in eine Bienenbeute zu verschaffen.

Sommerfest des Imkervereines 2019 bei Friedel in Ober-Beerbach

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Aug. 132019
 

In diesem Jahr fand das Sommerfest mal wieder bei Friedel und seiner Frau in Ober-Beerbach statt. Wie immer hatten sich Beide viel Mühe gegeben und alles aufgebaut und vorbereitet. An dieser Stelle recht herzlichen Dank den Beiden.

Einige Fotos des geselligen Beisammen seins.

Boris hat gegrillt, die Gastgeber und Gäste haben ein köstliches Buffet gezaubert, mit Salaten, Obst, Baguette, Blechkuchen und sogar Sahnetorte – für jede war etwas dabei. Vielen Dank dafür!

Außer gemütlichem Beisammensein gab es eine Führung zu den Bienen, wo Friedel seine Bienenstöcke zeigen konnte und es Zeit zum kleinen fachlichen Austausch gab.

„ Zaungäste“ : ImkerInnen unter sich, die sich etwas über das „schlechte“ Bienenjahr 2019 austauschen konnten

Gäste scharren sich um Friedel und hören seinen Erklärungen und Geschichten zu.

Immer wieder wichtiges Thema:
die Varroabehandlung mit Ameisensäure

Ein Bienenbaum im Garten von Friedel, der in 2014 gepflanzt wurde und jetzt anfängt zu blühen.
Diese Pflanze soll gerade am Ende der Trachtsaison noch einmal eine besondere Trachtquelle für die Bienen sein.
Wenn der Baum größer ist, kann dies scheinbar funktionieren.

Alles in Allem ein gelungenes Fest, ein sehr schöner Tag, bei schönem warmem Wetter und guten Imkergesprächen.

Fotos: Heike Stumpf

Bericht: Helga Wilkendorf

Das sollte eine Neuimkerin im ersten Jahr unbedingt lernen und gesehen haben

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Aug. 132019
 
  • Auswintern, wie sieht das Volk nach dem Winter aus, Volksstärke
  • Aufsetzten der Bruträume bzw. des Honigraums
  • Schwarmkontrolle und Möglichkeiten der Schwarmverhinderung
  • Wie sieht ein Brutnest aus und wie ein gesundes und starkes Volk
  • Varroa Kontrolle und Behandlung, Sommer und Winter
  • Honigernte, hygienischer Umgang mit dem Honig
  • Einfüttern für den Winter

Zwischen April und dem Ende eines Bienenjahres sollte eine Neuimkerin / ein Neuimker die Möglichkeit haben, zusammen mit seinem Imkerpaten, alle diese für ihn wichtigen Etappen mitzuerleben. Die Fotos der Jungimkerin Anne Daenens-Keppenne dokumentieren einige dieser Etappen (Fortsetzung folgt):

Ein schönes Brutbrett
Kippen der Kiste und schauen ob Näpfchen zu sehen sind. Bei Kisten ohne Nut ist es sehr gut möglich, die Kisten um 180° zu kippen und auf der unteren Kiste zu belassen beim Reinschauen.
Austausch unter ImkerkollegInnen
Ableger, Kiste mit Futtertasche
Markierung der Kiste, damit die Königin besser nach dem Begattungsflug nach Hause findet

Die Königin ist gesund vom Begattungsflug zurück und stiftet

Noch ein schönes Bild der jungen noch nicht gezeichneten Königin

Erfahrene Imker können die Königin zeichnen, dann ist sie leichter zu sehen und man kann auch das Alter der Königin gut erkennen.

Mit Hilfe dieses Gerätes kann die Königin gut fixiert werden. Achtung nicht quetschen, etwas Geduld sollte man mitbringen.

Etwas Schelllack zum Kleben, und schon kann man den grünen Punkt aufsetzen, etwas warten, damit es trocknet und dann kann die Königin wieder ins Volk gegeben werden.

Ein klassischer Drohnenrahmen die Bienen sind dabei ihn auszubauen. Schneiden der Drohnenrahmen trägt enorm dazu bei den Varroabefall der Völker klein zu halten.
Behandlung des Ablegers mit Milchsäure

Noch ein paar Bienenimpressionen:

Bilder: Anne Daenens-Keppenne

Text: Helga Wilkendorf

Faulbrutmonitoring 2019

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Aug. 012019
 

Der Imkerverein Frankenstein nimmt auch dieses Jahr wieder am Monitoring Programme des Landesverbandes Hessischer Imker bezüglich der Amerikanischen Faulbrut teil.

Amerikanische Faulbrut ist eine meldepflichte Seuche der Bienen, die frühzeitig behandelt werden muss, um eine Ausbreitung der Seuche rechtzeitig zu verhindern. Das AFB Monitoring wird als prophylaktische Maßnahme eingesetzt und ist für die Imker kostenlos, da es über den Landesverband LHI mit Mitteln der EU und des Landes Hessen gefördert wird für Imkerverein Frankenstein zwei Imker pro Jahr. Die freiwillige Beprobung hilft mit, Gefahrenpotenziale frühzeitig zu erkennen. In den letzten Jahren waren weit über 90 % der Stände in Hessen sporenfrei und ungefährdet.

An einem sehr sonnigen schönen Montag fand das Faulbrut Monitoring in diesem Jahr unter anderen auch bei Imkerkollege Hans statt.

Sein sehr schöner Garten ist sehr naturnah angelegt, so dass die Bienen eine große Menge an unterschiedlichen Trachtangeboten vorfinden. Außerdem liegt der Stand sehr nahe am Wald, was gerade auch in diesem Jahr sehr wichtig ist, um wenigstens etwas Honig in seinen Honigräumen zu finden.

Die Bienenbeuten auf Zander, stehen gut versteckt im Garten

Ein bisschen fachsimpeln und schon geht es ans Werk, die ersten Beuten werden geöffnet.

Auch ein weiterer Imkerkollege nimmt am AFB- Monitoring teil.

Direkt über der Brut wird aus dem Futterkranz bei bis zu sechs Völkern Futter entnommen, das dann auf Faulbrut untersucht werden wird

Text und Fotos: Helga Wilkendorf

Sommerfest des Imkerverein Frankenstein e.V.

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Aug. 012019
 

Einladung zum Sommerfest des Imkervereins Frankenstein bei Friedel Daum, am Samstag, den 10. August 2019

Friedel erwartet die Imkerkolleginnen und -kollegen in seinem Garten, angegrillt wird um 13 Uhr.

Getränke und Grillgut stellt der Imkerverein, bitte Kuchen und Salate mitbringen, um die kulinarische Seite abzurunden.

Wer eine Tour bei den Bienen von Friedel machen möchte, ist herzlich eingeladen, Friedel wird sicher mit großer Begeisterung seine Bienen zeigen und sein Wissen teilen.

Wegbeschreibung zu Friedel in Ober-Beerbach (64342 Seeheim-Jugenheim):

Honig oder kein Honig, das ist die Frage in diesem Jahr ?

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Juli 042019
 

Rund um die Bergstrasse, die Heimat der Bienen des Imkervereins Frankenstein und seiner Imker, sieht es in diesem Jahr mit der Honigernte zumindest im Frühjahr nicht besonders gut aus.

Während der Obstblüte teilweise zu kalt konnten die Bienen nicht fliegen, falls sie schon etwas eingetragen hatten, haben sie es dann in den kühlen Tagen wieder verbraucht, so kam es das in diesem Jahr bei vielen Imkern die Honigzargen Mitte Juni noch so leer waren, wie schon lange nicht mehr.

Jetzt gilt es abzuwarten, was der Sommer bringt, stehen die Bienen an einer günstigen Stelle, wo vielleicht die Linden, oder die Esskastanien blühen könnte es noch mit etwas Sommerhonig klappen.

Doch halt da fließt er, der Honig: Louis hatte einige Völker im Raps und da gab es dann doch etwas Honig zu ernten. Allerdings extrem schwer, weil schon in den Waben auskristallisiert, ein echter Schleuderspaß.


Es will einfach nicht richtig
laufen und verstopft alle Siebe.
Aber es gibt Entdeckelungswachs für
neue Mittelwände.

Bilder und Text: Helga Wilkendorf

Urlaubsbienen

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Juni 112019
 

Ja auch im Urlaub halten ImkerInnen immer wieder Ausschau nach Bienenbeuten und entsprechender Tracht und was es ist interessant zu erfahren, was die Bienen in der Anderen Region an Nektar finden können.

Im Norden Deutschlands an der Ostsee haben wir Anfang Juni Bienen an Sanddorn und an großen Phacelia Feldern gefunden und wollten Euch diese anderen Blütenbilder nicht vorenthalten.


Sanddorn verbreitet einen seltsamen Duft, ist aber eine prima Bienenweide im Norden an der Küste.


Außerdem gab es große Phacelia Felder, die sehr gut von den Bienen besucht waren.

Und zu guter Letzt gab es auch noch Bienen die Wasser gesucht haben.

Bilder und Text: Helga Wilkendorf

Louis zieht sich Königinnen

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Juni 112019
 

Auch in diesem Jahr hat unser Imkerkollege Louis sich ein paar neue Königinnen gezogen, der Zuchtstoff kam diesmal aus dem benachbarten Imkerverein Rosdorf. Der Zuchtstoff wurde an einem eigentlich zu kühlen und auch noch nieseligem Tag geholt, da das Pflegevolk bereits erstellt war. Nach kurzer Zeit konnte war schon zu erkennen, das 17 Zellen angeblasen waren, und so konnten später 15 Königinnen verschult werden.

Der Zuchtrahmen sieht gut aus, die Königinnenzellen sind bereits verdeckelt und können verschult werden.

Einige Tage später sind die Königinnen geschlüpft und können in ihre kleinen Jungvölker umgesiedelt werden.

Am Stand die Königinnen-Kästchen, mit ihren jungen Königinnen, die auf den Begattungsflug warten.

Zum Glück hat das bei den meisten Königinnen geklappt, so dass einige Völker umgeweiselt werden konnten. Die anderen wurden in Jungvölkern genutzt, um im nächsten Jahr hoffentlich als gesunde starke Völker zu starten. Zum Schluss und nach erfolgreichem Begattungsflug wurden die jungen Königinnen noch gezeichnet, in diesem Jahr 2019 mit grün.

Auf eine erfolgreiche Saison 2019, nachdem der Frühling hier in unserer Region nicht wirklich viel Honig gebracht hat.

Bericht: Helga Wilkendorf

Fotos: Bild 1,2,3 Helga Wilkendorf / Bild 4,5,6 Louis Stelter

Bienenweide in Nieder-Beerbach wird „reaktiviert“

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Mai 252019
 

Pünktlich zum Weltbienentag ist die in 2016 angelegte Bienenweide von ca. 150m Länge und ca. 5m Breite in Nieder-Beerbach am Weg zur Burg Frankenstein neu eingesät worden.

In einem „Joint Venture“ zwischen Imkerverein Frankenstein e.V. und der Initiative Obstlehrpfad Nieder-Beerbach werden zunächst trockene Reste des Winters abgemäht und kleingehäckselt.

Anschließend wird der Boden zweimal mit einer Fräse feinkrümelig vorbereitet.

Vorbereitung des Bodens

Im Rahmen der Aktion „Mühltal blüht“ hat das Aktionsbündnis aus  Imkerverein Mühltal, BUND, NABU und Steinbruchverein Nieder-Ramstadt eine Spezialsamenmischung aus ca. 50 ein- und mehrjährigen Wildblumen und Kulturpflanzen kostenlos zur Verfügung gestellt.


Vorbereitung des Saatgutes

Doch wie verteilt man 2 Gramm Saatgut pro Quadratmeter?

Hierzu werden die Samenkörner im Verhältnis 1:10 mit Sand vermischt und in 8 gleiche Portionen auf das Gelände aufgeteilt. So war die Samenmischung gut greifbar und dosierbar.


Jürgen Ackermann und Andreas Biel hochkonzentriert bei der Ausbringung der Saatgutmischung

Wenige Stunden später sorgte ein kräftiger Regen für ideale Keim- und Wachstumsbedingungen  . . .  alles Weitere überlassen wir der Natur !

Dank an das Aktionsbündnis für das Bienenweide-Saatgut.

Dank an den Obsthof Muth für das Bereitstellen der Fräse.

Text und Fotos:  Jürgen Ackermann,  Andreas Biel

Nachruf

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März 242019
 

Der Imkerverein Frankenstein e.V. trauert um sein Gründungsmitglied Berthold Kopf, der am 18. Oktober 2018 im Alter von 88 Jahren friedlich entschlafen ist.

Berthold hat unseren Verein ab der „Stunde Null“ durch sein Engagement voran gebracht: So arbeitete er bereits bei der Vereinsgründung im Jahre 1985 als Beisitzer im Vorstand mit, und übernahm von 1996 bis 2006 dort die Funktion des Kassenwarts.

Berthold war schon von Berufs wegen als Gärtnermeister mit der Natur eng verbunden, aber auch in der Freizeit gingen seine vielfältigen Interessen und Aktivitäten in diese Richtung. Er beobachtete gern die Natur und meteorologische Erscheinungen, und gab sein Wissen gern weiter. So wirkte er beispielsweise ehrenamtlich als Wettermelder für den Deutschen Wetterdienst.

Sein Verständnis für die Natur, ihre Erscheinungen und Kreisläufe bildeten eine solide Basis für das erfolgreiche Arbeiten mit seinen Bienenvölkern, am denen er viel Freude hatte.

Ein weiteres Hobby von Berthold Kopf war das Laienspiel am Darmstädter Staatstheater, das er jahrelang mit Leidenschaft betrieb. Und auch hier durften seine Bienen „mitspielen“, denn mit deren Propolis unterstützte Berthold gern die Gesundheit seiner Schauspieler-Kollegen. Die Mitglieder des Imkervereins Frankenstein e.V. werden Berthold Kopf ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner trauernden Familie.