Die Kanadische Goldrute ist gerade bester Pollenspender – perfektes Futter für die jetzt zu schaffenden Winterbienen!
Die Kanadische Goldrute ist gerade bester Pollenspender – perfektes Futter für die jetzt zu schaffenden Winterbienen!
Die NAJU Gruppe füttert Honigbienen. Die Ableger enthalten ein Bienenvolk mit frischer Brut oder einer Weiselzelle. In jedem Falle sind die Völker zu klein, um viele Sammlerbienen zu haben und müssen gefüttert werden. Sie erhalten Zuckerwasser in Milchtüten gereicht.
Dann wird es etwas wilder:
Am 4. Juni 2014 war die Saat aufgelaufen, die Friedel Daum ausgesät hatte. Jetzt 2 Monate später steht die Bienenweide in voller Blüte und es summt und brummt, dass es eine wahre Freude ist.
Die Saatgut-Mischung „Veitshöchheimer Bienenweide“ besteht aus ausgesuchten, einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern, die aufgrund ihrer Blühfreudigkeit und einem reichen Nektar- und Pollenangebot den Insekten von April bis November Nahrung bietet.
Zurzeit auffallend attraktiv sind die Malven, die besonders häufig von den Bienen angeflogen werden und auf Nektarsuche dabei ordentlich mit Pollen eingepudert werden. Erwartungsgemäß blühen im ersten Ansaatjahr auch noch Boretsch, Dill, Ringelblume, Buchweizen, Koriander, Klatsch-Mohn, Mariendistel, Färberkamille, einige Sonnenblumen, verschiedene Kleesorten und noch vieles Schönes mehr….
(Helga Wilkendorf)
Hier findet man den Artikel als PowerPoint Präsentation.

Foto: IV Frankenstein/Tino Westphal – Lernort Natur in Hähnlein – An der Schaubeute ermöglicht Hobby-Imker Klaus-Dieter Bethge aus Hähnlein einen direkter Blick in das Brutnest der Honigbiene möglich.
Der Förderverein Lernort Natur e.V. ludt ein zum Honigfest auf dem Vereinsgelände nahe Hähnlein.
Ein liebevoll eingerichteter Bienen-Lehrpfad ist hier angelegt, an der Schaubeute gibt Hobby-Imker Klaus-Dieter Bethge aus Hähnlein Einblick in ein lebendes Bienenvolk für Interessierte und ein kleiner Verkaufsstand mit lokalem Honig lädt zum Verkosten ein. Besonders der Fenchel-Honig war eine Spezialität, ist der Lernort Natur doch gerade jetzt von intensiv duftenden Fenchelfeldern umgeben.

Die Schaubeute ist umlagert.
Für Kinder wurde unter den Kiefern eine Honigschleuder aufgebaut. Bei der aktuellen Trachtlage war die Honigschleuderaktion aber auch für die örtlichen Honigbienen von hohem Interesse :o) – entsprechend mussten die Honigspuren schnell mit viel Wasser beseitigt werden.

Lernort Natur in Hähnlein – Bienenlehrpfad.
Kaffe und Kuchen standen bereit und viele Gäste genossen einen schönen Sonntag-Nachmittag in der Natur und mit den Bienen.
Gut gemacht, liebe Imker-Kollegen!

Grosses Kinderprogramm im Lernort Natur in Hähnlein.

Fotos: IV Frankenstein/Tino Westphal – Varroabekämpfung mit Ameisensäure und dem Liebig-Dispenser.

Ameisensäure wird in Medizinfläschchen abgefüllt und diese auf die Dispenserplatten gedrückt.
Imker-Beraterin Heike Stumpf, Helga, Tino mit seinen jungen Gästen Jan und Sielas, die Neu-Imker Mahmoud, Ulrike und Anne treffen sich heute auf den Etzwiesen. Varroa-Bekämpfung und Faulbrut-Probenentnahme stehen auf dem Programm.
Mahmoud packt seine beiden Bienenvölker in seine neuen Holzbeuten. Bei dieser Gelegenheit wird gleich eine Leerzarge aufgesetzt und mit einem Liebig-Dispenser versehen: Bekämpfung der Varroa mit Ameisensäure als wichtige Sommerbehandlung aller Völker ist wesentlicher Bestandteil des Imkerkurses. Nicht vergessen: die Varroa muss gemessen werden: alle Beuten werden jetzt mit einem Varroa-Windel ausgerüstet und ab der nächsten Woche wird die Zahl der gefallenen Varroas sorgfältig dokumentiert, um den Erfolg der Behandlung sicherzustellen.

Die Futterkranz-Probe wird entnommen.
Imker-Beraterin Heike Stumpf entnimmt eine Futterkranzprobe bei Tino. 50 g Honig werden mit einem Esslöffel nahe dem Brutnest entnommen und zur Analyse in einem Plastikbeutel verpackt. Der Imker erhält eine kostenlose Analyse auf amerikanische Faulbrut.

Tino entnimmt die Probe direkt aus dem Futterkranz nahe dem Brutnest. Imker-Beraterin Heike Stumpf organisiert die Probenentnahme für den Frankensteiner Imkerverein.
Der Bienenschwarm, der eine Nacht in der Garage verbracht hat, wurde erfolgreich in eine Zarge eingeschlagen. Faszinierend zu beobachten wie die Bienen langsam nach unten in die Rähmchen-Gänge sinken. Dem neuen Besitzer viel Spaß mit dem Volk. (Bilder: Heike Stumpf)
Gut angenommen ist das Wildbienen-Hotel am Blütenhang Malchen.

Das Nest der sozialen Wespen hat eine Durchmesser von über einem Meter.
Reisebericht aus dem Thekkady Nationalpark in Südindien/Kerala: Claus Neumayer teilt seine Bilder vom Nest der Riesenhonigbiene (Apis dorsata) und von einem riesigen Nest von sozialer Wespen. Das Wespennest im Foto unten hat eine Durchmesser von über einem Meter.
Faszinierende Bilder bringt uns Helga Wilkendorf aus Indien mit: bei einem indischen Kleinbauern im Bundesstaat Kerala hat sie sich den Bau einer Stachellosen Biene Trigona iridipennis zeigen lassen, mit der dort geimkert wird.
Den Honig kann man übrigends verkosten beim weihnachtlichen Imkertreff des Imkervereins Frankenstein am Montag, dem 2.12.2013 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Rose“ Darmstadt Eberstadt.
Dort hören wir von Helga exklusive die ganze Geschichte…
Die Präsentation kann heruntergeladen werden.
Fotos und Präsentation: Helga Wilkendorf und Heike Stumpf.